Calendar

  • Mi
    20
    Feb
    2019
    18:30Autonomes Zentrum Aachen

    Feminist Wars. Vielfalt und Widersprüche einer Massenbewegung.

    Seit mittlerweile 100 Jahren wird jährlich zum Weltfrauen*kampftag aufgerufen. Damals wurden feministische Kämpfe radikal geführt, die rechtliche Gleichstellung wurde so in großen Teilen erkämpft. Die historische Notwendigkeit der Kämpfe und deren Geschichte soll in diesem Vortrag anhand von einigen Beispielen beleuchtet werden.

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  • Fr
    08
    Mrz
    2019
    17:30 UhrMarkt Aachen

    An dieser Stelle möchten wir den Aufruf zur Demonstration Frauen*kampftag: Wandle Wut, Trauer und Angst in Widerstand vom Aachener Bündnis für ein Ende der Gewalt, in welchem wir auch mitarbeiten, dokumentieren.

    Frauen*kampftag 8. März 2019 I 17:30 I Markt Aachen

    Seit mittlerweile 100 Jahren wird jährlich zum Weltfrauen*kampftag aufgerufen. Damals wurden feministische Kämpfe radikal geführt, die rechtliche Gleichstellung wurde so in großen Teilen erkämpft. Heute beschränkt sich der 8. März offiziell auf Rosenverteilen in der Innenstadt. So wirkt es, als sei der Frauen*kampftag überflüssig geworden.
    Wir stellen fest: Auch 2018 erfuhr jeden dritten Tag eine Frau* einen gewaltsamen Tod durch ihren Partner. Auch 2018 waren der Ruf und die soziale Stellung von Vergewaltigern schützenswerter als die körperliche Unversehrtheit einer Frau*. Auch 2018 wog das Selbstbestimmungsrecht der Frau* über ihren Körper weniger als moralische Vorstellungen von Männern. Auch 2018 verdienten Frauen* weniger Geld für die gleiche Lohnarbeit und verrichteten gleichzeitig unentgeltlich den Großteil der Arbeit in der Familie und im Haushalt. Wir stellen fest, auch bis heute bleibt die reale Gleichstellung aus.
    Heute schauen Europäer*Innen zum Beispiel in den Nahen Osten und sorgen sich um die Frauen* dort, vergessen dabei jedoch die erhebliche Gewalt die es auch hier nach wie vorgibt. Statt mitleidig in den Iran zu blicken, sollten wir uns an den radikalen Kämpfen, die dort und anderswo ausgefochten werden ein Vorbild nehmen und uns im Kampf gegen Gewalt, die uns tagtäglich widerfährt selbst und gegenseitig ermächtigen.
    Dort wie hier ist der reibungslose Ablauf der Gesellschaft nicht ohne massive Gewalt gegen Frauen* möglich. Ohne die Arbeit von Frauen* in Familien, Büros und Pflegeeinrichtungen kann der Kapitalismus nicht funktionieren. Die einzige Macht, die im Kapitalismus für die Mehrheit der Menschen besteht, ist die ihrer Arbeitskraft. Folglich ist ein Streik auch die einzige Möglichkeit sich Gehör zu verschaffen und kollektiv Forderungen durchzusetzen.
    Deshalb wird dieses Jahr weltweit zum Frauen*streik, Demonstrationen und anderen Aktionen aufgerufen. Wir solidarisieren uns mit diesen und rufen in Aachen zur Demonstration und Kundgebung am 8. März auf.

    Wandle Wut, Trauer und Angst in Widerstand.

    Die Demonstration beginnt um 17:30 am Aachener Markt, geht mit verschiedenen Redebeiträgen über den Kugelbrunnen und den Elisenbrunnen um dann ihr Ende am Vorplatz des Hauptbahnhofes zu finden.

    Während der Demonstration wird eine Kinderbetreuung im Rhizom 115 (Friedrichstraße 115) ab 17:00 Uhr angeboten.

  • Do
    28
    Mrz
    2019
    18:30 UhrOrt folgt

    Serçe Berna Öznarçiçegi wird in ihrem Vortrag über die Geschichte der Frauenbewegung im deutschen Kontext referieren, der in den Anfängen noch sehr von der Dominanzgesellschaft geprägt war.
    Wie entwickelte sich die Frauen*bewegung von marginalisierten Gruppen, wie Frauen* of Color und Schwarzen Frauen* in Deutschland?
    Gibt es heute eine Bewegung von Romnja* und Sintizzi* und wo wird diese sichtbar?
    Dieser Vortrag möchte einen Bogen spannen zwischen den feministischen Anfängen und der heutigen Situation und Unterschiede der Entwicklungen beleuchten.

    Der Ort wird noch bekannt gegeben.

    28.03. // 18:30 Uhr

  • Sa
    30
    Mrz
    2019
    18:30 UhrOrt folgt

    Fatima Hartmann, eine Zeitzeugin der Bürger*innenrechtsbewegung der 1980er Jahre wird über Film, Vortrag und Gespräch die rassistische Realität gegenüber Rom*nja der 1980er Jahre aufzeigen. Die Dokumentation zeigt nicht nur die rassistische Realität, die Rom*nja seit 1945 erleben, sondern beleuchtet auch die empowernden und unterstützenden Strukturen der damaligen Zeit. Dieser Einblick zeigt uns, wie sehr empowernde und unterstützende Strukturen in unserer heutigen Zeit notwendig und wie kraftvoll diese wirken.

    Der Ort wird noch bekannt gegeben.

    30.03. // 18:30 Uhr