Calendar

  • Mo
    07
    Jan
    2019
    Uhrzeit und Ort nach Absprache

    Auch aus Aachen werden wir zur jährlichen Gedenkdemonstration zum Todestag von Oury Jalloh am 7. Januar 2019 nach Dessau fahren. Wenn ihr Interesse habt mitzufahren meldet euch bei uns(diskursiv-aachen[ät]riseup.net)! Die verfügbaren Sitzplätze sind begrenzt, also meldet euch rechtzeitig, am besten bis zur Schwarz Roten Kneipe.

    Mehr Infos findet ihr hier

  • Mo
    14
    Jan
    2019
    20:00Rhizom 115

    Seit langer Zeit kämpfen Feministinnen auf der ganzen Welt gegen die patriarchale Unterdrückung und die kapitalistische oder feudale Ausbeutung. Der 8 März, der internationale Welt Frauenkampftag, ist zum Symbol dieser Kämpfe geworden. Er wurde auf der zweiten internationalen Frauenkonferenz in Kopenhagen 1911 eingeführt. In den letzten 108 Jahren wurden zahlreiche Kämpfe von Frauen geführt: angefangen bei den Textilarbeiterinnen in New York, über die schwarze Frauenbewegung, die Feministinnen der 70er und 80er Jahre, bis hin zu den heutigen Kämpfen der Textilarbeiterinnen in Bangladesch, Frauen in der kurdischen Gurillabewegung, Feministinnen in Afghanistan und der Pro Choice Bewegung, sowie vielen anderen feministischen Bewegungen. Trotz zahlreicher Kämpfe ist die heutige Gesellschaft längst keine befreite. Sie ist nach wie vor patriarchal, heteronormativ und kapitalistisch organisiert.(mehr …)

  • Mi
    16
    Jan
    2019
    18:30AZ Aachen, Hackländerstraße 5

    Die Veranstaltung fand das erste Mal im Dezember an der KatHO in Anregung und Kooperation mit dem Arbeitskreis Politik der KatHO NRW Abteilung statt. Wieso mag man sich fragen. Die KatHO Aachen ist nun FairTrade Uni. FairTrade ist Hip, Cool und Sexy. FairTrade ist allgegenwärtig. Die Fragen die der AK Politik intern diskutierte, war: Ist Konsumkritik der Weg in eine gute Gesellschaft? Kann man sich das „Gute Leben“ erkaufen? Oder brauchen wir immer noch eine radikale Gesellschaftskritik? Dazu haben wir einen Vortrag vorbereitet und wollen mit euch darüber diskutieren.
    Der Vortrag soll in marxsche Kategorien der Kritik der politischen Ökonomie einführen und daran eine Kritik an der Konsumkritik, wie sie sich z.B. in „FairTrade“ ausrückt, entfaltet werden. Anhand dieser soll folgende These bewiesen werden:
    Kapitalismus ist ein System, dessen innere Dynamiken den Menschen Zwänge auferlegen. Dies führt zu einer Destruktivität gegen Mensch und Natur. Die Rücksichtslose Ausbeutung ist hierbei nicht durch moralisches Versagen der Einzelnen zu erklären, sondern leitet sich direkt aus den Mechanismen der kapitalistischen Vergesellschaftung ab.
    Zu guter Letzt: Der AK Politik hat zahlreiche Bitten erhalten, den Vortrag nochmal zu veranstalten, darum möchten wir innerhalb der Schwarz-Roten Kneipe die Gelegenheit für einen Austausch geben. Auch plant der Arbeitskreis diesen im kommenden Sommersemester ein weiteres Mal an der KatHO zu veranstalten.

    Es wird, wie immer, eine leckere, vegane Küfa gegen Spende und köstliche, günstige Drinks geben. Kommt also vorbei esst, trinkt und diskutiert mit uns. Wir freuen uns auf euch!

  • Sa
    02
    Feb
    2019
    23:00 - 5:00 hAZ Aachen, Hackländerstraße 5

    DISKURSIV AACHEN PRESENTS: IF I CAN'T DANCE, IT'S NOT MY REVOLUTION! ++HOUSEEDITION++

    Diskursiv Aachen lädt auch im Februar wieder zum Tanz im Autonomen Zentrum. Diesmal werden elektronische Klänge im AZ erklingen. Wer also gute elektronische Musik, nette Menschen und günstige Drinks und zu dem unsere politische Arbeit unterstützen mag, ist bei uns genau richtig.

    DJ's:
    Peach - Stromhilde, Our House
    https://soundcloud.com/soundofpeach/niemandsland-session-im-park-2018-peach

    Tommi - Ulysses
    https://soundcloud.com/dora-brilliant/dora-brilliant-podcast-012-tommi

    Violetta - Tropical Machine
    https://soundcloud.com/thullpromotion/solid-podcast-040-violetta

  • Sa
    09
    Feb
    2019
    10:15Eingang Aachen HBF

    Wir werden am 9.2. gemeinsam mit dem Zug zur Antifaschistischen Demo nach Düsseldorf Eller fahren. Treffpunkt ist am 9.2. um 10:15 Uhr vor dem Aachener Hauptbahnhof. Fahrt mit!

    Hier der Aufruf des „Bündnisses gegen Rechts für den 9. Februar 2019“, welchen wir auch unterstützen:(mehr …)

  • Mi
    20
    Feb
    2019
    18:30Autonomes Zentrum Aachen

    Feminist Wars. Vielfalt und Widersprüche einer Massenbewegung.

    Seit mittlerweile 100 Jahren wird jährlich zum Weltfrauen*kampftag aufgerufen. Damals wurden feministische Kämpfe radikal geführt, die rechtliche Gleichstellung wurde so in großen Teilen erkämpft. Die historische Notwendigkeit der Kämpfe und deren Geschichte soll in diesem Vortrag anhand von einigen Beispielen beleuchtet werden.

    (mehr …)

  • Fr
    08
    Mrz
    2019
    17:30 UhrMarkt Aachen

    An dieser Stelle möchten wir den Aufruf zur Demonstration Frauen*kampftag: Wandle Wut, Trauer und Angst in Widerstand vom Aachener Bündnis für ein Ende der Gewalt, in welchem wir auch mitarbeiten, dokumentieren.

    Frauen*kampftag 8. März 2019 I 17:30 I Markt Aachen

    Seit mittlerweile 100 Jahren wird jährlich zum Weltfrauen*kampftag aufgerufen. Damals wurden feministische Kämpfe radikal geführt, die rechtliche Gleichstellung wurde so in großen Teilen erkämpft. Heute beschränkt sich der 8. März offiziell auf Rosenverteilen in der Innenstadt. So wirkt es, als sei der Frauen*kampftag überflüssig geworden.
    Wir stellen fest: Auch 2018 erfuhr jeden dritten Tag eine Frau* einen gewaltsamen Tod durch ihren Partner. Auch 2018 waren der Ruf und die soziale Stellung von Vergewaltigern schützenswerter als die körperliche Unversehrtheit einer Frau*. Auch 2018 wog das Selbstbestimmungsrecht der Frau* über ihren Körper weniger als moralische Vorstellungen von Männern. Auch 2018 verdienten Frauen* weniger Geld für die gleiche Lohnarbeit und verrichteten gleichzeitig unentgeltlich den Großteil der Arbeit in der Familie und im Haushalt. Wir stellen fest, auch bis heute bleibt die reale Gleichstellung aus.
    Heute schauen Europäer*Innen zum Beispiel in den Nahen Osten und sorgen sich um die Frauen* dort, vergessen dabei jedoch die erhebliche Gewalt die es auch hier nach wie vorgibt. Statt mitleidig in den Iran zu blicken, sollten wir uns an den radikalen Kämpfen, die dort und anderswo ausgefochten werden ein Vorbild nehmen und uns im Kampf gegen Gewalt, die uns tagtäglich widerfährt selbst und gegenseitig ermächtigen.
    Dort wie hier ist der reibungslose Ablauf der Gesellschaft nicht ohne massive Gewalt gegen Frauen* möglich. Ohne die Arbeit von Frauen* in Familien, Büros und Pflegeeinrichtungen kann der Kapitalismus nicht funktionieren. Die einzige Macht, die im Kapitalismus für die Mehrheit der Menschen besteht, ist die ihrer Arbeitskraft. Folglich ist ein Streik auch die einzige Möglichkeit sich Gehör zu verschaffen und kollektiv Forderungen durchzusetzen.
    Deshalb wird dieses Jahr weltweit zum Frauen*streik, Demonstrationen und anderen Aktionen aufgerufen. Wir solidarisieren uns mit diesen und rufen in Aachen zur Demonstration und Kundgebung am 8. März auf.

    Wandle Wut, Trauer und Angst in Widerstand.

    Die Demonstration beginnt um 17:30 am Aachener Markt, geht mit verschiedenen Redebeiträgen über den Kugelbrunnen und den Elisenbrunnen um dann ihr Ende am Vorplatz des Hauptbahnhofes zu finden.

    Während der Demonstration wird eine Kinderbetreuung im Rhizom 115 (Friedrichstraße 115) ab 17:00 Uhr angeboten.

  • Sa
    09
    Mrz
    2019
    03:30Aachen HBF

    Am Tag nach der Frauen*kampftagsdemo in Aachen findet am 9.3.2019 anlässlich des Frauen*kampftags auch eine Demonstration in Düsseldorf statt. Die Demo startet um 13:30 am DGB-Haus in Düsseldorf. Der SDS Aachen organisiert eine gemeinsame Anreise aus Aachen. Auch wir rufen dazu auf am 9.3. nach Düsseldorf zu fahren.

  • Mi
    20
    Mrz
    2019
    18:30Autonomes Zentrum Aachen

    Was haben Anschläge auf Weihnachtsmärkte mit dem Islam zu tun?

    Gehört der Islam überhaupt zu Deutschland?

    Ist der Hijab eigentlich ein politisches Symbol oder doch nur modisches Accessoire?

    Hilft der Konsum von Schweinefleisch bei der Integration?

    Dass Deutsche, wenn sie sich mit Bewegungen, wie dem Islamismus auseinandersetzen, solche und noch dümmere Fragen versuchen zu beantworten, welche auch obendrein an der tatsächlichen Thematik vorbeigehen, ist wenig verwunderlich.(mehr …)

  • Do
    28
    Mrz
    2019
    18:30 UhrAZ Aachen, Hackländerstraße 5

    Serçe Berna Öznarçiçegi wird in ihrem Vortrag über die Geschichte der Frauenbewegung im deutschen Kontext referieren, der in den Anfängen noch sehr von der Dominanzgesellschaft geprägt war.
    Wie entwickelte sich die Frauen*bewegung von marginalisierten Gruppen, wie Frauen* of Color und Schwarzen Frauen* in Deutschland?
    Gibt es heute eine Bewegung von Romnja* und Sintizzi* und wo wird diese sichtbar?
    Dieser Vortrag möchte einen Bogen spannen zwischen den feministischen Anfängen und der heutigen Situation und Unterschiede der Entwicklungen beleuchten.

    Der Ort wird noch bekannt gegeben.

    28.03. // 18:30 Uhr

  • Sa
    30
    Mrz
    2019
    18:30 UhrKurdisches Volkshaus

    Fatima Hartmann, eine Zeitzeugin der Bürger*innenrechtsbewegung der 1980er Jahre wird über Film, Vortrag und Gespräch die rassistische Realität gegenüber Rom*nja der 1980er Jahre aufzeigen. Die Dokumentation zeigt nicht nur die rassistische Realität, die Rom*nja seit 1945 erleben, sondern beleuchtet auch die empowernden und unterstützenden Strukturen der damaligen Zeit. Dieser Einblick zeigt uns, wie sehr empowernde und unterstützende Strukturen in unserer heutigen Zeit notwendig und wie kraftvoll diese wirken.

  • Sa
    06
    Apr
    2019
    13 UhrAachen HBF

    Wir werden am 6.5 gemeinsam zum #ENTEIGNEN Block auf der landesweiten Mietendemo in Köln fahren. Wir treffen uns am 6.4. aufrund von Bauarbeiten der Bahn schon um 13:00 Uhr vor dem Aachener HBF und fahren mit dem Zug um 13:13 (über Rheydt). Kommt mit!

    Den auch von uns unterzeichneten Aufruf zum #ENTEIGNEN Block  und weitere Informationen findet ihr unter:

    https://antikapmiete.noblogs.org/

  • Mi
    17
    Apr
    2019
    18:30 UhrAZ Aachen, Hackländerstraße 5

    Wir möchten euch herzlich zu unserer Schwarz-Roten Kneipe im Arpil einladen. Leider ist die ursprüngliche Referentin Tara Falsafi verhindert, sodass der Vortrag „Für immer fremdbestimmt – Zum Tokenentwurf“ nicht statt finden kann.

    Nichtsdestotrotz wird die Kneipe statt finden. Wir haben darum ein alternatives Programm für euch erarbeitet. Gerne möchten wir mit euch den einen oder anderen Aphorismus aus der Minimal Moralia von Adorno bearbeiten.
    Besprochen werden die Aphorismen Nummer 6, 18 & 100.

    Es wird wie immer eine leckere, vegane Küfa, günstige Drinks und Kicker für lau geben.

  • Mo
    22
    Apr
    2019
    18:00auf Anfrage

    Wir möchten euch herzlich zu #Feminismus unserer feministischen Vortragsreihe in Aachen einladen.

    22.04.2019 Roswitha Scholz – Simone de Beauvoir heute

    Simone de Beauvoirs Buch „Das andere Geschlecht“ spielte in der feministischen Theorie/Genderforschung lange keine Rolle mehr. Heute erinnert man/frau sich wieder an sie. Dies dürfte nicht zuletzt einem Selbstreflexivwerden von Feminismus und Genderforschung in der gegenwärtigen Krisensituation geschuldet sein. Dabei stellen sich die Fragen des „Wie weiter?“ und „Was kommt nach der Genderforschung?“. In den 1970er Jahren hatte sich insbesondere ein Gleichheitsfeminismus mit dem Slogan „Man wird nicht als Frau geboren, sondern dazu gemacht“ auf de Beauvoir berufen. Ein Differenzfeminismus bezichtigte sie sodann, männliche Normalitätskriterien auf Frauen anzuwenden. Schließlich wurde ihr in den 1990er Jahren von einem dekonstruktiven Feminismus vorgeworfen, trotz all ihrer Kritik der hierarchischen Geschlechterverhältnisse einem dualistischen Denken verpflichtet geblieben zu sein und eine erneute Herstellung von Zweigeschlechtlichkeit betrieben zu haben. In dem Vortrag wird eine zeitliche Einordnung des „anderen Geschlechts“ und seiner Bedeutung vor dem Hintergrund der Wert-Abspaltungskritik versucht sowie auf Aspekte hingewiesen, die durchaus noch heute Aktualität beanspruchen können.

    22.04 // 18:00 // Ort wird auf Anfrage bekannt gegeben, schickt uns eine Mail unter diskursiv-aachen[ät]riseup.net

  • Mi
    08
    Mai
    2019
    16:00Aachen Markt

    An dieser Stelle möchten wir auf eine Kundgebung des Bürger*innen Asyls in Aachen hinweisen. Diese findet am Mittwoch, den 08.06.2019 um 16 Uhr auf dem Aachener Markt statt.

    Genauere Infos zum Thema Bürger*innen Asyl findet, was dieses und warum so eins notwendig ist unter folgendem Link: https://aktionbuergerinnenasyl.de/?fbclid=IwAR0m-_ZjJhOTjaCaTXmHQ3-V7pzg-87ppkLQFhtvqSZ-keqjW7U_Dnu_gbg

  • Mi
    15
    Mai
    2019
    18:30AZ Aachen, Hackländerstraße 5

    Wir möchten euch herzlich zu der Schwarz-Roten Kneipe im Mai einladen. In der Kneipe wird die plattform zu Gast sein und darüber berichten, warum wir eine dritte anarchistische Föderation für den deutschsprachigen Raum brauchen

    Auch wenn die anarchistische Bewegung im deutschsprachigen Raum in den letzten Jahren wieder stärker wird, schafft sie es nicht gesellschaftliche Relevanz zu erlangen. Warum dies so ist und welche Lösungsvorschläge es gibt, soll Thema des Vortrags sein. An dieser Stelle wollen wir genauer auf das Konzept des “Plattformismus” eingehen – eine spannende anarchistische Strömung, die interessante Ansätze zur Weiterentwicklung des deutschsprachigen Anarchismus bietet.(mehr …)

  • Mi
    22
    Mai
    2019
    18:00Forum der VHS Aachen

    Wir möchten euch herzlich zu #Feminismus unserer feministischen Vortragsreihe in Aachen einladen.

    22.05.2019 Kirsten Achtelik – Kulturkampf und Gewissen. Medizinethische Strategien der »Lebensschutz«-Bewegung

    Die »Lebensschutz«-Bewegung will in die Offensive: Sie möchte nicht nur die Zugänge zu Schwangerschaftsabbrüchen erschweren, sondern führt auch einen Kulturkampf zur Retraditionalisierung der Geschlechter- und Familienverhältnisse, um christliche Moral und das ärztliche Gewissen. Damit ist sie Teil eines konservativen bis extrem rechten, in Teilen antidemokratischen, Aufschwungs. Außerdem versucht sie sich mit vermeintlich wissenschaftlichen und ethischen Argumenten einen moralisch integeren Anstrich zu geben. Der Vortrag gibt einen Überblick über die verschiedenen Strategien der »Lebensschutz«-Bewegung, ihre Stärken, Schwächen und internen Widersprüche und liefert damit das Material für eine kritische Auseinandersetzung mit den »Lebensschützern« – und die Grundlage für den nötigen Widerstand.

    22.05. // 18:00 // Forum der VHS Aachen // Peterstraße 21-25, 52062 Aachen // barrierefrei

  • Sa
    25
    Mai
    2019
    15:30KatHO NRW Abteilung Aachen

    Wir möchten euch herzlich zu #Feminismus unserer feministischen Vortragsreihe in Aachen einladen.

    25.05.2019 Materializing Feminism Buchvorstellung und Vortrag mit Andrea Trumann

    Seit knapp dreißig Jahren dominiert in der feministischen Szene die an Judith Butler orientierte Queer-Theorie das Geschehen und bestimmt. Die Idee der Queer-Theorie die dichotome Zweigeschlechtlichkeit zu dekonstruieren, eindeutige Identitätszuschreibungen in Frage zu stellen und „so viele Geschlechter wie Individuen“ auszumachen wirkte auf viele Feministinnen befreiend.
    Jedoch erwies sich die Verbalradikalität der Queer-Theorie als Schein, der die kapitalistische Ordnung nicht in Frage stellte, sondern nur um die Anerkennung der Ausgeschlossenen kämpfte. Die Produktionsverhältnisse waren jedoch kein Thema mehr.
    Bis vor kurzem gab es eher vereinzelt kritische Stimmen aus einer an materialistischer Gesellschaftskritik orientierten linken Szene gegen das postmoderne Gedankengut und seine Praxis. Dies ändert sich gerade und materialistische Positionen werden wieder vermehrt diskutiert, wie die von Koschka Linkerhand und Patsy LámourLalove.
    Das ist nicht nur dem Umstand geschuldet, dass eine materialistische Theorie wieder mehr Zulauf findet, sondern auch, dass die von den Protagonist*innen aus der Queer-Szene initiierten Auseinandersetzungen immer aggressiver geworden sind und die Szene immer autoritärere Züge annimmt.
    Von dem, was ehemals an progressiven Inhalten bei der Identitätskritik von Judith Butler zu finden war, ist bei den heutigen Adept*innen nicht mehr viel übrig. Vielmehr geht es heute darum jede Kultur – wie sexistisch und homophob sie auch sein mag, zu schützen und jeder kulturellen Mischung mit Skepsis zu begegnen. Die kulturelle, aber auch die die sexuelle Identität wird zu etwas heiligem, um dessen Erhalt, und Anerkennung jeder Kampf sich lohnt.

    Wie könnte dagegen von materialistischer Seite eine Kritik des Geschlechterverhältnisses formuliert werden, die die Errungenschaften des postmodernen Feminismus nicht komplett negiert?

    Andrea Trumann stellt hier ihren Vortrag aus dem Sammelband materializing FEMINISM von Friederike Beier, Lisa Yashodhara Haller und Lea Haneberg vor.

    Sie arbeitet als Sozialarbeiterin und Autorin in Berlin.

    25.05 // 15:30 // KatHO NRW Abteilung Aachen // // Robert-Schuman-Straße 25, 52066 Aachen // barrierefrei

  • Di
    04
    Jun
    2019
    18:00Forum der VHS Aachen

    Wir möchten euch herzlich zu #Feminismus unserer feministischen Vortragsreihe in Aachen einladen.

    04.06.2019 Sebastian Winter – Feindschaft gegen „Gender“ – Sozialpsychologische Überlegungen zu den Geschlechter- und Sexualitätsentwürfen der extremen Rechten

    Die „antigenderistische“ Feindschaft gegen Liberalisierungstendenzen im Geschlechterverhältnis ist eine verbindende Klammer der extremen Rechten. Die affektive Attraktivität der mit ihr einhergehenden Projektionsvorgänge lässt sich psychoanalytisch-sozialpsychologisch fassen als ‚Schiefheilung‘ der konfliktreichen Dialektiken intersubjektiver Beziehungen. Klare (Geschlechts-)Identitäten unter dem Dach des Volkes, ihre verleugnete Hierarchisierung und die ‚pathische Projektion‘ alles dabei Störenden auf „die Anderen“ („nordafrikanische Vergewaltiger“) versprechen ein ambivalenzfreies Heil.

    04.06. // 18:00 // Forum der VHS Aachen // Peterstraße 21-25, 52062 Aachen // barrierefrei

  • Mi
    19
    Jun
    2019
    18:30Autonomes Zentrum Aachen

    Der Staat als Feminist?! - Kritik des staatlichen Feminismus

    Kita Ausbau, „familienfreundliche“ Unternehmen, Gleichstellungsbeauftragte, Eltern- und Betreuungsgeld sind in aller Munde und werden sowohl in Parlamenten als auch am Küchentisch diskutiert. Es entsteht der Eindruck, dass der Staat der neue Verbündete im Kampf um eine Gleichstellung der Geschlechter geworden ist. Trotz aller „Bemühungen“ staatlicherseits ist weder eine formelle noch eine reale Gleichstellung in Sicht. Das ist kein Zufall. Bei genauerer Betrachtung wird deutlich, dass mit den umgesetzten Strukturen und Gesetzen ganz andere Ziele als die Befreiung der Frau angestrebt werden.
    Im Vortrag wollen wir herleiten, welche Vermittlungszusammenhänge zwischen Kapitalismus, staatlicher Steuerung und der Konstituierung eines Geschlechterverhältnisses auf Kosten der Frau bestehen. Hierfür leiten wir historisch aus den unterschiedlichen feministischen Strömungen her, welche Teilaspekte sich vom Staat einverleibt wurden und in welchem Zusammenhang sie zur kapitalistischen Verwertungslogik stehen. Dabei wollen wir nicht nur bei einer Kritik verharren, sondern auf ihrer Grundlage herausarbeiten, wie ein Feminismus konzipiert sein sollte, der auf die Befreiung der Frau abzielt und diese in eine gesamtgesellschaftliche Befreiung einbettet.

    Bei der Schwarz-roten Kneipe bekommt ihr auch Tickets für das Sommer, Sonne, Antifa! Festival, welches wir mit organsieren. Sprecht uns einfach an. Mehr Infos gibt es hier: antifa.camp

    Es wird im Rahmen der Schwarz-Roten Kneipe eine leckere, vegane Küfa, günstige Drinks und Kicker für lau geben. Kommt vorbei! Wir freuen uns auf euch!

  • Fr
    21
    Jun
    2019
    19:00Alte Feuerwache, KÖLN

    Pünktlich zum siebzigsten Jahrestag der Verabschiedung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland sorgen Mietervereinigungen in Berlin bundesweit für Schlagzeilen mit ihrem Ziel das börsennotierte Immobilienunternehmen „Deutsche Wohnen“ enteignen zu wollen. Ein „Fossil“ der bundesrepublikanischen Verfassung, der Artikel 15 des Grundgesetzes, das heißt eine Überführung von Unternehmen und Gütern aus privater in die öffentliche Hand, soll mittels Volksbegehren, in Anschlag gegen die Wohnungsspekulanten in Berlin gebracht werden.

    Dass solche „Sozialisierungs“-Gedanken auf entschiedenen Widerspruch von einigen Lobbyisten, Parteien und Kapitalvertretern stossen, ja von ihnen nahestehenden Rechtswissenschaftlern eine Revision der Verfassung in Richtung einer Festschreibung der „sozialen Marktwirtschaft erwogen wird, zeigt, dass die verfassungspolitische Interpretation ein gesellschaftliches Konflikt- und Kampffeld darstellt.

    Auch die linken Sichtweisen auf das Grundgesetz unterscheiden sich über die strategischen Möglichkeiten, tiefgreifende soziale und ökologische Veränderungen durchzusetzen. Die Fragen, ob durch eine Anwendung und Erweiterung der demokratischen und sozialen Rechte des Grundgesetzes ein grundlegender Wandel in Richtung zum Sozialismus möglich, oder aber der Staat schon seiner Form nach auf die Reproduktion der kapitalistischen Gesellschaftsordnung verpflichtet ist, spielten in den vergangenen siebzig Jahren linker Staatskritik eine wichtige Rolle.

    Auch in der aktuellen Auseinandersetzung um die Möglichkeiten einer neuen „Sozialisierungspolitik“ gilt es, die theoretischen wie praktischen Ansätze linker Staatskritik in Erinnerung zu rufen und darüber zu diskutieren, welche Analysen und strategischen Möglichkeiten die heutigen Linken haben, dem Sozialismus einen Schritt näher zu kommen. Dabei sollen einführende Referate eine kritische Debatte über die Perspektiven der gesellschaftlichen Linken unterfüttern:

    Felix Klopotek, Journalist bei Stadtrevue und Konkret,
    Dr. Paul Oehlke, Sozialwissenschaftler, Sozialistisches Forum Rheinland, Rosa Luxenburg Stiftung NRW
    Moderation: Marco Kammholz

  • Mi
    26
    Jun
    2019
    18:00Raum 214 der VHS Aachen

    Wir möchten euch herzlich zu #Feminismus unserer feministischen Vortragsreihe in Aachen einladen.

    26.06.2019 Teresa Streiß – „My Feminism will be Anti-Racist or it will be Bullshit!“ – Überlegungen zum Verhältnis zwischen Feminismus und Antirassismus

    „Jeder Feminismus muss antirassistisch sein!“, dieser Forderung würde auf den ersten Blick heute wohl niemand von uns ernsthaft widersprechen. Doch was soll das eigentlich genau bedeuten, gerade in einer Zeit, in der die AfD angeblich feministische „Frauenmärsche“ gegen Migration veranstaltet, ex-linke Politblätter das Ende des Patriarchats im Westen als Tatsache und Argument gegen den Islam propagieren und in Teilen der Linken Kritik an weiblicher Genitalverstümmlung als rassistische Überhöhung abgelehnt wird? Die Beziehung zwischen den Kämpfen für die Emanzipation von Frauen einerseits und People of Color andererseits war historisch oft eher von Streit als von gemeinsamen Zielen geprägt und auch heute noch sorgt die Frage nach der richtigen politischen Praxis für heftige Diskussionen. Der Vortrag führt aus materialistischer Perspektive in das Verhältnis zwischen Feminismus und Antirassismus ein. Dabei soll es um historische Entwicklungen, insbesondere die Entstehung der Schwarzen Frauenbewegung, genauso gehen wie um Theoriebildung und aktuelle politische Debatten. Zentrale Konzepte wie „Intersektionalität“, „kultureller Rassismus“ und „Postkolonialismus“ werden eingeführt und auf ihre Auswirkungen auf politische Praxis hin befragt. Über allem steht eine der großen Fragen feministischen Denkens: die nach Gemeinsamkeiten und Differenzen zwischen Frauen und danach, wie ein Kampf für die Emanzipation ALLER Menschen aussehen kann. Über diese und andere Fragen können wir im Anschluss gerne diskutieren.

    26.06. // 18:00 Uhr // Raum 214 der VHS Aachen // Peterstraße 21-25, 52062 Aachen // barrierefrei

  • Mi
    10
    Jul
    2019
    19:00Autonomes Zentrum Aachen

    Wir freuen uns euch den spannenden Film "Frauen bildet Banden - Eine filmische Spurensuche zur Geschichte der Roten Zora" des LasOtras – FrauenLesben-FilmCollectif Berlin zeigen zu können! Im Anschluss an den Film wird es die Möglichkeit geben, mit einer der Macherinnen ins Gespräch zu kommen!

    Die »Rote Zora« war in den 1970er und 1980er Jahren eine feministische, militante FrauenLesbengruppe in der BRD, die aus dem Kontext der Revolutionären Zellen hervorgegangen ist. Zentral waren die Selbst­ermächtigung der FrauenLesben und der Bruch mit der zugeschriebenen Friedfertigkeit. Ihre Aktivitäten richteten sich u.a. gegen die alltägliche Gewalt gegen Frauen, gegen Gen­ und Reproduktions­technologien, Bevölkerungspolitik und internationale Ausbeutungsbedingungen als Ausdruck patriarchaler Herrschaft.Erzählungen von verschiedenen Zeitzeuginnen, Inter­views mit einer Historikerin und ehemaligen Zoras las­sen die Geschichte der „Roten Zora“ und der damaligen Frauenbewegung wieder lebendig werden. Historische Aufnahmen der Frauen­ und Studentinnen*bewegung in der BRD bringen Erinnerungen an die damaligen Kämpfe zurück. FrauenLesben aus anderen Ländern berichten über ihre Begegnung mit dieser Politik heute. Der Film zeigt, dass viele Themen heute noch hoch aktuell sind, und bietet Diskussionsstoff zum heutigen Umgang mit dieser Geschichte.

    Weitere Infos: Las Otras, www.lasotras.de, info@lasotras.de

    Um 19:00 Uhr werden die Türen des AZ geöffnet, der Film wird um 19:30 Uhr beginnen! Ihr könnt selbstgemachtes Popcorn und leckere Getränke erwerben. Der Eintritt ist auf Spendenbasis!

  • Mi
    17
    Jul
    2019
    18:30Autonomes Zentrum Aachen

    Dieses Mal, ist das Thema unser Schwarz-Roten Kneipe das Schulmodell der „Modernen Schule“ von dem Anarchisten Francisco Ferrer.

    Er gründete 1901 die erste Schule in Barcelona nach der pädagogischen Vorstellung einer rationalen Erziehung. Diese Richtung der Pädagogik fußt unter anderem auf der Theorie von Rousseau oder Tolstoi und hat sich innerhalb der Arbeiter_innenbewegung verbreitet. Ziel war es, den Kindern die Möglichkeit zu bieten, ohne kirchlichen und staatlichen Einfluss sich zu selbstbestimmten und gemeinschaftlich denkenden Menschen zu entwickeln. Dazu sah das Modell u.a. vor, dass Kinder aus verschiedenen Gesellschaftsschichten und verschiedener Geschlechter gemeinschaftlich lernen. Für Ferrer war diese Erziehungsmethodik die zielführendste Strategie, die ökonomische und intellektuelle Befreiung der Arbeiter_innenklasse zu erreichen. Das Schulmodell hat sich durch die aufstrebende anarcho-syndikalistische Bewegung erstaunlich schnell international verbreitet. Bis zur Hälfte des 20. Jahrhunderts existierten „Moderne Schulen“ in Amerika, Südamerika, Europa und in Teilen Asiens. Der Vortrag wird sich mit dem Konzept der Pädagogik, dem historischen Hintergrund und der Verbreitung des Schulmodells beschäftigen.

    Neben Vortrag und Diskussion wird es wie immer leckere, vegane Küfa, günstige Drinks und Kicker für Lau geben. Kommt vorbei! Wir freuen uns auf euch!

  • Do
    08
    Aug
    2019
    So
    11
    Aug
    2019
    Rheinland

    Rechtspopulisten ziehen in die europäischen Parlamente ein.
    Es wird propagiert, dass der Kohleausstieg kommen soll – jedoch nicht wann.
    Die zivile Seenotrettung wird weiter kriminalisiert, um Menschen an ihrer Flucht in ein besseres Leben zu hindern und ihren Tod billigend in Kauf zu nehmen.

    Im Jahr 2019 sind dies genug und leider noch lange nicht alle Gründe, warum es wichtig ist, sich zu engagieren und auf die Straße zu gehen. Doch wir dürfen uns nicht unterkriegen lassen.

    Ob solidarisch bei den Fridays-for-Future-Demos, beim Blockieren von Naziaufmärschen oder der Verhinderung einer weiteren Abschiebung in ein Kriegsgebiet; Uns eint, dass unsere bunte und vielfältige Bewegung sich als antifaschistisch und antikapitalistisch versteht.

    Um gerade in dieser schnelllebigen Zeit eine Möglichkeit zu bieten, sich abseits vom stressigen Alltag kennenzulernen, auszutauschen und voneinander zu lernen, veranstalten wir dieses Jahr das Kultur- & Politik-Festival „Sommer, Sonne, Antifa!”.

    Über vier Tage (Donnerstag bis Sonntag) bieten wir euch Kultur, Workshops, Vernetzung, Vorträge, und natürlich viel Zeit um zu diskutieren und einander kennenzulernen.

    Wir – das sind Menschen aus verschiedenen antifaschistischen Zusammenhängen – haben uns zum Ziel gesetzt, politisch interessierten Menschen einen Raum zu geben, um Wissen auszutauschen und sich zu vernetzen.

    Wir richten uns dabei an alle, egal ob ihr noch keine Erfahrung im politischen Aktivismus habt, euch bereits mit Freunden auf politischen Aktionen bewegt oder sogar seit Jahren aktiv seid.
    Die Vermittlung von Grundkenntnissen als praktischer und theoretischer Einstieg in Themen wird ebenso Teil des Programms sein wie Angebote zur inhaltlichen Vertiefung und Diskussion. Gemeinsame Aktionstrainings und Kulturangebote runden das Programm ab.

    Wenn ihr Karten für das Festival wollt kommt zur Schwarz roten Kneipe oder zur Anarchist kitchen im AZ, meldet euch online an oder schreibt uns eine Mail.

    Weitere Informationen findet ihr unter: antifa.camp

    Wir freuen uns auf vier spannende Tage mit euch!

  • Mi
    18
    Sep
    2019
    18:30Autonomes Zentrum Aachen

    Leider ist unser Referent für die Schwarz Rote Kneipe erkrankt. Wir stellen trotzdem ein spontanes Alternativprogramm auf die Beine: Es gibt eine kurze Einführung mit anschließender Debatte zu Adornos Aspekten zum neuen Rechtsradikalismus. (https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&v=6nthF06PdZ8)

    Neben Vortrag und Diskussion gibt es vegane und leckere Küfa, günstige Drinks und Kicker für lau. Kommt vorbei und verbringt einen schönen Abend mit uns.

    18.09.2019 // 18:30 Uhr Türen offen // 19:15 Uhr Vortragsbeginn // AZ Aachen

  • Mo
    23
    Sep
    2019
    17:00KatHO Aachen

    Vortrag mit Bafta Sarbo

    Marxismus und Antirassismus werden in deutschen akademischen und aktivistischen Kontexten selten zusammen gedacht. Oft gibt es die Unterstellung Marxist*innen würden im Rassismus lediglich einen Nebenwiderspruch sehen und sich deshalb nicht würdig damit beschäftigen. Eine historisch-materialistische Auseinandersetzung könnte aber Antworten bieten auf die Fragen, was Rassismus ist und wie er entstanden ist.

    Können wir überhaupt von dem einen Rassismus, statt von Rassismen, sprechen? Und was hat kapitalistische Produktionsweise mit rassistischer Gewalt zu tun?
    Warum Rassismus mehr ist als nur eine Ideologie oder ein falsches Bewusstsein und was das Problem mit dem aktuell hegemonialen Antirassismus ist, soll in diesem Vortrag erläutert
    werden.

    23.09.2019 // 17:00 // KatHO Aachen

  • Fr
    27
    Sep
    2019
    18:30KatHO Aachen

    Buchvorstellung mit Koschka Linkerhand und Sabrina Zachanassian

    „Feministisch streiten“ versammelt Thesen und Utopien eines Feminismus, der sich zwischen leidenschaftlicher Identitätspolitik und einer vernünftigen Gesellschaftskritik im Sinne der Aufklärung bewegt. Ein materialistischer, politisch handlungsfähiger Feminismus darf nicht einen der beiden Pole aus den Augen verlieren, sondern muss sich, im Bewusstsein der Widersprüche, zwischen ihnen bewegen. Er muss dazu ermutigen, für die eigenen politischen Interessen auf die Straße zu gehen, aber auch das globale kapitalistische Patriarchat theoretisch zu durchdringen, in dem weibliche Subjektivität unter sehr verschiedenen Vorzeichen auftritt. Lesben, Heteras, Cis- und Transfrauen, Women of Color und weiße Frauen, Mütter und Kinderlose, junge, alte, dicke und dünne Frauen, Arbeiterinnen und Akademikerinnen: Diese Perspektiven sollen nicht einfach nebeneinandergestellt, sondern mit feministischer Gesellschaftstheorie vermittelt werden. Wie kann ein kritischer und gleichzeitig positiver, emanzipatorischer Bezug auf Weiblichkeit aussehen? Wie lässt sich vor dem Hintergrund des antifeministischen Backlash ein politisches Subjekt Frau reformulieren, das die Differenzen unter Frauen nicht verleugnet und über einen möglichst großen politischen Handlungsspielraum verfügt?

    27.09.2019 // 18:30 Uhr // KatHO Aachen

  • So
    29
    Sep
    2019
    17:00Café Plattform

    Lesung mit Richard Brox.

    Kein Dach über dem Leben – Biographie eines Obdachlosen

    Die Straße ist ein gefährlicher Ort geworden für Berber, aber für Richard Brox war sie drei Jahrzehnte lang auch das Reich der Freiheit, der Selbstbestimmung und der Würde. Seine Website mit Tipps und Bewertungen sozialer Anlaufstellen in vielen Städten der Republik machte ihn zum wohl bekanntesten Obdachlosen Deutschlands. Hier erzählt er seine Geschichte, die erschütternden Erlebnisse eines begabten Jungen, der es schafft, aus den Gewalterfahrungen seiner Kindheit und der Drogenkarriere seiner Jugend auszubrechen und sich freizukämpfen. Ein Lehrstück über die Schattenseiten unserer Gesellschaft und ihre soziale Verwahrlosung.
    „Wieviel Kraft hat dieser Mann aufwenden müssen, wie viele Abgründe erneut durchleben müssen, um diese ergreifende Biografie zustande zu bringen!“ Günter Wallraff

    https://www.rowohlt.de/taschenbuch/richard-brox-kein-dach-ueber-dem-leben.html?fbclid=IwAR3tPxu3ONvWhDYz1Emm0SjIU_Wp6zcOPtpmDkJ4TBF0JovXL8VQBLLF28g
    https://www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/280503/kein-dach-ueber-dem-leben

    29.09.2019 // 17:00 Uhr // Café Plattform

  • Mo
    30
    Sep
    2019
    16:30KatHO Aachen

    Lesung und Vortrag von Tara Falsafi

    Begrifflich ist ein Token ein “Zeichen” eine symbolhafte Geste. Der Ursprung des Begriffes findet sich bei Martin Luther King. In einem Artikel für die New York Times beschrieb er 1962 das Konzept des Tokenismus als eine Minimalakzeptanz von schwarzen Personen in eigentlich weiß dominierten Bereichen, um die schwarze Bewegung zu besänftigen und vermeintliche Akzeptanz für Schwarze im Generellen aufzuzeigen.
    Der Begriff des Tokenismus erfuhr durch Forschungen von Roseboth Moss Kanter in den 1970er Jahren in einer Organisationsstudie eine neue Bedeutung. Token werde hier als eine Gruppe extremer Minderheiten beschrieben, wie etwa vereinzelte Frauen in klassischen Männerberufen.
    Kritisiert werden in beiden Definitionen die ausbeuterischen Verhältnisse, in denen sich die sogenannten Token befinden. Es gibt die Erkenntnis, dass Ausbeutung durch Lohnarbeit gerade Frauen und nichtweiße Personen verhäuft in besonderer Härte trifft. Doch anstatt an diese Punkte anzuknüpfen und die Netzwerke zu analysieren, in denen Rassismus, Patriarchat und Kapitalismus aufeinandertreffen, fällt die Verantwortung im queerfeministischen Spektrum durch den Begriff token-hier verwendet als Äquivalent für Alibikanakinnen ohne eigenständige Meinung- auf jene zurück, welche am meisten unter diesen Umständen zu kämpfen haben: Nicht-weiße, prekär lebende Frauen.
    Hinter diesem Konflikt steht ein politischer Kampf um öffentlichen Raum und Richtung, welchem wir uns stellen müssen. Welche Themen umfasst die “Gesamtheit” einer materialistisch- feministischen Perspektive für die Zukunft und welche Felder des Antirassismus fehlen ihr aktuell, um den Kampf um Raum und Öffentlichkeit, mit genügend Schlagkraft führen zu können?

    30.09.2019 // 16:30 Uhr // KatHO Aachen

  • Mi
    02
    Okt
    2019
    18:30Troddwar - Suchthilfe Aachen

    Rausch und Ekstase sind gewissermaßen universale Phänomene. Als sakrale, rituelle oder alltägliche Praktiken haben sie in der Geschichte der Menschheit seit jeher eine Rolle gespielt. Das gilt nicht gleichermaßen für das Phänomen der Sucht. Als Erfindung des 18. Jahrhunderts, in dem sie zunächst in Gestalt der Trunksucht, später in Gestalt der Opiumsucht die Gemüter bewegte, wurde sie zu einer Zeit entdeckt, als sich der Mensch als autonomes, geschichtsmächtiges Subjekt zu verstehen begann. Die Entdeckung der Sucht stellte die dunkle Kehrseite der Entstehung bürgerlicher Subjektivität dar. Beruht diese auf Selbstkontrolle und Selbstdisziplin, mittels derer das Ich über seine Triebe, Affekte und Neigungen Herr zu werden sucht, stellt die Sucht eine Infragestellung dieser Selbstbeherrschung dar. Der juristische Tatbestand der Unzurechnungsfähigkeit legt davon Zeugnis ab.
    Im Vortrag soll dem zivilisationsgeschichtlichen Zusammenhang zwischen der Entstehung bürgerlicher Subjektivität und der Entdeckung der Sucht nachgegangen werden. Zugleich wird das Verhältnis von Sucht und Subjektivität in die Gegenwart verfolgt. Im Zentrum steht dabei die These, dass Drogen im Übergang von der bürgerlichen Moderne in die spätmoderne Gegenwart ihre gesellschaftliche Funktion gewandelt haben: Hatte der Rausch einstmals der Flucht aus einem gesellschaftlichen Lebens gedient, indem sich der Bürger nur durch Selbstkontrolle und Selbstdisziplin und der Arbeiter durch Verkauf seiner Arbeitskraft erhalten konnte, so stellen Drogen in der Gegenwart nicht mehr das Andere der Arbeitsgesellschaft dar. Vielmehr sind Drogen zu einem integralen Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens geworden. In ihrer populärsten Gestalt begegnen sie heute als Mittel, mit denen das »unternehmerische Selbst« nach seiner beständigen Optimierung strebt.

    Alexandra Schauer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Soziale Entwicklung und Strukturen an der LMU München. Sie arbeitet zum Wandel von Selbstverhältnissen und Weltbeziehungen in der spätmodernen Gegenwart.

    02.10.2019 // 18:30 Uhr // Troddwar – Suchthilfe Aachen

  • Mi
    16
    Okt
    2019
    18:30Autonomes Zentrum Aachen

    Klimawandel - Ursachen, Irrtümer und Auswege

    Dieser Vortrag mit anschließender Diskussion soll Interessierten und in der Klima- und FfF-Bewegung Aktiven die Möglichkeit bieten, sich über die aktuellen physikalischen Prozesse in der Erdatmosphäre und deren Auswirkungen auf Wetter und Klima aus einer streng wissenschaftlichen Perspektive zu informieren. Dabei soll ebenfalls über, auch in der Klima- und FfF-Bewegung, verbreitete Irrtümer bezüglich des Klimawandels aufgeklärt werden, indem die klimatischen Entwicklungen als Ganzes betrachtet und in einen historischen Kontext gesetzt werden. Dadurch soll der Umsetzung der zu Recht erhobenen Forderung nach einer wissenschaftlichen Fundiertheit der politischen Debatte um den Klimawandel Vorschub geleistet werden.
    Diese Veranstaltung dient dazu, sich als Interessierte*r oder Aktivist*in ein breiteres Hintergrundwissen bezüglich einer Thematik aneignen zu können, die momentan berechtigterweise in aller Munde ist und so viele Menschen auf die Straße treibt, wie es schon lange nicht mehr der Fall war.
    Wir freuen uns darüber, einen Referenten für die Veranstaltung gewonnen zu haben, der über die notwendige Expertise in den Bereichen Klimatologie und Geographie verfügt, und dadurch zur Klärung dringender Fragen rund um den Klimawandel beitragen kann.
    Neben vielen Informationen und einer hoffentlich spannenden Diskussion, wird es außerdem leckeres veganes Essen gegen Spende, Kaltgetränke für günstiges, sowie Kicker für lau geben.

    Am Mittwoch, den 16.10.2019 um 18:30 im AZ Aachen, Hackländerstraße 5

  • Sa
    19
    Okt
    2019
    10:15Autonomes Zentrum Aachen

    Auch wir rufen dazu auf am Samstag (19.10.) zur bundesweiten Demonstration unter dem Motto „Gegen den Angriffskrieg der Türkei in Nordsyrien – Solidarität mit Rojava“ nach Köln zu fahren.
    Wenn ihr euch uns anschließen wollt, kommt am Samstag um 10:15 Uhr vor das AZ Aachen, wir werden um 10:35 mit dem Schienenersatzverkehr gemeinsam nach Köln fahren!

  • Fr
    08
    Nov
    2019
    18:30VHS Raum 214

    Viel wird derzeit über einen „neuen Antisemitismus“ gestritten – und dies vor allem mit Blick auf die islamistischen Dimensionen der Judenfeindschaft. Der Vortrag will vor dem Hintergrund der jüngsten Debatten eine grundsätzliche Klärung des Begriffs vornehmen und nach der Geschichte einer Ideologie fragen, die keinesfalls neu, sondern ein vielfach verdrängter Teil der europäischen und vor allem deutschen Kultur ist.

    Die Veranstaltung findet in Kooperation mit Demokratie Leben im Rahmen des Pogromnachtgedenkens 2019 statt.

    Informationen zu Kursnummer, Raumangaben und Anmeldeformalitäten finden Sie hier: https://www.vhs-aachen.de/kurssuche/kurs/Was-ist-AntisemitismusEUR-Begriff-Geschichte-Ideologie/nr/192-03328/bereich

    08.11.2019 // 18:00 Uhr // VHS Aachen // Raum 214

  • Do
    14
    Nov
    2019
    18:30KatHO Aachen

    Ein Vortrag mit Prof. Dr. Rolf Pohl

    Der Antisemitismus wird gesellschaftlich und politisch erzeugt und immer wieder erneuert. Seine Massenwirksamkeit aber erhält er erst durch seinen irrationalen Charakter in Form eines kollektiven Wahns, dessen Attraktivität vor allem in den Mechanismen seiner Feindbildung liegt. Das begünstigt die entgegenkommende Bereitschaft und damit die Anfälligkeit der Einzelnen. Die psychischen Wurzeln des Antisemitismus liegen dabei in unbewussten, mit starken Affekten gepaarten Wahrnehmungsmustern und die Hauptantriebskraft antisemitischer Einstellungen und Gewalttaten ist eine subjektiv und kulturell tiefsitzende, bis zum Hass steigerbare Feindseligkeit. Vor diesem Hintergrund weist die verschwörungstheoretische Konstruktion des „Juden“ als „absoluten Feind“ trotz historisch wechselnder Erscheinungsformen des Antisemitismus Übereinstimmungen auf, die eine Kontinuität immer wiederkehrender Motive erkennen lässt. Dies soll in dem Vortrag vor allem aus einer wahrnehmungspsychologischen Perspektive untersucht werden.

    Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem AK Politik der KatHO Aachen und dem AStA/StuPa der KatHO Aachen im Rahmen des Progromnachtsgedenken 2019 statt.

    14.11.2019 // 18:30 Uhr // KatHO Aachen

  • Do
    14
    Nov
    2019
    19:00Autonomes Zentrum Aachen

    Gemeinsam mit der Anarchist Kitchen veranstalten wir am 14.11.2019 im Autonomen Zentrum Aachen einen Info- & Mobivortrag des „NS-Verherrlichung stoppen!“-Bündnis bezüglich der antifaschistischen Proteste gegen den jährlichen Neonaziaufmarsch in Remagen, welcher leider auch dieses Jahr wieder am 16.11.  stattfinden soll.

    Das Bündnis findet ihr hier,
    Infos zur gemeinsamen Anreise aus Aachen hier.

    Die „Anarchist Kitchen“ ist nach dem KüfA-Konzept (Küche für Alle) organisiert. Essen ist zunächst einmal Grundbedürfnis. Trotz alledem kann darin auch ein kulturgesellschaftlicher Aspekt gesehen werden. Wir versuchen einen Raum zu schaffen in dem Essen auch der Kommunikation und einem gemeinsamen solidarischen Miteinander dienen soll. Dabei wird es vegane und zum Teil auch aus geretteten Lebensmitteln zubereitete Speisen gegen eine kleine Spende geben. Je nach Programm des AZ‘s wird die „Anarchist Kitchen“ auch in die Veranstaltung eingebunden.

    14.11.2019 // 19.00 // Autonomes Zentrum Aachen, Hackländerstraße 5
  • Sa
    16
    Nov
    2019
    08:00Aachen Hauptbahnhof

    Am 16.11. fahren wir im Rahmen des Bündnisses NS Verherrlichung stoppen nach Remagen um uns auch dem 11. Naziaufmarsch in den Weg zu stellen!

    Wir treffen uns um 8 Uhr am Aachener Hauptbahnhof um eine sichere, gemeinsame Anreise nach Remagen zu gewährleisten.

    Weitere Infos:
    Kein ruhiges Remagen! Auf die Straße gegen rechten Terror

    Twitter: #rmg1611

  • Mi
    20
    Nov
    2019
    18:30Autonomes Zentrum Aachen

    Gewalt gegen Frauen*: Zusammenhänge und Folgen

    Im Dezember 2017 berichtete die lokale Aachener Zeitungen von zwei Morden an Frauen. Beide Male war der Partner bzw. der Ex-Partner der Täter. In einem der beiden Fälle verschaffte sich der Täter zu der ehemals gemeinsamen Wohnung der Ermordeten gewaltsam Zugang, griff die Frau brachial an und ermordete sie. Auf Nachfrage der Aachener Nachrichten gaben die Nachbar_innen der Frau an, dass eine solche Auseinandersetzung nicht die erste ihrer Art war. So kam es, Presseberichten zu folge, häufiger zu Auseinandersetzungen innerhalb der Wohnung, die die Nachbarschaft mitbekam. Diese beiden lokalen Beispiele sind keine Einzelfälle.
    Erlebte Gewalt stellt laut WHO das größte Gesundheitsrisiko für Frauen dar. Der gefährlichste Ort für sie ist ihr eigenes zu Hause. Gewalt gegen Frauen in Paarbeziehungen oder im familiären Kontext ist die häufigste Ursache für Verletzungen bei ihnen. Jede vierte Frau in Deutschland war schon betroffen. Auch ist das zu Hause Tatort für sexualisierte Gewalt, von der ebenfalls eine große Anzahl der Frauen betroffen sind. Diese Formen der direkten Gewalt können nicht einzeln betrachtet werden, sondern müssen innerhalb unserer gesellschaftlichen Strukturen analysiert werden.
    Der Vortrag geht darauf ein, wie Gewalt gegen Frauen in unserer Gesellschaft zu Stande kommt, welche Folgen sich für die betroffenen Frauen ergeben und wie der gesellschaftliche Umgang mit Gewalt gegen Frauen ist.

    Der Vortrag wird vom Aachener Bündnis für ein Ende der Gewalt in Vorbereitung auf die Demonstration zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen* am 25. November gehalten.

    Neben vielen Informationen und einer hoffentlich spannenden Diskussion, wird es außerdem leckeres veganes Essen gegen Spende, Kaltgetränke für günstiges, sowie Kicker für lau geben.

    Am Mittwoch, den 20.11.2019 um 18:30.

  • Mo
    25
    Nov
    2019
    18:30Aachen Hauptbahnhof

    Für ein Ende der Gewalt gegen Frauen!

    Im Dezember 2017 berichtete die lokale Aachener Zeitungen von zwei Morden an Frauen. Beide Male war der Partner bzw. der Ex-Partner der Täter. In einem der beiden Fälle verschaffte sich der Täter zu der ehemals gemeinsamen Wohnung der Ermordeten gewaltsam Zugang, griff die Frau brachial an und ermordete sie. Auf Nachfrage der Aachener Nachrichten gaben die Nachbar_innen der Frau an, dass eine solche Auseinandersetzung nicht die erste ihrer Art war. So kam es, Presseberichten zu folge, häufiger zu Auseinandersetzungen innerhalb der Wohnung, die die Nachbarschaft mitbekam. Diese beiden lokalen Beispiele sind kein Einzelfall.
    Erlebte Gewalt stellt laut WHO das größte Gesundheitsrisiko für Frauen dar. Der gefährlichste Ort für sie ist ihr eigenes zu Hause. Gewalt gegen Frauen in Paarbeziehungen oder im familiären Kontext ist die häufigste Ursache für Verletzungen. Jede vierte Frau in Deutschland war schon betroffen. Auch ist das zu Hause Tatort für sexualisierte Gewalt, von der ebenfalls eine große Anzahl der Frauen betroffen sind.
    Das Statistische Amt der Europäischen Union hat im Jahr 2017 340 vollendete Tötungsdelikte gegen Frauen in Deutschland registriert. 141 von den 340 Frauen wurden innerhalb des häuslichen Kontextes durch ihren (Ex-) Partner ermordet. Insgesamt haben 113.965 Frauen Formen von Gewalt in ihrer Paarbeziehung im Jahr 2017 erlebt. Es ist davon auszugehen, dass die Dunkelziffer hier bei weitem höher liegt.
    Da die meisten der oben beschriebenen Gewalttaten gegen Frauen in privaten Räumen stattfinden, werden sie häufig individualisiert und als privates Problem gesehen. Sie werden als Konflikt zwischen den Partner_Innen deklariert. In diesem Fall ist jedoch der individuelle Konflikt zwischen zwei konkreten Konfliktpartner_Innen als Ausdruck einer zur Norm gewordenen Struktur gesellschaftlichem Zusammenlebens zu verstehen.
    Die direkte Form der Gewalt gegen Frauen muss darum eingebettet in patriarchale Strukturen gesehen werden. Diese führen nach wie vor zu einer strukturellen Abwertung von Frauen und Weiblichkeit. Darum verdienen Frauen immer noch weniger, sie sind nach wie vor für die unbezahlte häusliche Arbeit zuständig und sind öfter von Armut betroffen. So entstehen Abhängigkeitsverhältnisse und Herrschaftsstrukturen in der Gesellschaft, von der ein großer Teil der Männer profitieren und von der ein großer Teil der Frauen benachteiligt werden. Da sich diese strukturelle Gewalt innerhalb unserer Gesellschaft verfestigt hat, ist sie für die meisten Menschen zur Norm geworden und wird nicht als gewaltvoll erkannt. Durch dieses Ungleichgewicht werden Gewalttaten gegen Frauen in Beziehungsverhältnissen nicht nur hervorgebracht, sondern auch begünstigt und stabilisiert.

    Diesen Zustand wollen wir nicht hinnehmen!
    Wir fordern mit unserer Demonstration ein Ende der Gewalt auf allen Ebenen!
    Wandle Wut, Trauer und Angst in Widerstand!

    Datum: 25. November 2019
    Zeit: 18:30 Uhr
    Ort: Aachen Hauptbahnhof
    Kinderbetreuung: Ab 18:00 Uhr im Rhizom 115 (Friedrichstraße 115)

  • Mi
    27
    Nov
    2019
    19:00Autonomes Zentrum Aachen

    Ersatztermin für den ausgefallenden Vortrag vom 30.10.

    Im Jahre 2019 scheint der Klimawandel endlich die politische Priorität bekommen zu haben, die seine Folgenschwere einfordert. Auf die Notwendigkeit von Maßnahmen zu seiner Aufhaltung kann sich der Großteil des politischen Spektrums einschwören und einzig KlimawandelleugnerInnen am rechten Rand versuchen weiterhin, das Problem zu ignorieren.
    Doch darüber, was angemessene Maßnahmen sind und wie einschneidend die Veränderungen unserer Gesellschaft und Wirtschaft sein müssen, gibt es längst keine Einigkeit. Einmal von denen abgesehen, die weiterhin hauptsächlich von individuellen Konsumentscheidungen reden, wird etwa darüber gestritten, ob die möglichst unternehmensverträglichen beschlossenen Maßnahmen der Bundesregierung weit genug gehen; gleichzeitig schlagen Diem25 nach Vorbild des linken Flügels der US-DemokratInnen mit dem "Green New Deal" ein Programm vor, dass ebenso einen wirtschaftlichen Aufschwung bewirken soll. Andere wiederum halten die Überwindung des Kapitalismus für eine notwendige Bedingung der Aufhaltung der Klimakatastrophe.

    Haben letztgenannte Recht? Wie eng hängen Kapitalismus und der Klimawandel zusammen? Wie viel Potenzial steckt in Maßnahmen, die gänzlich im Rahmen kapitalistischer Wirtschaftsweise und des bürgerlichen Staates bleiben? Und sollte das Ende des kapitalistischen Systems notwendig sein - gibt es denn überhaupt Alternativen, die in etwas Anderem enden können als einer alternativen Katastrophe?
    In seinem Vortrag unternimmt der Referent den Versuch, diese Fragen zu beantworten.

    Am Mittwoch, den 27.11.2019 um 18:30 im AZ Aachen, Hackländerstraße 5.

  • Sa
    14
    Dez
    2019
    18:00Autonomes Zentrum Aachen

    Wieder ein Jahr (fast) vorbei und unser Jahresabschluss geht in die fünfte Runde. Nach den schönen gemeinsamen Abenden in den vergangenen Jahren mit Euch laden wir Euch auch dieses Jahr wieder ganz herzlich ein!

    Neben tollen Acts erwarten euch Glühwein, lecker veganes Essen und die ein oder andere Überraschung.

    Wann: 14.12.2018 | Wo: AZ Aachen

    Doors: 18:00 Uhr
    Ab 18 Uhr heißen wir Euch im AZ willkommen

    Vortrag: 19:00 Uhr
    Um 19 Uhr wird es einen Vortrag von Recht auf Stadt Aachen geben

    Im Anschluss gehst weiter mit den Acts:

    Zeckenzaubershow mit Andy Kadabra

    Testo Tommi und die gewaltbereite Linke (Singer/Songwriter)

    Leih Nusz (Ravepunk)

    DJ Power Pascall
    (Industrial, Acid Techno, Hardcore)

    Wir freuen uns auf euch!

    GEGEN JEDE FORM DER DISKRIMINIERUNG!
    FÜR DIE BEFREITE GESELLSCHAFT!

  • Mi
    18
    Dez
    2019
    18:30Autonomes Zentrum Aachen

    Hallo ihr Lieben,
    Da wir unsere Kapazitäten bei unserem Jahresabschlussabend, letzten Samstag gebraucht haben, haben wir diesmal keinen Vortrag in Petto.

    Ab 18.30 wird das Autonomes Zentrum Aachen wie gewohnt offen sein!

    Um trotzdem einen guten Vortrag zu hören, laden wir euch ein um 17 Uhr zur KatHo (Robert-Schuman-Straße 25) zu kommen, zum Vortrag:
    „(Aachener) Aspekte des neuen Rechtsextremismus“ von Richard Gebhardt.

    https://www.facebook.com/events/2645631698827246/?event_time_id=2645631712160578

    Wir würden uns freuen euch danach im AZ zu einem kühlen Drink begrüßen zu dürfen!