Calendar

  • Sa
    03
    Nov
    2018
    18:00Rhizom 115, Friedrichstr. 115, 52070 Aachen

    Ausstellungseröffnung und Vortrag “Jüdischer Widerstand in Bialystok”

    Ein geheimer Brief, eine verweigerte Geste – subtile Handlungen ebenso wie offenes Aufbegehren – Widersand in einem totalitären Herrschaftssystem wie dem Nationalsozialismus kann unzähilge Formen annehmen.
    Manches davon blieb unbemerkt, vieles aber wurde verschwiegen und ist vergessen. In unserer Ausstellung können wir nur einen kleinen Ausschnitt dessen abbilden, was Jüdinnen und Juden gegen die nationalsozialistische Herrschaft und ihr antisemitisches Vernichtungsprojekt unternahmen. Und auch davon nur, was dokumentiert wurde, im kommunizierten Gedächtnis der Überlebenden und ihren wenigen Unterstützer/-Innen erhalten blieb oder seine Spuren im öffentlichen Bewusstsein hinterlassen konnte. Den jüdischen Widerstand in seinen unterschiedlichen Formen gegen die nationalsozialistische Terrorherrschaft – den erinnerten wie den vergessenen – wollen wir mit dieser Ausstellung ins Gedächtnis rufen. Vor Allem aber wollen wir der Menschen gedenken, die diesen Widerstand wagten.

    Eintritt frei oder gegen Spende!

    Allgemeine Ausstellungszeiten:
    Sa. 03.11.: 12-18 Uhr
    So. 04.11.: 12-20 Uhr
    Mo. 05.11.: 17-20 Uhr
    Di. 06.11.: 17-20 Uhr
    Mi. 07.11.: 17-22 Uhr
    Do. 08.11.: 17-20 Uhr
    Fr. 09.11.: 17-20 Uhr
    Sa. 10.11.: 19-02 Uhr

    Die Ausstellung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Aus der Geschichte lernen” des “Aachener Bündnis Pogromnachtgedenken” statt und wurde erstmalig von der Gruppe OLAFA 2015 in Göttingen gezeigt.

  • Sa
    17
    Nov
    2018
    08:00Eingang Aachen HBF

    Am 17. November wollen sich – zum zehnten Mal in Folge – Nazis aus der gesamten Bundesrepublik in Remagen versammeln, um ihre besonders deutsche Variante der Geschichtsverklärung auf die Straße zu tragen. Das Bündnis „NS-Verherrlichung Stoppen!“ ruft dazu auf, nach Remagen zu kommen und den Faschist*innen einen kreativen und vielfältigen Protest entgegenzusetzen.

    Den vollständigen Aufruf der Kampagne NS-Verherrlichung stoppen findet ihr hier

    Wir werden aus Aachen gemeinsam zu den Gegenprotesten anreisen. Bitte seid pünktlich!

  • Mi
    21
    Nov
    2018
    18:30AZ Aachen, Hackländerstraße 5

    Am 31. Juli 2018 wurde der wegen eines 12-fachen rassistisch motivierten Mordversuchs angeklagte Ralf S. vom Landgericht Düsseldorf freigesprochen, obwohl aus Sicht der Anklage, Nebenklage und diverser Prozessbeobachter_innen alles für seine Täterschaft spricht. Wie konnte es zu diesem Freispruch kommen? Welche Fehler wurden in 18 Jahren Nichtaufklärung gemacht? Und was folgt daraus?

    Neben dem Vortrag versorgen wir euch gegen Spende mit leckerem, veganen Schmaus, günsigen Drinks und der einen oder anderen Runde Kicker.
    Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Antirassistischen
    Bildungsforum Rheinland statt.

  • Sa
    08
    Dez
    2018
    11:00Eingang Aachen HBF

    Wir werden aus Aachen gemeinsam zu den Protesten gegen das Polizeigesetz in Düsseldorf anreisen. Treffpunkt ist am 8.12. um 11 Uhr am Eingang des Aachener Hauptbahnhofes.

    Weitere Infos zur Demo findet ihr hier

  • Sa
    15
    Dez
    2018
    18:00AZ Aachen, Hackländerstraße 5

    Unser Jahresabschluss geht in die vierte Runde. Nach dem es vor zwei Jahren ein gemütliches Ambiente im Kerzenschein und ohne Strom gab, Lief es letztes Jahr rund. Motiviert davon und den schönen gemeinsamen Abenden in den vergangenen Jahren mit Euch laden wir Euch auch dieses Jahr wieder ganz herzlich ein!

    Neben tollen Bands erwarten euch Glühwein, Entchenangeln und die ein oder andere (diesmal hoffentlich geplante) Überraschung.

    Doors: 18:00 Uhr
    Ab 18 Uhr heißen wir Euch im AZ willkommen

    Vortrag: 19:00 Uhr
    Um 19 Uhr hält Veronika Kracher einen Vortrag mit dem Titel "It's Not Just Boys Fun - Zum Geschlechterverhältnis in der radikalen Linken"

    Bands: 21:00 Uhr
    Danach wird es musikalisch

    Caffeine
    Caffeine is a three-piece-band wandering the realms between post-hardcore/punk with a slight dose of noisy stonerish metal.
    hailing from the overcast Hanover sky.
    https://caffeineband.bandcamp.com
    https://www.facebook.com/wearecaffeine/

    Dr. Dreck

    t.b.a.

    DJ Set: 23 Uhr
    Spätestens jetzt gibt es kein Halten mehr. Die Revolting Queers bringen uns alle zum Tanzen

    GEGEN JEDE FORM DER DISKRIMINIERUNG!
    FÜR DIE BEFREITE GESELLSCHAFT!

  • Mi
    19
    Dez
    2018
    18:30Autonomes Zentrum Aachen

    Seit 2005 kämpfen wir als Initiative in Gedenken an Oury Jalloh für die Aufklärung der Brand- und Todesursache von Oury Jalloh. Da Polizei, Justiz und Politik unsere Aufklärungsarbeit boykottieren bzw. durch massive Repression gegen die Initiative und gezielte Manipulation der Öffentlichkeit die Wahrheit weiter vertuschen wollen, setzen wir weiter erfolgreich auf Selbstorganisation.
    Bereits in den Jahren 2013 und 2015 haben wir der Öffentlichkeit die Gutachten internationaler Experten vorgestellt und konnten anhand von wissenschaftlichen Fakten beweisen, dass Oury Jalloh von Polizisten im Polizeirevier Dessau angezündet wurde. Im Januar 2018 haben wir nun eine Internationale Unabhängige Kommission gegründet, mit welcher wir unsere umfangreiche Aufklärungsarbeit weiter fortsetzen. Aufgrund neuer Erkenntnisse wissen wir nun, dass bereits im Jahr 1997 der Dessauer Hans-Jürgen Rose zu Tode gefoltert wurde. Auch dieser Fall wurde vertuscht. Die Kommission spricht daher vom Oury Jalloh – Komplex und untersucht deshalb alle drei ungeklärten Todesfälle im Polizeirevier Dessau.
    Aktivist*innen der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh sprechen über ihre Erfahrungen und die Notwendigkeit von Selbstorganisation, über den aktuellen Stand der staatlich unabhängigen Ermittlungen und über das aktuelle Repressionverfahren gegen einen Aktivisten der Initiative vor dem Amtsgericht Dessau. Nachdem dieser symbolisch mehrere Feuerzeuge vor die Staatsanwaltschaft Dessau geworfen hatte, werfen ihm sechs Polizisten versuchte gefährliche Körperverletzung vor. Wir werden auch diese Polizisten der Landesbereitschaftspolizei Magdeburg ihren dreisten Lügen überführen!
    Außerdem mobilisieren wir zur jährlichen Gedenkdemonstration zum 14. Todestag von Oury Jalloh am 7. Januar 2019 in Dessau!
    Wie immer wird es vegane Küfa und günstige Getränke geben. Kommt vorbei! Wir freuen uns auf euch.

    19.12.2018 // Autonomes Zentrum Aachen // Türen offen 18:30 Uhr // Vortragsbeginn 19:15 Uhr

  • Mo
    07
    Jan
    2019
    Uhrzeit und Ort nach Absprache

    Auch aus Aachen werden wir zur jährlichen Gedenkdemonstration zum Todestag von Oury Jalloh am 7. Januar 2019 nach Dessau fahren. Wenn ihr Interesse habt mitzufahren meldet euch bei uns(diskursiv-aachen[ät]riseup.net)! Die verfügbaren Sitzplätze sind begrenzt, also meldet euch rechtzeitig, am besten bis zur Schwarz Roten Kneipe.

    Mehr Infos findet ihr hier

  • Mo
    14
    Jan
    2019
    20:00Rhizom 115

    Seit langer Zeit kämpfen Feministinnen auf der ganzen Welt gegen die patriarchale Unterdrückung und die kapitalistische oder feudale Ausbeutung. Der 8 März, der internationale Welt Frauenkampftag, ist zum Symbol dieser Kämpfe geworden. Er wurde auf der zweiten internationalen Frauenkonferenz in Kopenhagen 1911 eingeführt. In den letzten 108 Jahren wurden zahlreiche Kämpfe von Frauen geführt: angefangen bei den Textilarbeiterinnen in New York, über die schwarze Frauenbewegung, die Feministinnen der 70er und 80er Jahre, bis hin zu den heutigen Kämpfen der Textilarbeiterinnen in Bangladesch, Frauen in der kurdischen Gurillabewegung, Feministinnen in Afghanistan und der Pro Choice Bewegung, sowie vielen anderen feministischen Bewegungen. Trotz zahlreicher Kämpfe ist die heutige Gesellschaft längst keine befreite. Sie ist nach wie vor patriarchal, heteronormativ und kapitalistisch organisiert.[read more…]

  • Mi
    16
    Jan
    2019
    18:30AZ Aachen, Hackländerstraße 5

    Die Veranstaltung fand das erste Mal im Dezember an der KatHO in Anregung und Kooperation mit dem Arbeitskreis Politik der KatHO NRW Abteilung statt. Wieso mag man sich fragen. Die KatHO Aachen ist nun FairTrade Uni. FairTrade ist Hip, Cool und Sexy. FairTrade ist allgegenwärtig. Die Fragen die der AK Politik intern diskutierte, war: Ist Konsumkritik der Weg in eine gute Gesellschaft? Kann man sich das „Gute Leben“ erkaufen? Oder brauchen wir immer noch eine radikale Gesellschaftskritik? Dazu haben wir einen Vortrag vorbereitet und wollen mit euch darüber diskutieren.
    Der Vortrag soll in marxsche Kategorien der Kritik der politischen Ökonomie einführen und daran eine Kritik an der Konsumkritik, wie sie sich z.B. in „FairTrade“ ausrückt, entfaltet werden. Anhand dieser soll folgende These bewiesen werden:
    Kapitalismus ist ein System, dessen innere Dynamiken den Menschen Zwänge auferlegen. Dies führt zu einer Destruktivität gegen Mensch und Natur. Die Rücksichtslose Ausbeutung ist hierbei nicht durch moralisches Versagen der Einzelnen zu erklären, sondern leitet sich direkt aus den Mechanismen der kapitalistischen Vergesellschaftung ab.
    Zu guter Letzt: Der AK Politik hat zahlreiche Bitten erhalten, den Vortrag nochmal zu veranstalten, darum möchten wir innerhalb der Schwarz-Roten Kneipe die Gelegenheit für einen Austausch geben. Auch plant der Arbeitskreis diesen im kommenden Sommersemester ein weiteres Mal an der KatHO zu veranstalten.

    Es wird, wie immer, eine leckere, vegane Küfa gegen Spende und köstliche, günstige Drinks geben. Kommt also vorbei esst, trinkt und diskutiert mit uns. Wir freuen uns auf euch!

  • Sa
    02
    Feb
    2019
    23:00 - 5:00 hAZ Aachen, Hackländerstraße 5

    DISKURSIV AACHEN PRESENTS: IF I CAN'T DANCE, IT'S NOT MY REVOLUTION! ++HOUSEEDITION++

    Diskursiv Aachen lädt auch im Februar wieder zum Tanz im Autonomen Zentrum. Diesmal werden elektronische Klänge im AZ erklingen. Wer also gute elektronische Musik, nette Menschen und günstige Drinks und zu dem unsere politische Arbeit unterstützen mag, ist bei uns genau richtig.

    DJ's:
    Peach - Stromhilde, Our House
    https://soundcloud.com/soundofpeach/niemandsland-session-im-park-2018-peach

    Tommi - Ulysses
    https://soundcloud.com/dora-brilliant/dora-brilliant-podcast-012-tommi

    Violetta - Tropical Machine
    https://soundcloud.com/thullpromotion/solid-podcast-040-violetta

  • Sa
    09
    Feb
    2019
    10:15Eingang Aachen HBF

    Wir werden am 9.2. gemeinsam mit dem Zug zur Antifaschistischen Demo nach Düsseldorf Eller fahren. Treffpunkt ist am 9.2. um 10:15 Uhr vor dem Aachener Hauptbahnhof. Fahrt mit!

    Hier der Aufruf des „Bündnisses gegen Rechts für den 9. Februar 2019“, welchen wir auch unterstützen:[read more…]

  • Mi
    20
    Feb
    2019
    18:30Autonomes Zentrum Aachen

    Feminist Wars. Vielfalt und Widersprüche einer Massenbewegung.

    Seit mittlerweile 100 Jahren wird jährlich zum Weltfrauen*kampftag aufgerufen. Damals wurden feministische Kämpfe radikal geführt, die rechtliche Gleichstellung wurde so in großen Teilen erkämpft. Die historische Notwendigkeit der Kämpfe und deren Geschichte soll in diesem Vortrag anhand von einigen Beispielen beleuchtet werden.

    [read more…]

  • Fr
    08
    Mrz
    2019
    17:30 UhrMarkt Aachen

    An dieser Stelle möchten wir den Aufruf zur Demonstration Frauen*kampftag: Wandle Wut, Trauer und Angst in Widerstand vom Aachener Bündnis für ein Ende der Gewalt, in welchem wir auch mitarbeiten, dokumentieren.

    Frauen*kampftag 8. März 2019 I 17:30 I Markt Aachen

    Seit mittlerweile 100 Jahren wird jährlich zum Weltfrauen*kampftag aufgerufen. Damals wurden feministische Kämpfe radikal geführt, die rechtliche Gleichstellung wurde so in großen Teilen erkämpft. Heute beschränkt sich der 8. März offiziell auf Rosenverteilen in der Innenstadt. So wirkt es, als sei der Frauen*kampftag überflüssig geworden.
    Wir stellen fest: Auch 2018 erfuhr jeden dritten Tag eine Frau* einen gewaltsamen Tod durch ihren Partner. Auch 2018 waren der Ruf und die soziale Stellung von Vergewaltigern schützenswerter als die körperliche Unversehrtheit einer Frau*. Auch 2018 wog das Selbstbestimmungsrecht der Frau* über ihren Körper weniger als moralische Vorstellungen von Männern. Auch 2018 verdienten Frauen* weniger Geld für die gleiche Lohnarbeit und verrichteten gleichzeitig unentgeltlich den Großteil der Arbeit in der Familie und im Haushalt. Wir stellen fest, auch bis heute bleibt die reale Gleichstellung aus.
    Heute schauen Europäer*Innen zum Beispiel in den Nahen Osten und sorgen sich um die Frauen* dort, vergessen dabei jedoch die erhebliche Gewalt die es auch hier nach wie vorgibt. Statt mitleidig in den Iran zu blicken, sollten wir uns an den radikalen Kämpfen, die dort und anderswo ausgefochten werden ein Vorbild nehmen und uns im Kampf gegen Gewalt, die uns tagtäglich widerfährt selbst und gegenseitig ermächtigen.
    Dort wie hier ist der reibungslose Ablauf der Gesellschaft nicht ohne massive Gewalt gegen Frauen* möglich. Ohne die Arbeit von Frauen* in Familien, Büros und Pflegeeinrichtungen kann der Kapitalismus nicht funktionieren. Die einzige Macht, die im Kapitalismus für die Mehrheit der Menschen besteht, ist die ihrer Arbeitskraft. Folglich ist ein Streik auch die einzige Möglichkeit sich Gehör zu verschaffen und kollektiv Forderungen durchzusetzen.
    Deshalb wird dieses Jahr weltweit zum Frauen*streik, Demonstrationen und anderen Aktionen aufgerufen. Wir solidarisieren uns mit diesen und rufen in Aachen zur Demonstration und Kundgebung am 8. März auf.

    Wandle Wut, Trauer und Angst in Widerstand.

    Die Demonstration beginnt um 17:30 am Aachener Markt, geht mit verschiedenen Redebeiträgen über den Kugelbrunnen und den Elisenbrunnen um dann ihr Ende am Vorplatz des Hauptbahnhofes zu finden.

    Während der Demonstration wird eine Kinderbetreuung im Rhizom 115 (Friedrichstraße 115) ab 17:00 Uhr angeboten.

  • Sa
    09
    Mrz
    2019
    03:30Aachen HBF

    Am Tag nach der Frauen*kampftagsdemo in Aachen findet am 9.3.2019 anlässlich des Frauen*kampftags auch eine Demonstration in Düsseldorf statt. Die Demo startet um 13:30 am DGB-Haus in Düsseldorf. Der SDS Aachen organisiert eine gemeinsame Anreise aus Aachen. Auch wir rufen dazu auf am 9.3. nach Düsseldorf zu fahren.

  • Mi
    20
    Mrz
    2019
    18:30Autonomes Zentrum Aachen

    Was haben Anschläge auf Weihnachtsmärkte mit dem Islam zu tun?

    Gehört der Islam überhaupt zu Deutschland?

    Ist der Hijab eigentlich ein politisches Symbol oder doch nur modisches Accessoire?

    Hilft der Konsum von Schweinefleisch bei der Integration?

    Dass Deutsche, wenn sie sich mit Bewegungen, wie dem Islamismus auseinandersetzen, solche und noch dümmere Fragen versuchen zu beantworten, welche auch obendrein an der tatsächlichen Thematik vorbeigehen, ist wenig verwunderlich.[read more…]

  • Do
    28
    Mrz
    2019
    18:30 UhrAZ Aachen, Hackländerstraße 5

    Serçe Berna Öznarçiçegi wird in ihrem Vortrag über die Geschichte der Frauenbewegung im deutschen Kontext referieren, der in den Anfängen noch sehr von der Dominanzgesellschaft geprägt war.
    Wie entwickelte sich die Frauen*bewegung von marginalisierten Gruppen, wie Frauen* of Color und Schwarzen Frauen* in Deutschland?
    Gibt es heute eine Bewegung von Romnja* und Sintizzi* und wo wird diese sichtbar?
    Dieser Vortrag möchte einen Bogen spannen zwischen den feministischen Anfängen und der heutigen Situation und Unterschiede der Entwicklungen beleuchten.

    Der Ort wird noch bekannt gegeben.

    28.03. // 18:30 Uhr

  • Sa
    30
    Mrz
    2019
    18:30 UhrKurdisches Volkshaus

    Foto: Bodo Gierga

    Fatima Hartmann, eine Zeitzeugin der Bürger*innenrechtsbewegung der 1980er Jahre wird über Film, Vortrag und Gespräch die rassistische Realität gegenüber Rom*nja der 1980er Jahre aufzeigen. Die Dokumentation zeigt nicht nur die rassistische Realität, die Rom*nja seit 1945 erleben, sondern beleuchtet auch die empowernden und unterstützenden Strukturen der damaligen Zeit. Dieser Einblick zeigt uns, wie sehr empowernde und unterstützende Strukturen in unserer heutigen Zeit notwendig und wie kraftvoll diese wirken.

  • Sa
    06
    Apr
    2019
    13 UhrAachen HBF

    Wir werden am 6.5 gemeinsam zum #ENTEIGNEN Block auf der landesweiten Mietendemo in Köln fahren. Wir treffen uns am 6.4. aufrund von Bauarbeiten der Bahn schon um 13:00 Uhr vor dem Aachener HBF und fahren mit dem Zug um 13:13 (über Rheydt). Kommt mit!

    Den auch von uns unterzeichneten Aufruf zum #ENTEIGNEN Block  und weitere Informationen findet ihr unter:

    https://antikapmiete.noblogs.org/

  • Mi
    17
    Apr
    2019
    18:30 UhrAZ Aachen, Hackländerstraße 5

    Wir möchten euch herzlich zu unserer Schwarz-Roten Kneipe im Arpil einladen. Leider ist die ursprüngliche Referentin Tara Falsafi verhindert, sodass der Vortrag „Für immer fremdbestimmt – Zum Tokenentwurf“ nicht statt finden kann.

    Nichtsdestotrotz wird die Kneipe statt finden. Wir haben darum ein alternatives Programm für euch erarbeitet. Gerne möchten wir mit euch den einen oder anderen Aphorismus aus der Minimal Moralia von Adorno bearbeiten.
    Besprochen werden die Aphorismen Nummer 6, 18 & 100.

    Es wird wie immer eine leckere, vegane Küfa, günstige Drinks und Kicker für lau geben.

  • Mo
    22
    Apr
    2019
    18:00auf Anfrage

    Wir möchten euch herzlich zu #Feminismus unserer feministischen Vortragsreihe in Aachen einladen.

    22.04.2019 Roswitha Scholz – Simone de Beauvoir heute

    Simone de Beauvoirs Buch „Das andere Geschlecht“ spielte in der feministischen Theorie/Genderforschung lange keine Rolle mehr. Heute erinnert man/frau sich wieder an sie. Dies dürfte nicht zuletzt einem Selbstreflexivwerden von Feminismus und Genderforschung in der gegenwärtigen Krisensituation geschuldet sein. Dabei stellen sich die Fragen des „Wie weiter?“ und „Was kommt nach der Genderforschung?“. In den 1970er Jahren hatte sich insbesondere ein Gleichheitsfeminismus mit dem Slogan „Man wird nicht als Frau geboren, sondern dazu gemacht“ auf de Beauvoir berufen. Ein Differenzfeminismus bezichtigte sie sodann, männliche Normalitätskriterien auf Frauen anzuwenden. Schließlich wurde ihr in den 1990er Jahren von einem dekonstruktiven Feminismus vorgeworfen, trotz all ihrer Kritik der hierarchischen Geschlechterverhältnisse einem dualistischen Denken verpflichtet geblieben zu sein und eine erneute Herstellung von Zweigeschlechtlichkeit betrieben zu haben. In dem Vortrag wird eine zeitliche Einordnung des „anderen Geschlechts“ und seiner Bedeutung vor dem Hintergrund der Wert-Abspaltungskritik versucht sowie auf Aspekte hingewiesen, die durchaus noch heute Aktualität beanspruchen können.

    22.04 // 18:00 // Ort wird auf Anfrage bekannt gegeben, schickt uns eine Mail unter diskursiv-aachen[ät]riseup.net

  • Mi
    08
    Mai
    2019
    16:00Aachen Markt

    An dieser Stelle möchten wir auf eine Kundgebung des Bürger*innen Asyls in Aachen hinweisen. Diese findet am Mittwoch, den 08.06.2019 um 16 Uhr auf dem Aachener Markt statt.

    Genauere Infos zum Thema Bürger*innen Asyl findet, was dieses und warum so eins notwendig ist unter folgendem Link: https://aktionbuergerinnenasyl.de/?fbclid=IwAR0m-_ZjJhOTjaCaTXmHQ3-V7pzg-87ppkLQFhtvqSZ-keqjW7U_Dnu_gbg

  • Mi
    15
    Mai
    2019
    18:30AZ Aachen, Hackländerstraße 5

    Wir möchten euch herzlich zu der Schwarz-Roten Kneipe im Mai einladen. In der Kneipe wird die plattform zu Gast sein und darüber berichten, warum wir eine dritte anarchistische Föderation für den deutschsprachigen Raum brauchen

    Auch wenn die anarchistische Bewegung im deutschsprachigen Raum in den letzten Jahren wieder stärker wird, schafft sie es nicht gesellschaftliche Relevanz zu erlangen. Warum dies so ist und welche Lösungsvorschläge es gibt, soll Thema des Vortrags sein. An dieser Stelle wollen wir genauer auf das Konzept des “Plattformismus” eingehen – eine spannende anarchistische Strömung, die interessante Ansätze zur Weiterentwicklung des deutschsprachigen Anarchismus bietet.[read more…]

  • Mi
    22
    Mai
    2019
    18:00Forum der VHS Aachen

    Wir möchten euch herzlich zu #Feminismus unserer feministischen Vortragsreihe in Aachen einladen.

    22.05.2019 Kirsten Achtelik – Kulturkampf und Gewissen. Medizinethische Strategien der »Lebensschutz«-Bewegung

    Die »Lebensschutz«-Bewegung will in die Offensive: Sie möchte nicht nur die Zugänge zu Schwangerschaftsabbrüchen erschweren, sondern führt auch einen Kulturkampf zur Retraditionalisierung der Geschlechter- und Familienverhältnisse, um christliche Moral und das ärztliche Gewissen. Damit ist sie Teil eines konservativen bis extrem rechten, in Teilen antidemokratischen, Aufschwungs. Außerdem versucht sie sich mit vermeintlich wissenschaftlichen und ethischen Argumenten einen moralisch integeren Anstrich zu geben. Der Vortrag gibt einen Überblick über die verschiedenen Strategien der »Lebensschutz«-Bewegung, ihre Stärken, Schwächen und internen Widersprüche und liefert damit das Material für eine kritische Auseinandersetzung mit den »Lebensschützern« – und die Grundlage für den nötigen Widerstand.

    22.05. // 18:00 // Forum der VHS Aachen // Peterstraße 21-25, 52062 Aachen // barrierefrei

  • Sa
    25
    Mai
    2019
    15:30KatHO NRW Abteilung Aachen

    Wir möchten euch herzlich zu #Feminismus unserer feministischen Vortragsreihe in Aachen einladen.

    25.05.2019 Materializing Feminism Buchvorstellung und Vortrag mit Andrea Trumann

    Seit knapp dreißig Jahren dominiert in der feministischen Szene die an Judith Butler orientierte Queer-Theorie das Geschehen und bestimmt. Die Idee der Queer-Theorie die dichotome Zweigeschlechtlichkeit zu dekonstruieren, eindeutige Identitätszuschreibungen in Frage zu stellen und „so viele Geschlechter wie Individuen“ auszumachen wirkte auf viele Feministinnen befreiend.
    Jedoch erwies sich die Verbalradikalität der Queer-Theorie als Schein, der die kapitalistische Ordnung nicht in Frage stellte, sondern nur um die Anerkennung der Ausgeschlossenen kämpfte. Die Produktionsverhältnisse waren jedoch kein Thema mehr.
    Bis vor kurzem gab es eher vereinzelt kritische Stimmen aus einer an materialistischer Gesellschaftskritik orientierten linken Szene gegen das postmoderne Gedankengut und seine Praxis. Dies ändert sich gerade und materialistische Positionen werden wieder vermehrt diskutiert, wie die von Koschka Linkerhand und Patsy LámourLalove.
    Das ist nicht nur dem Umstand geschuldet, dass eine materialistische Theorie wieder mehr Zulauf findet, sondern auch, dass die von den Protagonist*innen aus der Queer-Szene initiierten Auseinandersetzungen immer aggressiver geworden sind und die Szene immer autoritärere Züge annimmt.
    Von dem, was ehemals an progressiven Inhalten bei der Identitätskritik von Judith Butler zu finden war, ist bei den heutigen Adept*innen nicht mehr viel übrig. Vielmehr geht es heute darum jede Kultur – wie sexistisch und homophob sie auch sein mag, zu schützen und jeder kulturellen Mischung mit Skepsis zu begegnen. Die kulturelle, aber auch die die sexuelle Identität wird zu etwas heiligem, um dessen Erhalt, und Anerkennung jeder Kampf sich lohnt.

    Wie könnte dagegen von materialistischer Seite eine Kritik des Geschlechterverhältnisses formuliert werden, die die Errungenschaften des postmodernen Feminismus nicht komplett negiert?

    Andrea Trumann stellt hier ihren Vortrag aus dem Sammelband materializing FEMINISM von Friederike Beier, Lisa Yashodhara Haller und Lea Haneberg vor.

    Sie arbeitet als Sozialarbeiterin und Autorin in Berlin.

    25.05 // 15:30 // KatHO NRW Abteilung Aachen // // Robert-Schuman-Straße 25, 52066 Aachen // barrierefrei

  • Di
    04
    Jun
    2019
    18:00Forum der VHS Aachen

    Wir möchten euch herzlich zu #Feminismus unserer feministischen Vortragsreihe in Aachen einladen.

    04.06.2019 Sebastian Winter – Feindschaft gegen „Gender“ – Sozialpsychologische Überlegungen zu den Geschlechter- und Sexualitätsentwürfen der extremen Rechten

    Die „antigenderistische“ Feindschaft gegen Liberalisierungstendenzen im Geschlechterverhältnis ist eine verbindende Klammer der extremen Rechten. Die affektive Attraktivität der mit ihr einhergehenden Projektionsvorgänge lässt sich psychoanalytisch-sozialpsychologisch fassen als ‚Schiefheilung‘ der konfliktreichen Dialektiken intersubjektiver Beziehungen. Klare (Geschlechts-)Identitäten unter dem Dach des Volkes, ihre verleugnete Hierarchisierung und die ‚pathische Projektion‘ alles dabei Störenden auf „die Anderen“ („nordafrikanische Vergewaltiger“) versprechen ein ambivalenzfreies Heil.

    04.06. // 18:00 // Forum der VHS Aachen // Peterstraße 21-25, 52062 Aachen // barrierefrei

  • Mi
    19
    Jun
    2019
    18:30Autonomes Zentrum Aachen

    Der Staat als Feminist?! - Kritik des staatlichen Feminismus

    Kita Ausbau, „familienfreundliche“ Unternehmen, Gleichstellungsbeauftragte, Eltern- und Betreuungsgeld sind in aller Munde und werden sowohl in Parlamenten als auch am Küchentisch diskutiert. Es entsteht der Eindruck, dass der Staat der neue Verbündete im Kampf um eine Gleichstellung der Geschlechter geworden ist. Trotz aller „Bemühungen“ staatlicherseits ist weder eine formelle noch eine reale Gleichstellung in Sicht. Das ist kein Zufall. Bei genauerer Betrachtung wird deutlich, dass mit den umgesetzten Strukturen und Gesetzen ganz andere Ziele als die Befreiung der Frau angestrebt werden.
    Im Vortrag wollen wir herleiten, welche Vermittlungszusammenhänge zwischen Kapitalismus, staatlicher Steuerung und der Konstituierung eines Geschlechterverhältnisses auf Kosten der Frau bestehen. Hierfür leiten wir historisch aus den unterschiedlichen feministischen Strömungen her, welche Teilaspekte sich vom Staat einverleibt wurden und in welchem Zusammenhang sie zur kapitalistischen Verwertungslogik stehen. Dabei wollen wir nicht nur bei einer Kritik verharren, sondern auf ihrer Grundlage herausarbeiten, wie ein Feminismus konzipiert sein sollte, der auf die Befreiung der Frau abzielt und diese in eine gesamtgesellschaftliche Befreiung einbettet.

    Bei der Schwarz-roten Kneipe bekommt ihr auch Tickets für das Sommer, Sonne, Antifa! Festival, welches wir mit organsieren. Sprecht uns einfach an. Mehr Infos gibt es hier: antifa.camp

    Es wird im Rahmen der Schwarz-Roten Kneipe eine leckere, vegane Küfa, günstige Drinks und Kicker für lau geben. Kommt vorbei! Wir freuen uns auf euch!

  • Fr
    21
    Jun
    2019
    19:00Alte Feuerwache, KÖLN

    Pünktlich zum siebzigsten Jahrestag der Verabschiedung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland sorgen Mietervereinigungen in Berlin bundesweit für Schlagzeilen mit ihrem Ziel das börsennotierte Immobilienunternehmen „Deutsche Wohnen“ enteignen zu wollen. Ein „Fossil“ der bundesrepublikanischen Verfassung, der Artikel 15 des Grundgesetzes, das heißt eine Überführung von Unternehmen und Gütern aus privater in die öffentliche Hand, soll mittels Volksbegehren, in Anschlag gegen die Wohnungsspekulanten in Berlin gebracht werden.

    Dass solche „Sozialisierungs“-Gedanken auf entschiedenen Widerspruch von einigen Lobbyisten, Parteien und Kapitalvertretern stossen, ja von ihnen nahestehenden Rechtswissenschaftlern eine Revision der Verfassung in Richtung einer Festschreibung der „sozialen Marktwirtschaft erwogen wird, zeigt, dass die verfassungspolitische Interpretation ein gesellschaftliches Konflikt- und Kampffeld darstellt.

    Auch die linken Sichtweisen auf das Grundgesetz unterscheiden sich über die strategischen Möglichkeiten, tiefgreifende soziale und ökologische Veränderungen durchzusetzen. Die Fragen, ob durch eine Anwendung und Erweiterung der demokratischen und sozialen Rechte des Grundgesetzes ein grundlegender Wandel in Richtung zum Sozialismus möglich, oder aber der Staat schon seiner Form nach auf die Reproduktion der kapitalistischen Gesellschaftsordnung verpflichtet ist, spielten in den vergangenen siebzig Jahren linker Staatskritik eine wichtige Rolle.

    Auch in der aktuellen Auseinandersetzung um die Möglichkeiten einer neuen „Sozialisierungspolitik“ gilt es, die theoretischen wie praktischen Ansätze linker Staatskritik in Erinnerung zu rufen und darüber zu diskutieren, welche Analysen und strategischen Möglichkeiten die heutigen Linken haben, dem Sozialismus einen Schritt näher zu kommen. Dabei sollen einführende Referate eine kritische Debatte über die Perspektiven der gesellschaftlichen Linken unterfüttern:

    Felix Klopotek, Journalist bei Stadtrevue und Konkret,
    Dr. Paul Oehlke, Sozialwissenschaftler, Sozialistisches Forum Rheinland, Rosa Luxenburg Stiftung NRW
    Moderation: Marco Kammholz

  • Mi
    26
    Jun
    2019
    18:00Raum 214 der VHS Aachen

    Wir möchten euch herzlich zu #Feminismus unserer feministischen Vortragsreihe in Aachen einladen.

    26.06.2019 Teresa Streiß – „My Feminism will be Anti-Racist or it will be Bullshit!“ – Überlegungen zum Verhältnis zwischen Feminismus und Antirassismus

    „Jeder Feminismus muss antirassistisch sein!“, dieser Forderung würde auf den ersten Blick heute wohl niemand von uns ernsthaft widersprechen. Doch was soll das eigentlich genau bedeuten, gerade in einer Zeit, in der die AfD angeblich feministische „Frauenmärsche“ gegen Migration veranstaltet, ex-linke Politblätter das Ende des Patriarchats im Westen als Tatsache und Argument gegen den Islam propagieren und in Teilen der Linken Kritik an weiblicher Genitalverstümmlung als rassistische Überhöhung abgelehnt wird? Die Beziehung zwischen den Kämpfen für die Emanzipation von Frauen einerseits und People of Color andererseits war historisch oft eher von Streit als von gemeinsamen Zielen geprägt und auch heute noch sorgt die Frage nach der richtigen politischen Praxis für heftige Diskussionen. Der Vortrag führt aus materialistischer Perspektive in das Verhältnis zwischen Feminismus und Antirassismus ein. Dabei soll es um historische Entwicklungen, insbesondere die Entstehung der Schwarzen Frauenbewegung, genauso gehen wie um Theoriebildung und aktuelle politische Debatten. Zentrale Konzepte wie „Intersektionalität“, „kultureller Rassismus“ und „Postkolonialismus“ werden eingeführt und auf ihre Auswirkungen auf politische Praxis hin befragt. Über allem steht eine der großen Fragen feministischen Denkens: die nach Gemeinsamkeiten und Differenzen zwischen Frauen und danach, wie ein Kampf für die Emanzipation ALLER Menschen aussehen kann. Über diese und andere Fragen können wir im Anschluss gerne diskutieren.

    26.06. // 18:00 Uhr // Raum 214 der VHS Aachen // Peterstraße 21-25, 52062 Aachen // barrierefrei

  • Mi
    10
    Jul
    2019
    19:00Autonomes Zentrum Aachen

    Wir freuen uns euch den spannenden Film "Frauen bildet Banden - Eine filmische Spurensuche zur Geschichte der Roten Zora" des LasOtras – FrauenLesben-FilmCollectif Berlin zeigen zu können! Im Anschluss an den Film wird es die Möglichkeit geben, mit einer der Macherinnen ins Gespräch zu kommen!

    Die »Rote Zora« war in den 1970er und 1980er Jahren eine feministische, militante FrauenLesbengruppe in der BRD, die aus dem Kontext der Revolutionären Zellen hervorgegangen ist. Zentral waren die Selbst­ermächtigung der FrauenLesben und der Bruch mit der zugeschriebenen Friedfertigkeit. Ihre Aktivitäten richteten sich u.a. gegen die alltägliche Gewalt gegen Frauen, gegen Gen­ und Reproduktions­technologien, Bevölkerungspolitik und internationale Ausbeutungsbedingungen als Ausdruck patriarchaler Herrschaft.Erzählungen von verschiedenen Zeitzeuginnen, Inter­views mit einer Historikerin und ehemaligen Zoras las­sen die Geschichte der „Roten Zora“ und der damaligen Frauenbewegung wieder lebendig werden. Historische Aufnahmen der Frauen­ und Studentinnen*bewegung in der BRD bringen Erinnerungen an die damaligen Kämpfe zurück. FrauenLesben aus anderen Ländern berichten über ihre Begegnung mit dieser Politik heute. Der Film zeigt, dass viele Themen heute noch hoch aktuell sind, und bietet Diskussionsstoff zum heutigen Umgang mit dieser Geschichte.

    Weitere Infos: Las Otras, www.lasotras.de, info@lasotras.de

    Um 19:00 Uhr werden die Türen des AZ geöffnet, der Film wird um 19:30 Uhr beginnen! Ihr könnt selbstgemachtes Popcorn und leckere Getränke erwerben. Der Eintritt ist auf Spendenbasis!

  • Mi
    17
    Jul
    2019
    18:30Autonomes Zentrum Aachen

    Dieses Mal, ist das Thema unser Schwarz-Roten Kneipe das Schulmodell der „Modernen Schule“ von dem Anarchisten Francisco Ferrer.

    Er gründete 1901 die erste Schule in Barcelona nach der pädagogischen Vorstellung einer rationalen Erziehung. Diese Richtung der Pädagogik fußt unter anderem auf der Theorie von Rousseau oder Tolstoi und hat sich innerhalb der Arbeiter_innenbewegung verbreitet. Ziel war es, den Kindern die Möglichkeit zu bieten, ohne kirchlichen und staatlichen Einfluss sich zu selbstbestimmten und gemeinschaftlich denkenden Menschen zu entwickeln. Dazu sah das Modell u.a. vor, dass Kinder aus verschiedenen Gesellschaftsschichten und verschiedener Geschlechter gemeinschaftlich lernen. Für Ferrer war diese Erziehungsmethodik die zielführendste Strategie, die ökonomische und intellektuelle Befreiung der Arbeiter_innenklasse zu erreichen. Das Schulmodell hat sich durch die aufstrebende anarcho-syndikalistische Bewegung erstaunlich schnell international verbreitet. Bis zur Hälfte des 20. Jahrhunderts existierten „Moderne Schulen“ in Amerika, Südamerika, Europa und in Teilen Asiens. Der Vortrag wird sich mit dem Konzept der Pädagogik, dem historischen Hintergrund und der Verbreitung des Schulmodells beschäftigen.

    Neben Vortrag und Diskussion wird es wie immer leckere, vegane Küfa, günstige Drinks und Kicker für Lau geben. Kommt vorbei! Wir freuen uns auf euch!

  • Do
    08
    Aug
    2019
    So
    11
    Aug
    2019
    Rheinland

    Rechtspopulisten ziehen in die europäischen Parlamente ein.
    Es wird propagiert, dass der Kohleausstieg kommen soll – jedoch nicht wann.
    Die zivile Seenotrettung wird weiter kriminalisiert, um Menschen an ihrer Flucht in ein besseres Leben zu hindern und ihren Tod billigend in Kauf zu nehmen.

    Im Jahr 2019 sind dies genug und leider noch lange nicht alle Gründe, warum es wichtig ist, sich zu engagieren und auf die Straße zu gehen. Doch wir dürfen uns nicht unterkriegen lassen.

    Ob solidarisch bei den Fridays-for-Future-Demos, beim Blockieren von Naziaufmärschen oder der Verhinderung einer weiteren Abschiebung in ein Kriegsgebiet; Uns eint, dass unsere bunte und vielfältige Bewegung sich als antifaschistisch und antikapitalistisch versteht.

    Um gerade in dieser schnelllebigen Zeit eine Möglichkeit zu bieten, sich abseits vom stressigen Alltag kennenzulernen, auszutauschen und voneinander zu lernen, veranstalten wir dieses Jahr das Kultur- & Politik-Festival „Sommer, Sonne, Antifa!”.

    Über vier Tage (Donnerstag bis Sonntag) bieten wir euch Kultur, Workshops, Vernetzung, Vorträge, und natürlich viel Zeit um zu diskutieren und einander kennenzulernen.

    Wir – das sind Menschen aus verschiedenen antifaschistischen Zusammenhängen – haben uns zum Ziel gesetzt, politisch interessierten Menschen einen Raum zu geben, um Wissen auszutauschen und sich zu vernetzen.

    Wir richten uns dabei an alle, egal ob ihr noch keine Erfahrung im politischen Aktivismus habt, euch bereits mit Freunden auf politischen Aktionen bewegt oder sogar seit Jahren aktiv seid.
    Die Vermittlung von Grundkenntnissen als praktischer und theoretischer Einstieg in Themen wird ebenso Teil des Programms sein wie Angebote zur inhaltlichen Vertiefung und Diskussion. Gemeinsame Aktionstrainings und Kulturangebote runden das Programm ab.

    Wenn ihr Karten für das Festival wollt kommt zur Schwarz roten Kneipe oder zur Anarchist kitchen im AZ, meldet euch online an oder schreibt uns eine Mail.

    Weitere Informationen findet ihr unter: antifa.camp

    Wir freuen uns auf vier spannende Tage mit euch!

  • Mi
    18
    Sep
    2019
    18:30Autonomes Zentrum Aachen

    Leider ist unser Referent für die Schwarz Rote Kneipe erkrankt. Wir stellen trotzdem ein spontanes Alternativprogramm auf die Beine: Es gibt eine kurze Einführung mit anschließender Debatte zu Adornos Aspekten zum neuen Rechtsradikalismus. (https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&v=6nthF06PdZ8)

    Neben Vortrag und Diskussion gibt es vegane und leckere Küfa, günstige Drinks und Kicker für lau. Kommt vorbei und verbringt einen schönen Abend mit uns.

    18.09.2019 // 18:30 Uhr Türen offen // 19:15 Uhr Vortragsbeginn // AZ Aachen

  • Mo
    23
    Sep
    2019
    17:00KatHO Aachen

    Vortrag mit Bafta Sarbo

    Marxismus und Antirassismus werden in deutschen akademischen und aktivistischen Kontexten selten zusammen gedacht. Oft gibt es die Unterstellung Marxist*innen würden im Rassismus lediglich einen Nebenwiderspruch sehen und sich deshalb nicht würdig damit beschäftigen. Eine historisch-materialistische Auseinandersetzung könnte aber Antworten bieten auf die Fragen, was Rassismus ist und wie er entstanden ist.

    Können wir überhaupt von dem einen Rassismus, statt von Rassismen, sprechen? Und was hat kapitalistische Produktionsweise mit rassistischer Gewalt zu tun?
    Warum Rassismus mehr ist als nur eine Ideologie oder ein falsches Bewusstsein und was das Problem mit dem aktuell hegemonialen Antirassismus ist, soll in diesem Vortrag erläutert
    werden.

    23.09.2019 // 17:00 // KatHO Aachen

  • Fr
    27
    Sep
    2019
    18:30KatHO Aachen

    Buchvorstellung mit Koschka Linkerhand und Sabrina Zachanassian

    „Feministisch streiten“ versammelt Thesen und Utopien eines Feminismus, der sich zwischen leidenschaftlicher Identitätspolitik und einer vernünftigen Gesellschaftskritik im Sinne der Aufklärung bewegt. Ein materialistischer, politisch handlungsfähiger Feminismus darf nicht einen der beiden Pole aus den Augen verlieren, sondern muss sich, im Bewusstsein der Widersprüche, zwischen ihnen bewegen. Er muss dazu ermutigen, für die eigenen politischen Interessen auf die Straße zu gehen, aber auch das globale kapitalistische Patriarchat theoretisch zu durchdringen, in dem weibliche Subjektivität unter sehr verschiedenen Vorzeichen auftritt. Lesben, Heteras, Cis- und Transfrauen, Women of Color und weiße Frauen, Mütter und Kinderlose, junge, alte, dicke und dünne Frauen, Arbeiterinnen und Akademikerinnen: Diese Perspektiven sollen nicht einfach nebeneinandergestellt, sondern mit feministischer Gesellschaftstheorie vermittelt werden. Wie kann ein kritischer und gleichzeitig positiver, emanzipatorischer Bezug auf Weiblichkeit aussehen? Wie lässt sich vor dem Hintergrund des antifeministischen Backlash ein politisches Subjekt Frau reformulieren, das die Differenzen unter Frauen nicht verleugnet und über einen möglichst großen politischen Handlungsspielraum verfügt?

    27.09.2019 // 18:30 Uhr // KatHO Aachen

  • So
    29
    Sep
    2019
    17:00Café Plattform

    Lesung mit Richard Brox.

    Kein Dach über dem Leben – Biographie eines Obdachlosen

    Die Straße ist ein gefährlicher Ort geworden für Berber, aber für Richard Brox war sie drei Jahrzehnte lang auch das Reich der Freiheit, der Selbstbestimmung und der Würde. Seine Website mit Tipps und Bewertungen sozialer Anlaufstellen in vielen Städten der Republik machte ihn zum wohl bekanntesten Obdachlosen Deutschlands. Hier erzählt er seine Geschichte, die erschütternden Erlebnisse eines begabten Jungen, der es schafft, aus den Gewalterfahrungen seiner Kindheit und der Drogenkarriere seiner Jugend auszubrechen und sich freizukämpfen. Ein Lehrstück über die Schattenseiten unserer Gesellschaft und ihre soziale Verwahrlosung.
    „Wieviel Kraft hat dieser Mann aufwenden müssen, wie viele Abgründe erneut durchleben müssen, um diese ergreifende Biografie zustande zu bringen!“ Günter Wallraff

    https://www.rowohlt.de/taschenbuch/richard-brox-kein-dach-ueber-dem-leben.html?fbclid=IwAR3tPxu3ONvWhDYz1Emm0SjIU_Wp6zcOPtpmDkJ4TBF0JovXL8VQBLLF28g
    https://www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/280503/kein-dach-ueber-dem-leben

    29.09.2019 // 17:00 Uhr // Café Plattform

  • Mo
    30
    Sep
    2019
    16:30KatHO Aachen

    Lesung und Vortrag von Tara Falsafi

    Begrifflich ist ein Token ein “Zeichen” eine symbolhafte Geste. Der Ursprung des Begriffes findet sich bei Martin Luther King. In einem Artikel für die New York Times beschrieb er 1962 das Konzept des Tokenismus als eine Minimalakzeptanz von schwarzen Personen in eigentlich weiß dominierten Bereichen, um die schwarze Bewegung zu besänftigen und vermeintliche Akzeptanz für Schwarze im Generellen aufzuzeigen.
    Der Begriff des Tokenismus erfuhr durch Forschungen von Roseboth Moss Kanter in den 1970er Jahren in einer Organisationsstudie eine neue Bedeutung. Token werde hier als eine Gruppe extremer Minderheiten beschrieben, wie etwa vereinzelte Frauen in klassischen Männerberufen.
    Kritisiert werden in beiden Definitionen die ausbeuterischen Verhältnisse, in denen sich die sogenannten Token befinden. Es gibt die Erkenntnis, dass Ausbeutung durch Lohnarbeit gerade Frauen und nichtweiße Personen verhäuft in besonderer Härte trifft. Doch anstatt an diese Punkte anzuknüpfen und die Netzwerke zu analysieren, in denen Rassismus, Patriarchat und Kapitalismus aufeinandertreffen, fällt die Verantwortung im queerfeministischen Spektrum durch den Begriff token-hier verwendet als Äquivalent für Alibikanakinnen ohne eigenständige Meinung- auf jene zurück, welche am meisten unter diesen Umständen zu kämpfen haben: Nicht-weiße, prekär lebende Frauen.
    Hinter diesem Konflikt steht ein politischer Kampf um öffentlichen Raum und Richtung, welchem wir uns stellen müssen. Welche Themen umfasst die “Gesamtheit” einer materialistisch- feministischen Perspektive für die Zukunft und welche Felder des Antirassismus fehlen ihr aktuell, um den Kampf um Raum und Öffentlichkeit, mit genügend Schlagkraft führen zu können?

    30.09.2019 // 16:30 Uhr // KatHO Aachen

  • Mi
    02
    Okt
    2019
    18:30Troddwar - Suchthilfe Aachen

    Rausch und Ekstase sind gewissermaßen universale Phänomene. Als sakrale, rituelle oder alltägliche Praktiken haben sie in der Geschichte der Menschheit seit jeher eine Rolle gespielt. Das gilt nicht gleichermaßen für das Phänomen der Sucht. Als Erfindung des 18. Jahrhunderts, in dem sie zunächst in Gestalt der Trunksucht, später in Gestalt der Opiumsucht die Gemüter bewegte, wurde sie zu einer Zeit entdeckt, als sich der Mensch als autonomes, geschichtsmächtiges Subjekt zu verstehen begann. Die Entdeckung der Sucht stellte die dunkle Kehrseite der Entstehung bürgerlicher Subjektivität dar. Beruht diese auf Selbstkontrolle und Selbstdisziplin, mittels derer das Ich über seine Triebe, Affekte und Neigungen Herr zu werden sucht, stellt die Sucht eine Infragestellung dieser Selbstbeherrschung dar. Der juristische Tatbestand der Unzurechnungsfähigkeit legt davon Zeugnis ab.
    Im Vortrag soll dem zivilisationsgeschichtlichen Zusammenhang zwischen der Entstehung bürgerlicher Subjektivität und der Entdeckung der Sucht nachgegangen werden. Zugleich wird das Verhältnis von Sucht und Subjektivität in die Gegenwart verfolgt. Im Zentrum steht dabei die These, dass Drogen im Übergang von der bürgerlichen Moderne in die spätmoderne Gegenwart ihre gesellschaftliche Funktion gewandelt haben: Hatte der Rausch einstmals der Flucht aus einem gesellschaftlichen Lebens gedient, indem sich der Bürger nur durch Selbstkontrolle und Selbstdisziplin und der Arbeiter durch Verkauf seiner Arbeitskraft erhalten konnte, so stellen Drogen in der Gegenwart nicht mehr das Andere der Arbeitsgesellschaft dar. Vielmehr sind Drogen zu einem integralen Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens geworden. In ihrer populärsten Gestalt begegnen sie heute als Mittel, mit denen das »unternehmerische Selbst« nach seiner beständigen Optimierung strebt.

    Alexandra Schauer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Soziale Entwicklung und Strukturen an der LMU München. Sie arbeitet zum Wandel von Selbstverhältnissen und Weltbeziehungen in der spätmodernen Gegenwart.

    02.10.2019 // 18:30 Uhr // Troddwar – Suchthilfe Aachen

  • Mi
    16
    Okt
    2019
    18:30Autonomes Zentrum Aachen

    Klimawandel - Ursachen, Irrtümer und Auswege

    Dieser Vortrag mit anschließender Diskussion soll Interessierten und in der Klima- und FfF-Bewegung Aktiven die Möglichkeit bieten, sich über die aktuellen physikalischen Prozesse in der Erdatmosphäre und deren Auswirkungen auf Wetter und Klima aus einer streng wissenschaftlichen Perspektive zu informieren. Dabei soll ebenfalls über, auch in der Klima- und FfF-Bewegung, verbreitete Irrtümer bezüglich des Klimawandels aufgeklärt werden, indem die klimatischen Entwicklungen als Ganzes betrachtet und in einen historischen Kontext gesetzt werden. Dadurch soll der Umsetzung der zu Recht erhobenen Forderung nach einer wissenschaftlichen Fundiertheit der politischen Debatte um den Klimawandel Vorschub geleistet werden.
    Diese Veranstaltung dient dazu, sich als Interessierte*r oder Aktivist*in ein breiteres Hintergrundwissen bezüglich einer Thematik aneignen zu können, die momentan berechtigterweise in aller Munde ist und so viele Menschen auf die Straße treibt, wie es schon lange nicht mehr der Fall war.
    Wir freuen uns darüber, einen Referenten für die Veranstaltung gewonnen zu haben, der über die notwendige Expertise in den Bereichen Klimatologie und Geographie verfügt, und dadurch zur Klärung dringender Fragen rund um den Klimawandel beitragen kann.
    Neben vielen Informationen und einer hoffentlich spannenden Diskussion, wird es außerdem leckeres veganes Essen gegen Spende, Kaltgetränke für günstiges, sowie Kicker für lau geben.

    Am Mittwoch, den 16.10.2019 um 18:30 im AZ Aachen, Hackländerstraße 5

  • Sa
    19
    Okt
    2019
    10:15Autonomes Zentrum Aachen

    Auch wir rufen dazu auf am Samstag (19.10.) zur bundesweiten Demonstration unter dem Motto „Gegen den Angriffskrieg der Türkei in Nordsyrien – Solidarität mit Rojava“ nach Köln zu fahren.
    Wenn ihr euch uns anschließen wollt, kommt am Samstag um 10:15 Uhr vor das AZ Aachen, wir werden um 10:35 mit dem Schienenersatzverkehr gemeinsam nach Köln fahren!

  • Fr
    08
    Nov
    2019
    18:30VHS Raum 214

    Viel wird derzeit über einen „neuen Antisemitismus“ gestritten – und dies vor allem mit Blick auf die islamistischen Dimensionen der Judenfeindschaft. Der Vortrag will vor dem Hintergrund der jüngsten Debatten eine grundsätzliche Klärung des Begriffs vornehmen und nach der Geschichte einer Ideologie fragen, die keinesfalls neu, sondern ein vielfach verdrängter Teil der europäischen und vor allem deutschen Kultur ist.

    Die Veranstaltung findet in Kooperation mit Demokratie Leben im Rahmen des Pogromnachtgedenkens 2019 statt.

    Informationen zu Kursnummer, Raumangaben und Anmeldeformalitäten finden Sie hier: https://www.vhs-aachen.de/kurssuche/kurs/Was-ist-AntisemitismusEUR-Begriff-Geschichte-Ideologie/nr/192-03328/bereich

    08.11.2019 // 18:00 Uhr // VHS Aachen // Raum 214

  • Do
    14
    Nov
    2019
    18:30KatHO Aachen

    Ein Vortrag mit Prof. Dr. Rolf Pohl

    Der Antisemitismus wird gesellschaftlich und politisch erzeugt und immer wieder erneuert. Seine Massenwirksamkeit aber erhält er erst durch seinen irrationalen Charakter in Form eines kollektiven Wahns, dessen Attraktivität vor allem in den Mechanismen seiner Feindbildung liegt. Das begünstigt die entgegenkommende Bereitschaft und damit die Anfälligkeit der Einzelnen. Die psychischen Wurzeln des Antisemitismus liegen dabei in unbewussten, mit starken Affekten gepaarten Wahrnehmungsmustern und die Hauptantriebskraft antisemitischer Einstellungen und Gewalttaten ist eine subjektiv und kulturell tiefsitzende, bis zum Hass steigerbare Feindseligkeit. Vor diesem Hintergrund weist die verschwörungstheoretische Konstruktion des „Juden“ als „absoluten Feind“ trotz historisch wechselnder Erscheinungsformen des Antisemitismus Übereinstimmungen auf, die eine Kontinuität immer wiederkehrender Motive erkennen lässt. Dies soll in dem Vortrag vor allem aus einer wahrnehmungspsychologischen Perspektive untersucht werden.

    Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem AK Politik der KatHO Aachen und dem AStA/StuPa der KatHO Aachen im Rahmen des Progromnachtsgedenken 2019 statt.

    14.11.2019 // 18:30 Uhr // KatHO Aachen

  • Do
    14
    Nov
    2019
    19:00Autonomes Zentrum Aachen

    Gemeinsam mit der Anarchist Kitchen veranstalten wir am 14.11.2019 im Autonomen Zentrum Aachen einen Info- & Mobivortrag des „NS-Verherrlichung stoppen!“-Bündnis bezüglich der antifaschistischen Proteste gegen den jährlichen Neonaziaufmarsch in Remagen, welcher leider auch dieses Jahr wieder am 16.11.  stattfinden soll.

    Das Bündnis findet ihr hier,
    Infos zur gemeinsamen Anreise aus Aachen hier.

    Die „Anarchist Kitchen“ ist nach dem KüfA-Konzept (Küche für Alle) organisiert. Essen ist zunächst einmal Grundbedürfnis. Trotz alledem kann darin auch ein kulturgesellschaftlicher Aspekt gesehen werden. Wir versuchen einen Raum zu schaffen in dem Essen auch der Kommunikation und einem gemeinsamen solidarischen Miteinander dienen soll. Dabei wird es vegane und zum Teil auch aus geretteten Lebensmitteln zubereitete Speisen gegen eine kleine Spende geben. Je nach Programm des AZ‘s wird die „Anarchist Kitchen“ auch in die Veranstaltung eingebunden.

    14.11.2019 // 19.00 // Autonomes Zentrum Aachen, Hackländerstraße 5
  • Sa
    16
    Nov
    2019
    08:00Aachen Hauptbahnhof

    Am 16.11. fahren wir im Rahmen des Bündnisses NS Verherrlichung stoppen nach Remagen um uns auch dem 11. Naziaufmarsch in den Weg zu stellen!

    Wir treffen uns um 8 Uhr am Aachener Hauptbahnhof um eine sichere, gemeinsame Anreise nach Remagen zu gewährleisten.

    Weitere Infos:
    Kein ruhiges Remagen! Auf die Straße gegen rechten Terror

    Twitter: #rmg1611

  • Mi
    20
    Nov
    2019
    18:30Autonomes Zentrum Aachen

    Gewalt gegen Frauen*: Zusammenhänge und Folgen

    Im Dezember 2017 berichtete die lokale Aachener Zeitungen von zwei Morden an Frauen. Beide Male war der Partner bzw. der Ex-Partner der Täter. In einem der beiden Fälle verschaffte sich der Täter zu der ehemals gemeinsamen Wohnung der Ermordeten gewaltsam Zugang, griff die Frau brachial an und ermordete sie. Auf Nachfrage der Aachener Nachrichten gaben die Nachbar_innen der Frau an, dass eine solche Auseinandersetzung nicht die erste ihrer Art war. So kam es, Presseberichten zu folge, häufiger zu Auseinandersetzungen innerhalb der Wohnung, die die Nachbarschaft mitbekam. Diese beiden lokalen Beispiele sind keine Einzelfälle.
    Erlebte Gewalt stellt laut WHO das größte Gesundheitsrisiko für Frauen dar. Der gefährlichste Ort für sie ist ihr eigenes zu Hause. Gewalt gegen Frauen in Paarbeziehungen oder im familiären Kontext ist die häufigste Ursache für Verletzungen bei ihnen. Jede vierte Frau in Deutschland war schon betroffen. Auch ist das zu Hause Tatort für sexualisierte Gewalt, von der ebenfalls eine große Anzahl der Frauen betroffen sind. Diese Formen der direkten Gewalt können nicht einzeln betrachtet werden, sondern müssen innerhalb unserer gesellschaftlichen Strukturen analysiert werden.
    Der Vortrag geht darauf ein, wie Gewalt gegen Frauen in unserer Gesellschaft zu Stande kommt, welche Folgen sich für die betroffenen Frauen ergeben und wie der gesellschaftliche Umgang mit Gewalt gegen Frauen ist.

    Der Vortrag wird vom Aachener Bündnis für ein Ende der Gewalt in Vorbereitung auf die Demonstration zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen* am 25. November gehalten.

    Neben vielen Informationen und einer hoffentlich spannenden Diskussion, wird es außerdem leckeres veganes Essen gegen Spende, Kaltgetränke für günstiges, sowie Kicker für lau geben.

    Am Mittwoch, den 20.11.2019 um 18:30.

  • Mo
    25
    Nov
    2019
    18:30Aachen Hauptbahnhof

    Für ein Ende der Gewalt gegen Frauen!

    Im Dezember 2017 berichtete die lokale Aachener Zeitungen von zwei Morden an Frauen. Beide Male war der Partner bzw. der Ex-Partner der Täter. In einem der beiden Fälle verschaffte sich der Täter zu der ehemals gemeinsamen Wohnung der Ermordeten gewaltsam Zugang, griff die Frau brachial an und ermordete sie. Auf Nachfrage der Aachener Nachrichten gaben die Nachbar_innen der Frau an, dass eine solche Auseinandersetzung nicht die erste ihrer Art war. So kam es, Presseberichten zu folge, häufiger zu Auseinandersetzungen innerhalb der Wohnung, die die Nachbarschaft mitbekam. Diese beiden lokalen Beispiele sind kein Einzelfall.
    Erlebte Gewalt stellt laut WHO das größte Gesundheitsrisiko für Frauen dar. Der gefährlichste Ort für sie ist ihr eigenes zu Hause. Gewalt gegen Frauen in Paarbeziehungen oder im familiären Kontext ist die häufigste Ursache für Verletzungen. Jede vierte Frau in Deutschland war schon betroffen. Auch ist das zu Hause Tatort für sexualisierte Gewalt, von der ebenfalls eine große Anzahl der Frauen betroffen sind.
    Das Statistische Amt der Europäischen Union hat im Jahr 2017 340 vollendete Tötungsdelikte gegen Frauen in Deutschland registriert. 141 von den 340 Frauen wurden innerhalb des häuslichen Kontextes durch ihren (Ex-) Partner ermordet. Insgesamt haben 113.965 Frauen Formen von Gewalt in ihrer Paarbeziehung im Jahr 2017 erlebt. Es ist davon auszugehen, dass die Dunkelziffer hier bei weitem höher liegt.
    Da die meisten der oben beschriebenen Gewalttaten gegen Frauen in privaten Räumen stattfinden, werden sie häufig individualisiert und als privates Problem gesehen. Sie werden als Konflikt zwischen den Partner_Innen deklariert. In diesem Fall ist jedoch der individuelle Konflikt zwischen zwei konkreten Konfliktpartner_Innen als Ausdruck einer zur Norm gewordenen Struktur gesellschaftlichem Zusammenlebens zu verstehen.
    Die direkte Form der Gewalt gegen Frauen muss darum eingebettet in patriarchale Strukturen gesehen werden. Diese führen nach wie vor zu einer strukturellen Abwertung von Frauen und Weiblichkeit. Darum verdienen Frauen immer noch weniger, sie sind nach wie vor für die unbezahlte häusliche Arbeit zuständig und sind öfter von Armut betroffen. So entstehen Abhängigkeitsverhältnisse und Herrschaftsstrukturen in der Gesellschaft, von der ein großer Teil der Männer profitieren und von der ein großer Teil der Frauen benachteiligt werden. Da sich diese strukturelle Gewalt innerhalb unserer Gesellschaft verfestigt hat, ist sie für die meisten Menschen zur Norm geworden und wird nicht als gewaltvoll erkannt. Durch dieses Ungleichgewicht werden Gewalttaten gegen Frauen in Beziehungsverhältnissen nicht nur hervorgebracht, sondern auch begünstigt und stabilisiert.

    Diesen Zustand wollen wir nicht hinnehmen!
    Wir fordern mit unserer Demonstration ein Ende der Gewalt auf allen Ebenen!
    Wandle Wut, Trauer und Angst in Widerstand!

    Datum: 25. November 2019
    Zeit: 18:30 Uhr
    Ort: Aachen Hauptbahnhof
    Kinderbetreuung: Ab 18:00 Uhr im Rhizom 115 (Friedrichstraße 115)

  • Mi
    27
    Nov
    2019
    19:00Autonomes Zentrum Aachen

    Ersatztermin für den ausgefallenden Vortrag vom 30.10.

    Im Jahre 2019 scheint der Klimawandel endlich die politische Priorität bekommen zu haben, die seine Folgenschwere einfordert. Auf die Notwendigkeit von Maßnahmen zu seiner Aufhaltung kann sich der Großteil des politischen Spektrums einschwören und einzig KlimawandelleugnerInnen am rechten Rand versuchen weiterhin, das Problem zu ignorieren.
    Doch darüber, was angemessene Maßnahmen sind und wie einschneidend die Veränderungen unserer Gesellschaft und Wirtschaft sein müssen, gibt es längst keine Einigkeit. Einmal von denen abgesehen, die weiterhin hauptsächlich von individuellen Konsumentscheidungen reden, wird etwa darüber gestritten, ob die möglichst unternehmensverträglichen beschlossenen Maßnahmen der Bundesregierung weit genug gehen; gleichzeitig schlagen Diem25 nach Vorbild des linken Flügels der US-DemokratInnen mit dem "Green New Deal" ein Programm vor, dass ebenso einen wirtschaftlichen Aufschwung bewirken soll. Andere wiederum halten die Überwindung des Kapitalismus für eine notwendige Bedingung der Aufhaltung der Klimakatastrophe.

    Haben letztgenannte Recht? Wie eng hängen Kapitalismus und der Klimawandel zusammen? Wie viel Potenzial steckt in Maßnahmen, die gänzlich im Rahmen kapitalistischer Wirtschaftsweise und des bürgerlichen Staates bleiben? Und sollte das Ende des kapitalistischen Systems notwendig sein - gibt es denn überhaupt Alternativen, die in etwas Anderem enden können als einer alternativen Katastrophe?
    In seinem Vortrag unternimmt der Referent den Versuch, diese Fragen zu beantworten.

    Am Mittwoch, den 27.11.2019 um 18:30 im AZ Aachen, Hackländerstraße 5.

  • Sa
    14
    Dez
    2019
    18:00Autonomes Zentrum Aachen

    Wieder ein Jahr (fast) vorbei und unser Jahresabschluss geht in die fünfte Runde. Nach den schönen gemeinsamen Abenden in den vergangenen Jahren mit Euch laden wir Euch auch dieses Jahr wieder ganz herzlich ein!

    Neben tollen Acts erwarten euch Glühwein, lecker veganes Essen und die ein oder andere Überraschung.

    Wann: 14.12.2018 | Wo: AZ Aachen

    Doors: 18:00 Uhr
    Ab 18 Uhr heißen wir Euch im AZ willkommen

    Vortrag: 19:00 Uhr
    Um 19 Uhr wird es einen Vortrag von Recht auf Stadt Aachen geben

    Im Anschluss gehst weiter mit den Acts:

    Zeckenzaubershow mit Andy Kadabra

    Testo Tommi und die gewaltbereite Linke (Singer/Songwriter)

    Leih Nusz (Ravepunk)

    DJ Power Pascall
    (Industrial, Acid Techno, Hardcore)

    Wir freuen uns auf euch!

    GEGEN JEDE FORM DER DISKRIMINIERUNG!
    FÜR DIE BEFREITE GESELLSCHAFT!

  • Mi
    18
    Dez
    2019
    18:30Autonomes Zentrum Aachen

    Hallo ihr Lieben,
    Da wir unsere Kapazitäten bei unserem Jahresabschlussabend, letzten Samstag gebraucht haben, haben wir diesmal keinen Vortrag in Petto.

    Ab 18.30 wird das Autonomes Zentrum Aachen wie gewohnt offen sein!

    Um trotzdem einen guten Vortrag zu hören, laden wir euch ein um 17 Uhr zur KatHo (Robert-Schuman-Straße 25) zu kommen, zum Vortrag:
    „(Aachener) Aspekte des neuen Rechtsextremismus“ von Richard Gebhardt.

    https://www.facebook.com/events/2645631698827246/?event_time_id=2645631712160578

    Wir würden uns freuen euch danach im AZ zu einem kühlen Drink begrüßen zu dürfen!

  • Mi
    15
    Jan
    2020
    18:30Autonomes Zentrum Aachen

    Islamismus als Leerstelle des Antirassismus
    Den gängigen liberalen Antirassismus stellt der Islamismus vor inhaltliche Herausforderungen, was dazu führt, dass er entweder ganz aus der Analyse herausfällt oder herunter gespielt wird. Der Vortrag möchte sich dem Komplex Islamismus von verschiedenen Seiten nähern, um dann anhand ausgewählter Antirassismustheorien zeigen, warum diese blinden Flecken im Bezug auf das Thema entstehen und welche weitreichende Konsequenzen diese in der politischen Praxis linker und liberaler AntiRa-Gruppen haben können.

    Neben vielen Informationen und einer hoffentlich spannenden Diskussion, wird es außerdem leckeres veganes Essen gegen Spende, Kaltgetränke für günstiges, sowie Kicker für lau geben.

    Am Mittwoch, den 15.1.2020 um 18:30 im AZ Aachen, Hackländerstraße 5

  • Sa
    01
    Feb
    2020
    23:00Autonomes Zentrum Aachen

    DISKURSIV AACHEN PRESENTS: IF I CAN'T DANCE, IT'S NOT MY REVOLUTION!

    Diskursiv Aachen lädt auch im Februar wieder zum Tanz im Autonomen Zentrum. Diesmal werden elektronische Klänge im AZ erklingen. Wer also gute elektronische Musik, nette Menschen und günstige Drinks und zu dem unsere politische Arbeit unterstützen mag, ist bei uns genau richtig.

    DJs:

    Tornado Oettinger

    DJ PowerPascall

    Violetta (Tropical Machine)
    https://soundcloud.com/violetta_tm

    01.02.2020 // 23:00 // Autonomes Zentrum Aachen // Hackländerstraße 5

    NO SEXISM // NO RACISM // NO HOMOPHOBIA // NO ANTISEMITISM // NO NAZIS // REFUGEES WELCOME

    FÜR DIE BEFREITE GESELLSCHAFT

  • Mi
    19
    Feb
    2020
    18:30Autonomes Zentrum Aachen

    Wir laden euch herzlich zu unserer Schwarz-Roten Kneipe im Februar ein. Thematisch findet ein Vortrag zum Thema Care und Kapitalismus statt:

    Arbeit wird nach wie vor mit Lohnarbeit verknüpft. Dabei fällt ein großer Teil der täglich von Frauen geleisteten Sorgearbeit hinten über und wird gesellschaftlich nicht wahrgenommen, da diese nicht entlohnt wird. Es findet eine Trennung zwischen Lohnarbeit und Reproduktionsarbeit statt. Lohnarbeit wird in der Öffentlichkeit verrichtet und männlich konnotiert. Wohingegen Carearbeit, welche meist von Frauen erledigt wird, ins private verdrängt wird. In einer Gesellschaft, die den Wert von Arbeit über Lohn bemisst, wirkt unentlohnte Arbeit zunächst wertlos und wird abgewertet und mit ihr die Frauen, die sie verrichten.
    Der Vortrag soll die Rolle von Carearbeit für die kapitalistische Organisation von Gesellschaft herausarbeiten, den Zusammenhang zur Unterdrückung der Frau erläutern und zeigen, wie sich aus diesen Verhältnissen konkrete Gewalt gegen konkrete Frauen erwächst.
    Im Anschluss an den inhaltlichen Teil des Vortrags wird das Aachener Bündnis für ein Ende der Gewalt über die anstehende Demonstration am 8. März zum Frauenkampftag informieren.

    Neben Vortrag und Diskussion gibt es leckere, vegane Küfa, günstige Drinks und Kicker für lau.

    Bildquelle: See Red Women's Workshop: https://creativcommens.org/licenses/by-nc-sa/3.0/deed.en_US

  • So
    08
    Mrz
    2020
    14:00Aachen Markt

    Aachener Büdnis für ein Ende der Gewalt

    Seit 1911 ist der 8. März als Frauen*kampftag zum Symbol feministischer Kämpfe geworden. Trotz teilweiser Erfolge leben wir in einer patriarchalen Gesellschaft.
    In dieser wird heute noch Arbeit mit Lohnarbeit verknüpft. Dabei fällt ein großer Teil der täglich von Frauen* geleisteten Carearbeit hinten über und wird gesellschaftlich nicht wahrgenommen, da diese nicht entlohnt wird. Täglich verrichten Frauen* und Mädchen* mehr als 12 Milliarden Stunden unbezahlte Carearbeit. Es findet eine Trennung zwischen Lohnarbeit und Reproduktionsarbeit statt. Lohnarbeit wird in der Öffentlichkeit verrichtet und männlich konnotiert, wohingegen Carearbeit ins Private verdrängt wird. In einer Gesellschaft, die den Wert von Arbeit über Lohn bemisst, wirkt unentlohnte Arbeit zunächst wertlos, wird abgewertet und mit ihr die Frauen*, die sie verrichten.
    Jedoch ist Carearbeit für eine kapitalistische Gesellschaft zentral, denn hier wird die Grundlage für eben diese hergestellt: Der Mensch und seine Arbeitskraft. Dadurch, dass diese frei von Lohn ist, kann die tatsächliche Länge des Arbeitstages verschleiert werden. Sie ist so eine wichtige Säule für die kapitalistische Organisation der Gesellschaft.
    Doch es reicht nicht die Frau* nur in Bezug zum Kapital zu sehen. Man muss die Frau* auch in Bezug zum Mann sehen, der von den oben beschrieben Verhältnissen profitiert. Männlichkeit wird zur Norm, Weiblichkeit abgespalten und unterdrückt. Konkret äußert sich das in Gewalt gegen Frauen*. Diese findet einerseits auf struktureller Ebene statt, indem Frauen* weniger Zugang zu Ressourcen und öffentlichen Räumen haben. Sie äußert sich aber auch in konkreten Gewalthandlungen gegen Frauen* durch Männer. Diese beiden Ebenen der Gewalt sind verbunden und bedingen sich gegenseitig.
    Wenn wir ein Ende der Gewalt gegen Frauen* fordern, müssen wir beide Ebenen sehen und kritisieren. Wir möchten ein Ende der konkreten Gewalthandlungen gegen Frauen*, gleichzeitig möchten wir aber auch eine andere Gesellschaft, in der Weiblichkeit nicht als das andere Geschlecht verstanden wird und sich nur in Ableitung von Männlichkeit bildet. Wir wollen eine Gesellschaft frei von Unterdrückungsmechanismen, in der wir leben können ohne Angst durch unser Frau*sein abgewertet, bedroht und geprügelt zu werden.

    Wir fordern ein Ende der Gewalt auf allen Ebenen!
    Kommt zur Demonstration am Frauen*kampftag:

    Sonntag, 8. März 14:00 Uhr
    Markt Aachen

    Wandle Wut, Trauer und Angst in Widerstand!

  • Mi
    18
    Mrz
    2020
    18:30Autonomes Zentrum Aachen

    Aufgrund des Corona-Viruses schließt das AZ vorläufig die Pforten. Diese Entscheidung finden wir richtig und begrüßen sie. Dementsprechend entfällt auch unsere Schwarz-rote Kneipe.

    Am 28. März findet der internationale "Housing Action Day" statt. Unter dem Motto "Wohnen für Menschen nicht für Profite" werden in vielen Ländern Menschen auf die Straße gehen! Auch in Aachen wird es eine Demonstration geben!

    !!!28.03 13:30 Uhr Aachen Markt!!!

    Zur Vorbereitung organisiert "Recht auf Stadt Aachen" diesen Vortrag! Im Vortrag wird darauf eingegangen, warum eine Demonstration in Aachen angebracht ist, wer das Bündnis hinter dem Aktionstag ist und welche Forderungen bestehen. Der Vortrag soll die Möglichkeit bieten, alle offenen Fragen zur Demo & den Hintergründen zu klären!

    Sagt es weiter & Kommt vorbei!!

    Wie immer gibt es ab 18:30 Uhr etwas Leckeres zu essen, kühle Drinks und kostenlosen Kicker!

    Infos zur Demo: www.rechtaufstadt-aachen.de

  • Di
    05
    Mai
    2020
    18:30online/ Zoom

    Der Vortrag findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe ‘Another world is possible’ des SDS Aachenstatt. Es soll in die marxsche Kategorien der Kritik der politischen Ökonomie eingeführt werden.
    Anhand dieser soll folgende These bewiesen werden:

    >>Kapitalismus ist ein System, dessen innere Dynamiken den Menschen Zwänge auferlegen. Dies führt zu einer Destruktivität gegen Mensch und Natur. Die rücksichtslose Ausbeutung ist hierbei nicht durch moralisches Versagen der Einzelnen zu erklären, sondern leitet sich direkt aus den Mechanismen der kapitalistischen Vergesellschaftung ab.<<

    Der Vortrag findet Online auf der Plattform Zoom statt. Öffnet hierfür einfach diesen Link: https://us02web.zoom.us/j/89533616743

    Den Slogan ‘Another world is possible’ haben bestimmt einige schon einmal gehört, aber was kritisieren wir überhaupt an dieser Welt?
    Häufig werden in diesem Zusammenhang Kapitalismus und Neoliberalismus für die Missstände in unserer Gesellschaft verantwortlich gemacht, doch welche Bereiche in unserem Leben werden eigentlich davon beeinflusst?
    In dieser Veranstaltungsreihe bekommt ihr linke Basics an die Hand gegeben, die euch helfen, verschiedenste Aspekte der Gesellschaft zu hinterfragen und lernt Lösungsansätze für eine bessere Welt kennen.

    Die Reihe umfasst folgende Vorträge:

    5.5: Einführung in die marx’sche Kapitalismuskritik
    7.5.: Rationalität und Kontrolle in der digitalisierten Gesellschaft
    12.5.: Grüner Kapitalismus: Antwort auf die Klimakrise?
    19.5.: Die Kategorie Behinderung im Kapitalismus
    22.5.: Gentrifizierung: Von neuen Gesichtern und Verdrängung
    29.5.: Ideologiekritik für Einsteiger_innen (nach Zizek)
    2.6.: Linke Kommunalpolitik
    9.6.: Die Hochschule zwischen Bildungsideal und Wirtschaftsinteressen

  • Sa
    16
    Mai
    2020
    14:00Elisenbrunnen/Münsterplatz/Theaterplatz

    16.05. - 14 UHR - ELISENBRUNNEN/HAUPTBAHNHOF/THEATERPLATZ

    Für den kommenden Samstag rufen wir, ein kurzfristig gegründetes Bündnis bestehend aus Aktivist*innen verschiedenster solidarischer Bewegungen unter dem Motto „Solidarität statt Hetze“, zu mehreren Kundgebungen in der Aachener Innenstadt auf.

    Anlass ist zum einen die Kundgebung der Aachener AfD auf dem Hauptbahnhofsvorplatz. Der momentane Rechtsruck in Europa und Deutschland ist von der AfD maßgeblich mit zu verantworten, jeden Tag aufs Neue versucht diese Partei die Grenzen des Sagbaren weiter zu verschieben. In Aachen und überall sonst darf es keinen Platz für rechte Hetze und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit geben, daher haben wir einen Gegenprotest angemeldet.

    !!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Sammeln wird sich diese Gegenkundgebung um 14 Uhr gegenüber vom Hauptbahnhof.
    !!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Des Weiteren treffen sich Samstag am Elisenbrunnen Anhänger*innen verschiedenster gesellschaftlicher Spektren, Ideologien und politischer Strömungen zum Protest gegen die Corona-Maßnahmen.
    Durchaus berechtigte Kritik an den Schutzmaßnahmen und der damit einhergehenden Einschränkung von Grundrechten wird im Zuge dieser Protestbewegung instrumentalisiert, um den dort vertretenen reaktionären, rechtsradikalen und sonstigen menschenfeindlichen Positionen und Verschwörungsideologien eine Plattform zu bieten.

    Dazu haben wir folgende Gegenkundgebung angemeldet:

    16.05., 14 Uhr
    - am Elisenbrunnen
    - am Theaterplatz (Safe Space - Kundgebung für Menschen aus der Risikogruppe)

    Bitte tragt natürlich auch während der Versammlungen einen Nasen- und Mundschutz und haltet ausreichend Abstand (min. 1,5m) zu euren Mitmenschen. Wenn ihr typische Erkältungssymptome habt und/oder euch krank fühlt, bleibt bitte unbedingt zu Hause und engagiert euch anderweitig (Banner, Kreideaktionen, etc.).

  • Sa
    20
    Jun
    2020
    14:00Willy-Brandt-Platz/ Kugelbrunnen

    MIETENWAHNSINN STOPPEN - SICHERES WOHNEN FÜR ALLE!

    Wann: 14 Uhr bis 16 Uhr

    Wo: Willy-Brandt-Platz/ Kugelbrunnen

    Warum?

    Wir alle leiden nun schon lange unter den Einschränkungen durch die Coronakrise. Trotzdem haben wir es akzeptiert uns einzuschränken, um das Leben von anderen zu schützen! Jetzt steht die Wirtschaftskrise vor der Tür! Für immer mehr Menschen wird das Geld knapp. Vor Corona konnte der Staat scheinbar die meisten schützen. Wenn es ums Geld geht, ist davon wenig zu merken. Wer sich die Miete nicht mehr leisten kann, muss Schulden machen.  Gleichzeitig toleriert die Regierung, dass Mieten weiter steigen! Auch in Aachen!

    Schon vor der Krise war der Wohnungsmarkt in Aachen brutal.

    Für Familien, RentnerInnen und ärmere Menschen sind bezahlbare Wohnungen kaum zu finden! Immobilienunternehmen treiben die Mieten ständig nach oben! Viele VermieterInnen versuchen einen abzuzocken, wo es nur geht! Dazu kommen viele Fälle von Rassismus gegenüber Wohnungssuchenden oder Ausbeutung von Menschen, die nicht so gut Deutsch sprechen. Und diese Menschen sollen trotz der Krise aus unserer Miete Gewinn machen?

    So kann es nicht weitergehen!

    Für Mietpreise sollte es nur eine Richtung geben: Runter!

    MieterInnen müssen viel besser geschützt sein!

    Die Regierung hat alle Möglichkeiten, um für bezahlbaren Wohnraum zu sorgen! Sie nutzt sie nur nicht! Für mehr Schutz und Mitspracherechte für MieterInnen muss nur ein Gesetz geschrieben werden! Macht nur niemand der es könnte! Der Einfluss der Immobilienlobby ist zu stark – der Einfluss der MieterInnen zu schwach!

    Das wollen wir ändern!

    Denkst du auch, in der Politik muss sich was ändern? Hattest du auch Probleme bei der Wohnungssuche? Bezahlst du auch zu viel Miete? Schlechte Erfahrungen mit VermieterInnen?

    Dann sei dabei!

    Dafür, dass jeder Mensch eine bezahlbare & sichere Wohnung hat!

    Niemand darf seine Wohnung wegen der Corona-Krise verlieren!

    !Achtung! Achtung!

    Bitte bringt einen Mundschutz mit, haltet Abstand und beachtet die Hygiene-vorgaben!

  • Sa
    11
    Jul
    2020
    14:00Karmelitertraße/ Kasernenstraße

    Extrem rechte Netzwerke in der Aachener Polizei aufdecken!

    Am 14. Januar flog eine extrem rechte Terrorzelle auf, die Anschläge auf Politiker*innen, Muslime und Asylsuchende plante. Zu ihr gehörte Thorsten W., ein Verwaltungsmitarbeiter der Polizei in Hamm. Im Zuge der landesweiten Ermittlungen gerieten nicht nur drei Beamte aus Hamm in den Fokus, sondern auch ein „Komplex“ in Aachen.

    Erst im März diesen Jahres hatten zwei Beamte aus Aachen, beim Wachdienst vor der Synagoge, „Sieg Heil“-Rufe aus einer Fernsehserie über Funk weitergegeben. Die Auswertung eines Handys ergab, dass in einer polizeiinternen Chatgruppe Hakenkreuze, Hitler-Fotos und dazu passende Kommentare geteilt wurden.
    Schon 2014 gab es Berichte über rassistische Strukturen innerhalb der Reihen der Aachener Polizei. Damals wurde bekannt, dass eine Gruppe von Polizeischülern rechtsextreme Inhalte über eine private Chatgruppe verbreitetet und eine Mitschülerin rassistisch gemobbt hatten.
    Im selben Jahr wurde der Aachener Hauptkommissar Wolfgang Palm aus dem Dienst entlassen, aufgrund seiner Mitgliedschaft bei der rechtspopulistischen „Bürgerbewegung Pro-NRW“. Dabei sind Beamt*innen in rechten Parteien keine Seltenheit. Der Bundespolizist Markus Matzerath und die Sachbearbeiterin der Aachener Staatsanwaltschaft Mara Lux sind beispielsweise Mitglieder der AfD. In ganz Deutschland gibt es eine Vielzahl von Polizist*innen in verschiedensten Dienstgraden, die Mitglied bei der AfD sind und dort auch hohe Posten einnehmen.

    Die Reaktion der bundesdeutschen Politik auf rechte Netzwerke in den Behörden ist, abgesehen von sogenannten „Extremismusbeauftragten“ für das Land NRW, gleich null. Das ist in Anbetracht der Enthüllungen rund um die Chatgruppe „Nordkreuz“ und den Verein „Uniter“, umso besorgniserregender. In diesen bundesweit agierenden rechten Netzwerken organisieren sich Elitesoldaten, Reservisten, Polizisten und Anwälte. Sie schmieden Umsturzpläne im Falle einer Krise („Tag X“) und horten hierfür Waffen, Sprengstoff, Munition und Leichensäcke. Viele dieser Materialien stammen aus Bundeswehr- und Polizeibeständen. Trotz großer Versprechen gibt es keine strukturellen Veränderungen, keine Transparenz und keinen Aufklärungswillen. Oft reicht eine Versetzung aus, um das Geschehene vergessen zu machen. Machtmissbrauch und struktureller Diskriminierung durch Polizeibeamte sind kaum Grenzen gesetzt und sie entziehen sich der öffentlichen Kontrolle. Wir fordern Aufklärung und Transparenz!

    Extrem rechte Strukturen in Sicherheitsbehörden haben in Deutschland eine lange Tradition. Das Versprechen der „Entnazifizierung“ – die Gesellschaft nach der Kapitulation Nazi-Deutschlands 1945 ohne nationalsozialistische Einflüsse wieder aufzubauen – wurde nie eingelöst. Die Alliierten setzten zum Aufbau der neuen Sicherheitsbehörden der jungen BRD, wieder altgediente Nazi-Kader ein. Dies geschah beim Bundesnachrichtendienst, dem Verfassungsschutz, der Bundeswehr, der Justiz und eben auch bei der Polizei. Aufgearbeitet wurde dieses Vorgehen von staatlicher Seite nie, ebenso wenig wie die, durch die ehemaligen NS-Funktionäre eingebrachten, Ideologien und Traditionen in den Behörden.

    Wir fordern die Entnazifizierung zu Ende zu bringen, fangen wir vor unserer Haustüre an!

    Kommt deshalb zur Demo am 11. Juli 2020 um 14 Uhr zur Kasernenstr. Ecke Karmeliterstr. in Aachen!

  • Do
    30
    Jul
    2020
    So
    02
    Aug
    2020
    Rheinland

    Sommer, Sonne, Antifa!-Festival terminiert für 2021: 15.-18.7.21! Save the date!
     
    Leider müssen wir euch mitteilen, dass wir uns dazu entschieden haben, das diesjährige Festival abzusagen.
     
    Wir wissen zwar nicht, ob uns ein mögliches Verbot von Großveranstaltungen betreffen würde, aber wir wollen weder Eure Gesundheit, noch die unserer Referent*innen oder unsere eigene leichtfertig riskieren. Wir sind uns ebenso bewusst, dass wir bei der Veranstaltung des Festivals Menschen faktisch ausschließen würden, die Risikofaktoren für einen schweren Verlauf von Covid-19 haben.
     
    Wir wollten alle diese Entscheidungen nicht treffen. Es ist schon eine Menge Arbeit in die Vorbereitung geflossen und wir machen das auch Jahr für Jahr, weil wir selbst Bock auf so ein Festival haben. Daher ist es uns wichtig euch mitzuteilen, dass wir jetzt direkt mit den Planungen für das Sommer Sonne Antifa 2021 weitermachen!
     
    Auch würden wir uns freuen, euch jetzt schon eine Alternative für dieses Jahr anbieten zu können. Daher denken wir gerade darüber nach, wie und  was umsetzbar wäre. Dazu werden wir uns am 01. Juni diesen Jahres wieder melden – dann auch schon mit dem Termin des Antifa-Festivals 2021.
     
    Bleibt gesund und solidarisch!
     
    Wenn ihr bereits ein Ticket gekauft habt, würden wir uns freuen, wenn ihr uns das Geld für dieses spenden würdet. Wir selber stecken durch die Absage zwar nicht in finanziellen Schwierigkeiten, würden damit aber gerne die vielen linken Räumlichkeiten unterstützen, die gerade stark in finanziellen Schwierigkeiten  stecken. Ihr könnt das Geld natürlich auch wieder bekommen oder in ein Ticket für das Festival 2021 umwandeln lassen.
    Alle, die Tickets online gekauft haben, können sich einfach mit einer Mail an uns wenden, in der sie schreiben, was wir mit dem Geld machen sollen. Alle, die Tickets bei den Vorverkaufsstellen erworben haben, werden von den entsprechenden Stellen unter der von ihnen angegebenen Mail-Adresse kontaktiert.
  • Mi
    19
    Aug
    2020
    18:00Aachen Elisenbrunnen
    Am 19. Februar 2020 wurden in Hanau neun Menschen auf Grund von rassistischem, rechtem Terror erschossen. Vor fast sechs Monaten wurden Ferhat Unvar, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Kaloyan Velkov, Vili Viorel Păun, Said Nesar Hashemi, Fatih Saraçoğlu ermordet. Sie alle hinterließen Familie, Kinder und Freund*innen. Der Täter verfasste eine Schrift, in der er seine Tat erklärte. In dieser wird deutlich, dass seine Motive Rassismus, der sich insbesondere bei ihm im Hass gegen Muslim*innen äußerte, Antisemitismus und Verschwörungsideologien waren. Diese Ideen sind Eckpfeiler einer extrem rechten Ideologie. Der Täter von Hanau wird versucht von Polizei und Justiz als eine Art verwirrter Einzeltäter dargestellt zu werden. Jedoch ist es notwendig diese Tat gesellschaftlich einzubetten und den Rassismus der Mehrheitsgesellschaft zu benennen. Denn besonders durch das Erstarken der AfD und ihre Teilnahme am Bundestag ist die Normalisierung extrem rechten Gedankenguts sichtbar. Darum ist es umso wichtiger rechten Terror als das zu benennen, was er ist. Dieser lässt konkrete Menschengruppen in Angst leben und kostet ihnen sogar das Leben. Dieser Fakt wird gesellschaftlich kaum wahrgenommen und findet höchstens nach einer Tat wie in Hanau einen medialen Aufschrei, der jedoch schnell verebbt. Dann heißt es Business as usual. Es ist nur Initiativen wie der „19. Februar“ zu verdanken, dass die Erinnerung an diese Tat noch besteht.
    An diesem Tag möchten wir der Ermordeten Gedenken. Deshalb schließen wir uns den Forderungen der Initiative „19. Februar“ nach Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung und Konsequenzen an. Den Hinterbliebenen kann die Trauer der letzten sechs Monate nicht genommen werden. Wir möchten am 19. August den neun ermordeten Menschen aus Hanau gedenken. Wir wollen nicht, dass sich solche Taten wiederholen. Wir schließen uns der Forderung der Initiative an, dass Hanau zur Zäsur werden muss.
    Kein Vergeben, kein Vergessen!

     

  • Sa
    05
    Sep
    2020
    13 UhrRoncalliplatz, Köln

    Für die Vergesellschaftung des Gesundheitssystems!

    – Bedarfe statt Profite: Gesundheit ist keine Ware!
    – Rekommunalisierung der Krankenhäuser!
    – Gerechte und angemessene Bezahlung im gesamten Carebereich!
    – Gesundheitsversorgung für alle Menschen, unabhängig von sozialer
    Herkunft oder Aufenthaltsstatus!
    – Erhöhung und gesetzliche Verankerung der Personalbemessungen!
    – Sofortige Abschaffung der Fallpauschalen!

    Kommt mit uns zur Demo:

    „Das Klatschen auf die Straße tragen – Pflegeaufstand jetzt!“ 05.09.2020, 13 Uhr,
    Roncalliplatz – Köln

    https://k2koeln.noblogs.org/post/2020/08/23/demo-das-klatschen-auf-die-strasse-tragen-pflegeaufstand-jetzt/

    https://k2koeln.noblogs.org/files/2020/08/Wandzeitung-ganz-neu.pdf

     

  • Mi
    09
    Sep
    2020
    19 UhrElisenbrunnen

    via Seebrücke Aachen

    Kundgebung  | #EVACUATENOW | 9.9. | 19 Uhr | Elisenbrunnen

    Seit letzter Nacht brennt das Lager Moria! Dreizehntausend Menschen leben auf Lesbos gerade auf der Straße, weil das Camp fast vollständig zerstört ist. Die Lage in den Camps auf den griechischen Inseln ist seit Jahren katastrophal - jetzt kommt es zu einer extremen Notsituation für alle Menschen, nachdem letzte Woche bereits die ersten Corona Fälle bestätigt wurden.
    Der Brand in Moria zeigt das Versagen der europäischen und deutschen Politik. Über 170 Städte und Kommunen sind aufnahmebereit!

    Evakuiert die Lager, denn Wir haben Platz!

    Quelle: Foto: dpa/Panagiotis Balaskas

  • Do
    10
    Sep
    2020
    20:00Radio Nordpol: https://radio.nrdpl.org/

    Donnerstag | 10. September| 20:00 Uhr | Radio Nordpol

    Einführung in den materialistischen Feminismus

    In den letzten Jahrzehnten findet immer mehr eine popkuturelle Ausrichtung feministischer Theorie und Praxis statt. Man könnte fast meinen es würde reichen ein T-Shirt mit dem Slogan Feminist zu tragen oder die richtige Schreibweise zu finden, um dem Patriarchat den Gar aus zu machen. Zeitgleich kann man beobachten, dass die Anzahl an Femiziden weltweit steigt, sich zunehmend Staaten explizit antifeministisch formieren und auch hierzulande ein diskursiver Backlash stattfindet und bereits gefochtene Kämpfe wieder in Frage gestellt werden. Beyonces Slogan „Who run the World? Girls“ wirkt auf uns wie ein schlechter Witz. Eine Antwort darauf, warum sich trotz aller feministischer Kämpfe patriarchale Verhältnisse weiter durchsetzen, kann das bei weitem nicht bieten.

    Demgegenüber wollen wir eine Analyse der Gesellschaft setzen, die mehr vermag als eine bloße Darstellung von Lebensweisen, die bei einer Diversifizierung des Bestehenden verbleibt. Nur indem die Grundlage kapitalistischen Wirtschaftens und dessen Auswirkungen auf das Geschlechterverhältnis verstanden wird, können die kapitalistisch patriarchalen Verhältnisse tatsächlich zum Tanzen gebracht werden. Hierfür wollen wir in unserem Vortrag eine Grundlage schaffen und das Interesse wecken, sich weitergehend mit einer materialistischen Analyse auseinanderzusetzen.

    Der Vortrag wird gehalten von Diskursiv Aachen und beginnt um 20:00 Uhr im Radio Nordpol.

    Im Nachtrag findet ihr die Aufzeichnung wie immer beim Radio Nordpol auf Blog & Spotify.

    Die Veranstaltung wird durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung ermöglicht.

  • Mi
    21
    Okt
    2020
    19:30Online (https://katho.webex.com/join/AKPolitik)
    Heute ist es soweit, wir starten unsere Schwarz Rote Kneipe wieder - diesmal online: https://katho.webex.com/join/AKPolitik
    Schnappt euch ein leckeres Getränk und genießt den Vortrag!
    Für diesen Vortrag verwenden wir Cisco Webex Meetings mit freundlicher Unterstützung des AK Politik der KatHO Aachen. Wenn Ihr auf den obigen Link klickt, werdet Ihr aufgefordert einen Namen und eine E-Mail Addresse anzugeben.
    Hier könnt Ihr beliebige Dinge eintragen (die E-Mail Adresse wird nicht
    verifiziert). Solltet Ihr bereits anderweitig Webex unter Eurem Klarnamen nutzen, könnt Ihr in eurem Browser ein Fenster im Inkognito/Privaten Modus öffnen, dann solltet auch Ihr einen individuellen Namen für diese Veranstaltung festlegen können.

    Zwischen 1917 und 1922 vollzog sich in der Ukraine eine Revolution, die heutzutage weitestgehend in Vergessenheit geraten ist. Während zeitgleich die Bolschewiki nach der Revolution in Russland einen sozialistischen Staat aufbauten, setzte man in Teilen der Ukraine auf einen libertären Sozialismus, der u.a. nach den anarcho-kommunistischen Ideen Peter Kropotkins umgesetzt wurde.

    Neben der Enteignung der Großgrundbesitzer und Industriellen wurde eine anarchistische Rätestruktur eingeführt, durch die eine Vielzahl selbstverwalteter Kommunen organisiert wurde.

    Unter dem Kommando Nestor Machnos eroberten und verteidigten die als Machnowschtschina bekannten Milizen die jeweiligen Gebiete und gingen dabei mit äußerster Gewalt gegen die konterrevolutionären Kräfte vor. Nachdem die Milizen erfolgreich gegen die imperialistischen Truppen des Deutschen Reiches sowie die zaristischen Kräfte der Weißen Armee gekämpft hatten, unterlagen sie letztlich der Rote Armee der Bolschewiki, woraufhin die gesamte Ukraine von der Sovietunion einverleibt wurde.

    Viele historische Dokumente und Schriften sind verloren gegangen oder vernichtet worden. Die Machno-Bewegung ist meist nur in anarchistischen Kreisen bekannt, was nicht zuletzt auch an den wenigen Überlieferungen liegt, die dennoch  erhalten blieben.

    Der Vortrag wird versuchen, diese Texte zusammenzufassen und dabei auf die historischen Rahmenbedingungen, die militärischen Auseinandersetzungen, die konkrete Umsetzung der libertät-kommunistischen Revolution, die Person Nestor Machnos und die Rolle der Bolschewiki/ Roten Armee einzugehen.

    Dies wird der erste Vortrag in einer Schwarz Roten Kneipe seit Beginn der Corona-Pandemie sein, weshalb er vermutlich Online gehalten wird. Sollten sich die Rahmenbedingungen bis dahin so weit ändern, dass der Vortrag wie gewohnt im AZ Aachen stattfinden kann, wird dies auf den üblichen Kanälen kundgetan. Ansonsten wird der Link für die Online-Präsentation auf den Social-Media-Kanälen und der Homepage von Diskursiv Aachen am selbigen Tag veröffentlicht.

  • Mo
    09
    Nov
    2020
    17:30Synagogenplatz Aachen

    Wie in den letzten Jahren, so findet auch 2020 die Mahnwache zum Gedenken an die Pogromnacht 1938 vor der Synagoge in Aachen statt. Die Veranstaltung beginnt um 17:30 und dauert c.a. eine Stunde. Bitte erscheint mit Mund-Nasen-Schutz und haltet 2m Abstand.

  • Mi
    18
    Nov
    2020
    19:00Online (https://katho.webex.com/meet/AKPolitik)

    18.11.2020 | 19.00 | Online (https://katho.webex.com/meet/AKPolitik)

    Wir möchten euch zu unserer zweiten online Schwarz-Roten Kneipe einladen. Dieses Mal werden wir zum Thema Antisemitismus referieren.
    Antisemitismus ist immer noch wirkmächtig. Der Vernichtungsantisemitismus hat Millionen Menschen während des NS das Leben gekostet. Sie wurden unter Führung der deutschen Mordmaschinerie vergast, erschlagen, erschossen und noch vieles mehr. Doch auch in der BRD ist der Antisemitismus nicht verschwunden, er ist zwar nicht mehr Staatsräson, aber auch nicht auf einen kleinen Haufen „Ewiggestriger“ beschränkt. Heute wird der Antisemit gerne im „Anderen“ gesehen, muslimische Flüchtlinge würden ihn angeblich „wieder“ ins Land bringen. 
    Doch „Coronademos“, AfD und der Anschlag in Halle haben wieder einmal eindrücklich gezeigt, dass Antisemitismus in Deutschland kein Import Produkt ist. Wir möchten mit dem Vortrag aufzeigen, dass der Antisemitismus historisch gewachsen und in unserer Gesellschaft tief verwurzelt ist. Wir werden ausarbeiten, dass die Kritik des Antisemitismus eng mit einer Kritik der Gesellschaft verknüpft ist.
    Der Link zur Veranstaltung wird noch bekannt gegeben.
    Die Veranstaltung findet im Rahmen der kritischen Einführungswoche und des Progromnachtsgedenken statt.

  • Mi
    25
    Nov
    2020
    18:00Elisenbrunnen

    Auch wir rufen dazu auf, sich an der Kundgebung anlässlich des Tag der Gewalt an Frauen* des Aachener Bündnisses für ein Ende der Gewalt zu beteiligen:

    Richtigerweise wird seit Beginn der Pandemie dazu aufgerufen zu Hause zu bleiben und Kontakte auf ein Minimum zu beschränkten. Doch nicht für alle Menschen sind die eigenen vier Wände ein sicherer Ort. Schon vor der Krise war das eigene Zuhause für Frauen der gefährlichste Ort.
    Erlebte Gewalt stellt laut WHO das größte Gesundheitsrisiko für Frauen dar. Gewalt in Paarbeziehungen oder im familiären Kontext ist die häufigste Ursache für Verletzungen. Jede vierte Frau in Deutschland war schon betroffen. Die Spitze der alltäglich erlebten patriarchalen Gewalt sind Femizide. Im Jahr 2019 wurden 163 Frauen von ihrem (Ex-)Partner ermordet. Bis August diesen Jahres wurden 125 Frauen umgebracht.
    Bereits zu Beginn der Pandemie warnten Frauenhäuser und Beratungsstellen vor einem massiven Anstieg von Gewalt gegen Frauen, diese Warnung hat sich bestätigt.
    Die meisten Gewalttaten gegen Frauen finden in privaten Räumen statt und werden häufig als privates Problem gesehen.
    Die direkte Form der Gewalt gegen Frauen muss allerdings eingebettet in patriarchale Strukturen gesehen werden. Diese existieren auch außerhalb der Krisenhaftigkeit der Pandemie und werden nur durch sie weiter verschärft. Sie führen nach wie vor zu einer strukturellen Abwertung von Frauen und Weiblichkeit. Darum verdienen Frauen immer noch weniger, sie sind nach wie vor für die unbezahlte häusliche Arbeit zuständig und sind öfter von Armut betroffen. So entstehen Abhängigkeitsverhältnisse und Herrschaftsstrukturen in der Gesellschaft. Da sich diese strukturelle Gewalt innerhalb unserer Gesellschaft verfestigt hat, ist sie für die meisten Menschen zur Norm geworden und wird nicht als gewaltvoll erkannt.
    Darum fordern wir weiterhin ein Ende der Gewalt gegen Frauen auf allen Ebenen und nicht nur die Rückkehr zur Normalität.

    Bringt eine Maske mit und haltet Abstand!
    Ort: Elisenbrunnen Aachen
    Datum: 25. November
    Zeit: 18:00 Uhr

  • Mi
    16
    Dez
    2020
    19:00online: Zoom/WebEx

    Im Rahmen der SRK im Dezember, kurz vor Weihnachten möchten wir uns in einem Vortrag via Zoom/WebEx kritisch mit der bürgerlichen Familie beschäftigen. Dazu werden wir uns mit der historischen Herkunft der modernen Familie und deren Einbindung in Patriarchat und Kapitalismus und im Verlauf des Vortrags auch mit der Relevanz von Familie für den Faschismus beschäftigen. Auch werden wir untersuchen, wie die - gemeinhin als Neoliberalismus bezeichnete – derzeitige Entgrenzung des Kapitalismus seit Ende des letzten Jahrhunderts, sich auf die Familie auswirkt.

    Der Vortrag findet am 16.12 um 19:00 auf WebEx/Zoom statt. Die Zugangsdaten werden vorher veröffentlicht!

  • Mi
    20
    Jan
    2021
    19:00online: Zoom (zoom.us/j/5701228202)

    Mittwoch - 20.1. - 19 Uhr - Zoom (zoom.us/j/5701228202)

    Im Rahmen der SRK im Januar, möchten wir uns in einem Vortrag via Zoom kritisch mit der bürgerlichen Familie beschäftigen. Dazu werden wir uns mit der historischen Herkunft der modernen Familie und deren Einbindung in Patriarchat und Kapitalismus und im Verlauf des Vortrags auch mit der Relevanz von Familie für den Faschismus beschäftigen. Auch werden wir untersuchen, wie die - gemeinhin als Neoliberalismus bezeichnete – derzeitige Entgrenzung des Kapitalismus seit Ende des letzten Jahrhunderts, sich auf die Familie auswirkt.

    Der Vortrag findet am 20.01 um 19:00 auf Zoom statt. Die Zugangsdaten werden vorher veröffentlicht!

  • Do
    28
    Jan
    2021
    18:00Aachen Elisenbrunnen

    Seit fast 3 Monaten leben wir nun mit den Einschränkungen. Während das Privatleben immer stärker reguliert wurde, wird das Kapital und die Arbeitswelt geschont. Große Unternehmen werden gerettet, kleine hängen gelassen. Man darf nur noch mit einer anderen Person spazieren gehen, aber im Bus zur Arbeit steht man nach wie vor dicht gedrängt. Darüber hinaus stehen immer wieder Unternehmen in der Kritik weil sie nicht genügend Maßnahmen zum Infektionsschutz gewähren. Die meisten Betriebe fallen aber auch schon im kapitalistischen Alltag negativ auf. Denn auch dann sind Menschen nur austauschbare Arbeitskräfte und Konsument*innen.

    Während im März 2020 noch vermeintlich alle im selben Boot gesessen haben sollen, ist inzwischen von dieser falschen Vorstellung nichts mehr geblieben. Damals wurde sogar in den etablierten Parteien von kurzzeitiger Verstaatlichung gesprochen. Doch jetzt, Anfang 2021 ist alles wie gewohnt: Gestorben, konsumiert und gearbeitet wird alleine. Zwar fehlen die kulturellen Angebote, die noch manchmal Orte der Rebellion und des Ausbruchs aus dem Alltag waren, aber letztlich immer zum reibungslosen Gesamtbetrieb dazu gehört hatten. Zur 40h Woche, zum Konsumieren und Schlafen, also zum Alltag, passt das Am-Wochenende-steil-Gehen und der 2 Wochen Pauschalurlaub perfekt.

    Der neue Lockdown ist anders. Er gleicht mehr einer Vorstellung aus "1984". Die Maßnahmen sollen möglichst wenig in den "wichtigsten" Teil der Gesellschaft eingreifen: "Die Wirtschaft". Zwar wurden Geschäfte geschlossen, aber treffen tut dies in erster Linie kleine Läden. Hier werden wie immer Milliarden Euro Wirtschaftshilfen gezahlt, während Menschen weltweit ihre Jobs verlieren und sich keine Miete und erst recht keine FFP2-Masken leisten können. Die Infektionszahlen sind nach wie vor hoch und das Impfen läuft stockend.

    Es wird Zeit für einen Strategiewechsel. Mit der ZeroCovid-Kampagne (https://zero-covid.org/) steht ein Vorschlag im Raum, die Pandemie mit einem zeitlich übersichtlichen, solidarischen Shutdown endgültig zu besiegen, statt monatelang Welle um Welle aus Lockerungen und Verschärfungen mitzumachen. Dieses Anliegen wollen wir mit dieser Kundgebung unterstützen. Unterschreibt die Petition und diskutiert den Aufruf mit Kolleg*innen im Betrieb und euren Freund*innen. Organisiert euch und schließt euch mit uns zusammen, damit diese Krise nicht weiter auf dem Rücken der Schwächsten verhandelt wird.

    Für eine andere Gesellschaft und einen solidarischen Shutdown.

    Bringt eine Maske mit und haltet Abstand!
    Ort: Elisenbrunnen Aachen
    Datum: 28. Januar
    Zeit: 18:00 Uhr

    Informationen zur Kampagne findet Ihr hier:

    #ZeroCovid

  • Mi
    17
    Feb
    2021
    19:00zoom (https://zoom.us/j/5701228202)

    Mittwoch | 17.2. | 19 Uhr | Online-Vortrag: zoom

    Bei unserer Schwarz-Roten Kneipe im Februar haben wir das Bündnis für ein Ende der Gewalt mit ihrem Mobivortrag für den 8. März bei uns zu Gast:
    Seit nunmehr 110 Jahren wird der internationale Frauen*kampftag begangen, seit 100 Jahren am 8. März. Was einst als explizit sozialistisch-kommunistisch gerahmter Tag zur Agitation für das Frauenwahlrecht, als Voraussetzung für die Emanzipation der Arbeiter*innen begann, bewegt sich heute in einem Spannungsverhältnis. Einem Spannungsverhältnis zwischen den bürgerlich-liberalen, teils staatlich getragenen Strömungen auf der einen und feministischen Strömungen auf der anderen Seite, die die Emanzipation der Frauen im speziellen und der Menschen im allgemeinen noch nicht ins utopische verbannt haben und darauf beharren, dass eine Überwindung des Patriarchats ohne eine Überwindung des Kapitalverhältnis nicht zu haben ist. Obwohl in den letzten 110 Jahren im Kampf gegen die patriarchale Zumutung von Frauen* zahlreiche unterschiedliche Errungenschaften erkämpft wurden, wurde noch nicht eine universelle Befreiung der Frau erreicht und die Überwindung des Patriachats immer noch in weiter Ferne. Der Vortrag möchte den Ursprung des Frauen*kampftages beleuchten und herleiten, wieso feministische Proteste heute immer noch aktuell sind.

    Der Vortrag wird über zoom stattfinden: https://zoom.us/j/5701228202
  • Fr
    19
    Feb
    2021
    18:00Aachen Elisenbrunnen

    via Die Linke Aachen:

    "Am 19. Februar 2020 wurden in Hanau neun Menschen durch rechten Terror erschossen.

    Vor einem Jahr wurden Ferhat Unvar, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Kaloyan Velkov, Vili Viorel Păun, Said Nesar Hashemi, Fatih Saraçoğlu ermordet.
    Sie mussten sterben, weil sie nicht in das rassistische Weltbild des Täters passten. Sie alle hinterließen Familie und Freund:innen.

    Wie schon bei anderen rechten Terroranschlägen, wurde auch hier versucht den Mörder als verwirrten Einzeltäter darzustellen. Dabei reiht sich diese Tat in eine Reihe rechten Terrors: die Ermordung Walter Lübckes, der Anschlag von Halle und der NSU. Diese Menschen wurden von Faschisten ermordet, aber die Saat für dieses rassistische Denken legten andere. Hinter diesen rechten Anschlägen stecken geistige Brandstifter wie die AfD, die versucht Rassismus wieder salonfähig zu machen.

    Nach einem medialen Aufschrei vor einem Jahr gerät das Thema wieder in Vergessenheit. Initiativen wie der 19. Februar machen Gedenkarbeit und versuchen an die Tat zu erinnern.
    Wir schließen uns dieser Forderung an und fordern Gerechtigkeit und Aufklärung. Wir möchten am 19. Februar den neun ermordeten Menschen aus Hanau gedenken und ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und jede Form von Diskriminierung setzen.

    Von Aachen bis Hanau. Kein Vergeben, kein Vergessen!"

  • Do
    25
    Feb
    2021
    18:30online (https://zoom.us/j/5701228202)

    Vortrag des Aachener Bündnis für ein Ende der Gewalt:

    In den USA und einigen europäischen Ländern beobachten wir seit einiger Zeit konservativ forcierte Bestrebungen, emanzipatorische Rechte zu beschränken. Besonders ernstzunehmende Auswirkungen hat dieser „Backlash“ auf den Bereich des Schwangerschaftsabbruchsrechts.
    In den USA könnte mit der Ernennung von Amy Coney Barrett – einer bekennenden Abtreibungsgegnerin – als Richterin für den Supreme Court nun der feministische Albtraum wahr werden, vor dem Beobachter*innen schon seit längerem warnen: Die Grundsatzentscheidung Roe v Wade, in der das Recht auf Abtreibung zu einer fundamentalen Freiheit erklärt wurde, könnte verworfen werden.

    Doch auch in Europa gibt es bedenkliche Entwicklungen. Ende Oktober hat der Oberste Gerichtshof in Polen entschieden, dass Schwangerschaftsabbrüche aufgrund fötaler Fehlbildung verfassungswidrig seien. Damit müssen Schwangerschaften in Polen nun auch dann ausgetragen werden, wenn feststeht, dass das Kind nicht lebensfähig sein wird, wenn es auf die Welt kommt. Besorgniserregend erscheint zudem das 2013 gegründete ultrakonservative Lobby-Netzwerks „Agenda Europe“. Laut deren Manifest hat sich „der sexuelle Akt von seinem primären Zweck“ getrennt – der Fortpflanzung. Ziel dieses Netzwerkes ist es, in den Bereichen Ehe und Familie, sowie dem Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen, in allen Ländern der Europäischen Union emanzipatorische Gesetze zu blockieren. Einige Erfolge konnten sie hierbei bereits erzielen.

    Die Referentin, Katharina Göpfarth, wird diese Entwicklungen aus historischer und rechtsvergleichender Perspektive beleuchten.

    Die Veranstaltung findet im Rahmen des Programms Rund um den Frauenkampftag am 8. März statt. Der Vortrag findet per Zoom statt: https://zoom.us/j/5701228202

  • Mo
    08
    Mrz
    2021
    18:00Aachen Elisenbrunnen

    110 Jahre Frauen*kampftag

    Das „Aachener Bündnis für ein Ende der Gewalt“ organisiert am 8. März um 18 Uhr eine Kundgebung am Elisenbrunnen in Aachen.

    Der internationale Frauen*kampftag blickt auf eine 110-jährige Geschichte zurück. 1911 war der wichtigste Bezugspunkt das Frauen*wahlrecht, welches insbesondere von der sozialistisch-kommunistischen Arbeiter*innenbewegung erkämpft wurde. Damals war dieses Wahlrecht ein riesiger Schritt zu mehr Gleichberechtigung. Bis heute gehen Frauen* am 8. März auf die Straße, weil es notwendig geblieben ist.

    In den 110 Jahren wurde vieles für uns heute Selbstverständliches durchgesetzt: Das Frauen*wahlrecht wurde eingeführt, eine juristische Gleichstellung der Geschlechter wurde - weitgehend - erkämpft, Frauen* dürfen sich scheiden lassen und müssen ihren Mann nicht mehr um Erlaubnis bitten, arbeiten zu gehen. Vergewaltigung in der Ehe wurde unter Strafe gesetzt - was bis 1997 gedauert hat.

    Trotzdem sind Frauen* heute noch nicht gleichgestellt.

    Frauen* sind nach wie vor nicht nur von der Lohnarbeit abhängig, sondern auch zusätzlich dem Mann untergeordnet. Sie erfahren auf verschiedenen Ebenen unterschiedliche Formen der Gewalt. Jeden dritten Tag wird in Deutschland eine Frau* durch einen Angehörigen oder den (Ex-)Partner getötet - jeden Tag wird es versucht! Das alles ist kein Zufall. Die strukturellen Gewaltverhältnisse unserer Gesellschaft
    übertragen Sorge- und Hausarbeit und die damit verbundenen Eigenschaften und Emotionen an Frauen*.

    Die aktuelle Pandemie zeigt einmal mehr, dass wir von einer wirklichen Gleichstellung und Emanzipation weit entfernt sind. Die Zahl der Femizide ist weltweit angestiegen, gleichzeitig müssen Frauen*häuser wegen mangelnder Zuschüsse schließen. Durch die vermehrte Isolation im eigenen Zuhause ist partnerschaftliche Gewalt enorm verstärkt. Es sind zu einem Großteil Frauen*, die das vollkommen marode Gesundheitssystem irgendwie am Laufen halten müssen und an vorderster Linie die Versorgung der Alten und Kranken versuchen, so gut es geht sicherzustellen. Deswegen wollen wir uns dem
    Wunsch nach der Rückkehr zur Normalität, wie sie vor der Pandemie gewesen ist, nicht anschließen. Denn in dieser Normalität werden Frauen* unterdrückt, ausgebeutet, geprügelt, missachtet, vergewaltigt und gedemütigt. Ihnen wird das Recht an ihrem eigenen Körper abgesprochen, wie die Diskussionen rund um die Abtreibungsgesetze beispielsweise zeigen.

    Wir wollen Teil einer Gesellschaft sein, die frei von Gewalt lebt. Wir sind überzeugt, dass so eine Gesellschaft möglich ist, denn überall auf der Welt schließen sich Feminist*innen zusammen und kämpfen für eine befreite Gesellschaft.

  • Mi
    17
    Mrz
    2021
    19:00online (https://zoom.us/j/5701228202)

    Mittwoch | 17.3. | 19 Uhr | online (https://zoom.us/j/5701228202)

    Wir laden euch herzlich zur nächsten Schwarz-Roten Kneipe ein!

    Die Veranstaltung wird über Zoom stattfinden.

    Diesmal werden unsere Freund:innen von „Recht auf Stadt Aachen“ einen Mobi-Vortrag für den „Housing Action Day (HAD)“ halten. Unter dem Motto „Wohnen für Menschen statt für Profite“ werden am „Housing Action Day“, dem 27. März, in ganz Europa Aktionen organisiert. Der Anlass ist, dass in der ganzen Welt die Mieten in den Städten stark steigen. Überall wird eine gute Wohnung zu Luxus für diejenigen, die es sich noch leisten können. Alle anderen sind gezwungen, entweder das meiste ihres Lohns für Miete auszugeben oder an den Rand der Stadt zu ziehen. Die Gewinner:innen sind Eigentümer:innen und Immobilien-Unternehmen, die so hohe Gewinne einfahren wie noch nie. Rücksicht auf menschliche Bedürfnisse? Die Umwelt? Das Klima? Fehlanzeige! Immer mehr Menschen sagen weltweit: So kann es nicht weiter gehen! Deswegen soll am HAD gemeinsam ein starkes Zeichen dafür gesetzt werden, dafür, dass Wohnraum nicht länger als Ware, sondern als Grundbedürfnis behandelt werden muss.

    „Recht auf Stadt Aachen“ wird bei ihrem Vortrag mehr über die Hintergründe des HAD erzählen, was am 27.03. geplant ist und warum wir den HAD auch in Aachen brauchen. Der Hauptgrund ist, dass in einigen Jahren so gut wie kein bezahlbarer Wohnraum in Aachen vorhanden sein wird. Wer ist dafür verantwortlich? Welche Rolle spielt die Stadt? Und vor allem: Was können wir Mieter:innen dagegen machen? Diese Fragen sollen beantwortet werden und anschließend diskutiert werden können.

    Wir freuen uns auf rege Teilnahme und angeregte Diskussionen!

  • Sa
    27
    Mrz
    2021
    16:00Aachen Kennedypark

    via Recht auf Stadt Aachen

    Unter dem Motto „Wohnen für Menschen statt für Profite“ findet am 27.03. der internationale Aktionstag für das Recht auf Wohnen statt. Am „Housing Action Day“ werden in mindestens 58 Städten europaweit Menschen auf die Straße gehen, um für bezahlbaren, sicheren Wohnraum für alle zu demonstrieren. Schließlich hat die Coronakrise uns alle hart getroffen. Obwohl viele von uns mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen haben, lässt die Politik Mieter:innen ungeschützt. Kein Kündigungsschutz, kein Mieterlass, kein Stopp von Zwangsräumungen. Dabei hatten schon vor Corona viele Mieter:innen Probleme, mit den steigenden Mieten klar zu kommen. Aachen hat bundesweit die viert-höchste Mietbelastung für Mieter:innen. Fast die Hälfte aller Mieter:innen geht arbeiten, nur um dann mehr als ein Drittel des Lohns für Miete auszugeben. Das liegt daran, dass in den letzten 10 Jahren der Anteil an Wohnungen mit einer Miete von 7€ pro Quadratmeter von 70 % auf 12 % zusammengeschrumpft ist. Unternehmen, Investor:innen und viele Vermieter:innen versuchen rücksichtslos so viel aus den Mieter:innen rauszuholen, wie es geht. Jede Möglichkeit wird genutzt, um Mieten zu steigern. Das ist Ausbeutung!

    Familien, Rentner:innen oder Geringverdiener:innen finden deswegen kaum noch eine Wohnung in Aachen. Gleichzeitig sorgt die Stadt nicht dafür, dass genügend Sozial-Wohnungen vorhanden sind. Eigentlich hätte die Hälfte aller Haushalte in Aachen Anrecht auf eine Sozialwohnung. Es existieren aber nur noch knapp 10.000 Sozialwohnungen, von denen mehr als die Hälfte in den kommenden Jahren den normal hohen Mietpreisen angepasst wird. Das wird unter den jetzigen Mieter:innen eine riesige Verdrängungswelle auslösen! All diese Probleme werden von der Politik totgeschwiegen. Wir sagen: Lassen wir das nicht zu! Es reicht! Wir alle brauchen eine Wohnung, in der wir uns wohlfühlen! Besonders in Zeiten von Corona! Wohnraum darf keine Frage des Geldes sein. Wohnraum ist ein Grundbedürfnis und keine Ware!

    Weil es nicht nur den Menschen in Aachen so geht, sondern Mieter:innen in allen Städten mit den steigenden Mieten zu kämpfen haben, gehen wir gleichzeitig auf die Straße. Gemeinsam fordern wir:

    1) Wohnungen für alle!

    Wohnungslose und Geflüchtete in Wohnungen oder Hotels unterbringen!
    Leerstand beenden! Besetzungen legalisieren!
    Mehr Plätze in Frauenhäusern!
    Zwangsräumungen, Versorgungssperren und Kündigungen verhindern!

    2) Mietschulden erlassen!

    Wohnraum, Kleingewerbe, Kulturszene und soziale Zentren sichern!
    Keine Subventionen für hohe Mieten und Finanzinvestor*innen!

    3) Mieten senken – Gewinne umverteilen!
    Höchstmieten festsetzen!

    Krisengewinne abschöpfen – Sonderabgabe zur Bewältigung der Corona-Krise!

    4) Bodenspekulation beenden – Wohnungskonzerne vergesellschaften!

    Wohnraum und Boden dürfen keine Ware sein!

    Infos zum internationalen Aktionstag gibt es hier:
    https://www.housing-action-day.net/

    Wir möchten euch herzlich einladen, euch uns anzuschließen. Nur gemeinsam schaffen wir es, ein starkes Zeichen zu setzen! Zeigen wir, das wir Mieter:innen uns nicht alles gefallen lassen und für unser Recht auf bezahlbaren, sicheren Wohnraum kämpfen! Lassen wir es unseren Vermieter:innen und der Politik nicht mehr durchgehen, dass wir mit übertrieben hohen Mieten ausgebeutet werden!

    Erzählt eurer Familie und Freund:innen davon und kommt zur Kundgebung!

    Bitte denkt an Mund-Nasen-Schutz und daran Abstand zu halten. Wir nehmen Corona ernst und werden ein Hygiene-Konzept bei der Veranstaltung haben.

  • Sa
    24
    Apr
    2021
    13:30Eurogress, Aachen

    Am 24.4 möchte der Aachener Ableger der Querdenken-Bewegung eine Großdemonstration veranstalten. Als Redner wurde Michael Ballweg angekündigt, einer der Köpfe der Bewegung, der schon häufiger durch seine Nähe zur extremen Rechten auffiel. Es darf also erwartet werden, dass sich am 24.4 deutlich mehr Querdenker*innen nach Aachen verirren als an vorigen Terminen. Dies möchten und können wir nicht unwidersprochen passieren lassen.

    Genauso wie Pegida 2015 handelt es sich bei den Querdenker*innen nicht um eine Horde besorgter Bürger*innen, sondern um eine gefährliche Mischung aus Rechtsextremist*innen, Verschwörungstheoretiker*innen, Antisemit*innen, Kleinbürger*innen, Hippies und vermeintlich Alternativen, die sich dem irrationalen Mob ohne Widerspruch anschließen. Spätestens nach den eskalierten Demonstrationen in u.a. Stuttgart, Kassel und Leipzig sollte das klar sein.

    Dies war in Aachen bisher nicht anders.  Organisator*innen von den Querdenken-Demos werfen immer wieder mit antisemitischen Klischees um sich. Für viele der Querdenker*innen steckt hinter der gesamten Corona-Pandemie eine Verschwörung, angezettelt von einer vermeintlichen "jüdischen Finanzelite". Masken, Abstandsgebote und Impfungen werden deswegen verweigert. Sogar Gegendemonstrant*innen wurden angegriffen. Wasser auf die Mühlen der Rechten!

    Dies wollen wir verhindern und eine solidarische linke Perspektive entgegenhalten! Die bisherigen Maßnahmen der deutschen Regierung sind purer Klassenkampf von oben. Während sich an den katastrophalen Lebens- und Arbeitsbedingungen, z.B. in der Pflege nichts ändert, wurden große Unternehmen mit Milliarden gefördert. Dagegen werden nicht die antiwissenschaftlichen Thesen von Querdenken helfen, sondern nur breiter Protest von links!

    Deshalb: Sagt es weiter & kommt zur angemeldeten Gegenkundgebung am Eurogress. Los geht`s um 13.30 Uhr. Wir bleiben bis zum Ende der Querdenken-Demonstration.

    Seid mobil und lasst uns Querdenken diesen Tag vermiesen! Solidarität statt Hetze!

    Selbstverständlich halten wir uns an Abstandsregelungen und Maskenpflicht.

    Folgt QuerdenkenWatchAC für Recherche & Hintergründe zu Querdenken241.

  • Di
    27
    Apr
    2021
    20:30Kennedypark, Eingang Elsassplatz

    via AK Antifa Aachen

    Der Ort wurde gerändert. Die Kundgebung findet nun am Kennedypark, Eingang Elsassplatz statt!

    Kundgebung | 27.4. | 20.30 | Kennedypark/ Elsassplatz

     

    Vor wenigen Tagen wurde offiziell den über 80.000 Toten der Pandemie in Deutschland gedacht. Währenddessen befindet sich die dritte Welle in vollem Gange. Als „Reaktion“ wird im Rahmen der verabschiedeten „Bundesnotbremse“ von der Regierung bundesweit eine Ausgangssperre für Regionen mit 100er-Inzidenz geplant. Von 22:00 bis 5:00 sind Aufenthalte im Freien nur mit wenigen Ausnahmen möglich, bei Verstoß drohen hohe Strafen. Diese gilt ab Samstag, dem 24.4. auch in Aachen.

    Dies können und wollen wir nicht hinnehmen! Während das soziale Leben seit über einem Jahr massiv eingeschränkt wird, soll der Arbeitsalltag möglichst ungestört weitergehen. Also heißt es für viele, sich morgens weiterhin in den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Job zu bewegen, um in Büro und Fabrik den Normalbetrieb aufrechtzuerhalten. Um dies zu ermöglichen, bleiben auch Schulen und Kitas weiter geöffnet. Es gilt: Deutschland muss arbeiten, auch wenn wir sterben müssen!

    Die nun geplante Ausgangssperre ist blanker Hohn, angesichts ihrer drohenden Konsequenzen. Schon seit langem leiden die Menschen unter den psychischen Belastungen sozialer Einschränkungen. Auch die Zahlen häuslicher Gewalt sind in der Pandemie drastisch gestiegen. Dazu kommt das die Maßnahmen von Polizei und Ordnungsamt durchgesetzt werden wird, welche schon vor der Pandemie eine brutale und oftmals rassistische Praxis an den Tag legten. Von vermehrter Schikane und Kontrolle werden nicht die Menschen im Villenviertel betroffen sein, sondern diejenigen, zu deren Alltag genau diese Polizeipraxis ohnehin bereits gehört.

    Nicht vergessen werden darf dabei der Punkt, dass die am stärksten Infektionsgefährdeten nicht die Leute in ihren Eigenheimen sind, sondern die Menschen in Knast, Sammelunterkünften oder Pflegeheimen. Vor allem auf ihrem und dem Rücken des Pflegepersonals wird das Weiterlaufen der Wirtschaft ausgetragen.

    Es wäre zynisch zu behaupten die „Bundesnotbremse“ wäre dazu gedacht Menschenleben zu schützen. Stattdessen wird es auf überfüllte Busse, Bahnen und Supermärkte hinauslaufen.
    Demgegenüber wurde zuletzt wieder von Wissenschaftler*innen betont, dass das Infektionsrisiko im Freien, vor allem in Bewegung und mit Maske, äußerst gering ist.

    Vielmehr ist diese Ausgangssperre lediglich eine Machtdemonstration des autoritären Staats. Bekanntlich soll viel ja viel helfen, also lässt der Staat seine Muskeln spielen. Dabei zeigt er letztlich nur erneut, dass wir uns nicht auf ihn verlassen können.

    Um unsere Leben zu schützen müssen wir uns zusammentun, und uns gemeinsam organisieren gegen Pandemie und Staat!

    Kommt daher zur Kundgebung am 27.04.2021 um 20.30 Uhr an der Elsassstraße/ Ecke Sedanstraße!

    Sagt euren Freund*innen & Bekannten Bescheid!

    Passt gegenseitig auf euch auf, mit Maske und Abstand!

    Hinweis: Gegebenenfalls fällt euer Heimweg bereits in die Ausgangssperre. Allgemein sind von 22:00 bis 24:00 Uhr „alleinige körperliche Bewegung im Freien“ gestattet. Auch wurde bisher bei lokalen Ausgangssperren stets betont, dass das Versammlungsrecht ein höheres Gut als die Beschränkungen darstellt, von daher sollten auch An- und Abreise vom Versammlungsrecht geschützt sein. Falls die Bullen dennoch Stress machen, meldet euch bei uns!

  • Do
    06
    Mai
    2021
    18:30Aachen Elisenbrunnen

    via AK Versammlungsgesetz stoppen!

    Kundgebung gegen das neue Versammlungsgesetz NRW am 6. Mai um 18:30 Uhr am Elisenbrunnen! Mit Maske und Abstand!

    Am 6.Mai findet die erste Anhörung zum Gesetz im Landtag statt.

    Armin Laschet und NRW Innenminister Herbert Reul planen mit dem neuen Versammlungsgesetz einen massiven Angriff auf die Versammlungsfreiheit! Während die Polizei mehr Befugnisse auf Versammlungen, wie das Anfertigen von Übersichtsaufnahmen, unbegründeten Kontrollen von Personen auf dem Weg zur Versammlung, erhält, werden Versammlungsteilnehmer*innen und Veranstalter*innen mit hohen Strafen bei Verstößen gegen das neue Gesetz eingeschüchtert.

    Das Ziel dieses Gesetzes ist klar: von der "ursprünglich-ungebändigten Demokratie", wie das Verfassungsgericht die Versammlungsfreiheit 1985 noch bezeichnete, soll nach dem neuen Gesetz nicht mehr viel übrig bleiben.

    Es handelt sich um ein Versammlungsverhinderungsgesetz, dass Versammlungen nach Möglichkeit gänzlich ausfallen lässt,  diese aber mindestens in ein enges Korsett schnürt.  Von gewerkschaftlichen über Klimagerechtigkeitsdemos und Naziblockaden bis zum schwarzen Block, das neue Gesetz liefert der Polizei durch weite Auslegungsspielräume für alle Anlässe die passenden Argumente, um die Versammlungsfreiheit einzuschränken.

    Wir müssen diesen Angriff auf unser Grundrecht der Versammlung zusammen abwehren, denn er gilt uns allen. Sprecht mit Freund*innen und Familie über das neue Gesetz und kommt zur Kundgebung am 6. Mai!

    Die Kundgebung bietet keinen Platz für Antisemitismus, Faschismus und Verschwörungserzählungen! Querdenker*innen: Bitte fernbleiben!

  • So
    23
    Mai
    2021
    14:00Aachen Hauptbahnhof

    Aufruf Fahrrad-Demo

    Fahrrad-Demo | 23.05.2021 | 14:00 | Aachen Hauptbahnhof

    Zum Abschluss der landesweiten Aktionswoche am 23. Mai wollen wir in Aachen zusammen unseren Protest gegen das neue Versammlungsgesetz auf die Straße tragen!

    Mit dem neuen Versammlungsgesetz der schwarz-gelben Landesregierung soll ein massiver Angriff auf die Versammlungsfreiheit im Eiltempo beschlossen werden. Sollte dieser Gesetzesentwurf durchkommen, würden die Durchführung und die grundrechtlich zugesicherte anonyme Teilnahme an Versammlungen erheblich eingeschränkt werden.

    Es handelt sich um ein Versammlungsverhinderungsgesetz, dass Versammlungen nach Möglichkeit gänzlich ausfallen lässt, diese aber mindestens in ein enges Korsett schnürt. Von gewerkschaftlichen über Klimagerechtigkeitsdemos und Naziblockaden bis zum schwarzen Block, das neue Gesetz liefert der Polizei durch weite Auslegungsspielräume für alle Anlässe die passenden Argumente, um die Versammlungsfreiheit einzuschränken.

    Wir müssen diesen Angriff auf unser Grundrecht der Versammlung zusammen abwehren, denn er gilt uns allen.

    Deshalb: Kommt zur Fahrrad-Demo gegen das neue Versammlungsgesetz NRW!

    Sonntag, 23. Mai - 14:00 Uhr

    Treffpunkt und Auftaktkundgebung: Hauptbahnhof
    Ende und Abschlusskundgebung: Markt

    Auch ohne Fahrrad seid ihr auf der Auftakt- und Abschlusskundgebung herzlich wilkommen. Es wird eine kleine Demo zu Fuß geben, damit Menschen sicher vom Hauptbahnhof zum Markt kommen!

    Unser Protest bietet keinen Platz für Antisemitismus, Faschismus und Verschwörungserzählungen! Querdenker*innen: Bitte fernbleiben!

     

  • Sa
    29
    Mai
    2021
    15:00Aachen Elisenbrunnen

    via AK Grenzenlose Solidarität

    Am 08. Mai gab es ein Attentat auf eine Mädchen-Schule in Kabul, der Hauptstadt Afghanistans. 58 Schülerinnen wurden dabei getötet. Der Anschlag ist der Letzte in einem endlosen Kreislauf der Gewalt. Dabei werden immer wieder gezielt Frauen, junge Menschen und religiöse oder ethnische Minderheiten wie die Hazara zum Opfer. Dieser Kreislauf dauert nun schon mehr als 40 Jahre. Trotz jahrelangem Einsatz von ausländischem Militär hat sich kaum etwas geändert. Sicherheit und Aussicht auf eine lebenswerte Zukunft gibt es nicht. Korruption, religiöser Extremismus und politische Interessen von Ländern wie Amerika, dem Iran oder Pakistan haben das verhindert. Aber dieses Jahr ändert sich vieles! Die NATO-Truppen ziehen aus Afghanistan ab und im Iran wird bald eine neue Regierung gewählt. Viele Menschen fordern dort das Ende der islamischen Diktatur! Dadurch bekommen auch die Menschen in Afghanistan endlich neuen Spielraum, die Zukunft des Landes selbstbestimmt zu gestalten! Die Chance, ein freieres und gerechteres Afghanistan für alle aufzubauen! Die Chance auf eine demokratische, säkulare statt einer islamischen Republik.

    Diese Chance muss genutzt werden! Um das zu schaffen, müssen alle, denen Afghanistan am Herzen liegt, zusammenarbeiten. In Afghanistan gibt es zwischen der Bedrohung der Taliban und der korrupten Regierung kaum Organisationen, die sich für Verständigung und Solidarität einsetzen. Selbst hier in Deutschland sind religiösen oder ethnischen Unterschiede Grund für Streit und Diskriminierung innerhalb der afghanischen Diaspora. Um zusammenzuarbeiten, müssen wir diese Vorurteile überwinden. Wir wollen damit jetzt und hier anfangen!

    Egal ob du Sunnit, Schiit, Hindu oder Jude bist. Egal ob du Paschtune, Hazara, Tadschike oder Usbeke bist. Wir sind alle Menschen! Vielleicht trennt uns unsere Geschichte, aber wie die Zukunft aussieht, hängt von unseren Entscheidungen ab! Lasst uns nicht länger auf den Hass und die Spalterei der Mullahs und Regierungen hören! Lasst uns zusammenkommen, diskutieren und voneinander lernen. Frauen und Männer gemeinsam mit denselben Rechten! Männer müssen aufhören, Frauen als Menschen 2. Klasse zu behandeln! Wir können nicht von anderen erwarten, gleichberechtigt behandelt zu werden, wenn wir es nicht untereinander schaffen.

    Wenn wir es hier schaffen zusammenzuarbeiten, dann schaffen es andere Menschen auch! Lasst uns gemeinsam ein Vorbild und Inspiration sein, statt einfach zuzugucken! Geben wir allen, die keine Zukunft sehen Hoffnung! Zeigen wir den Menschen in Afghanistan, dass wir sie nicht vergessen haben! Zeigen wir allen, die sich dort für Freiheit, Säkularität und Gerechtigkeit einsetzen, dass wir hinter ihnen stehen! Zeigen wir, dass wir durchhalten, um sie zu unterstützen! Nicht nur mit Geld, sondern mit Solidarität, unserem Wissen und vielen Ideen!

  • Sa
    26
    Jun
    2021
    11:00Aachen Hauptbahnhof

    Wir fahren am Samstag den 26.06. gemeinsam nach Düsseldorf um gegen das neue Versammlungsgesetz in NRW zu demonstrieren. Schließt euch an, wir treffen uns um 11 Uhr am Bahnhofsvorplatz!

    Den Aufruf & weitere Infos gibt's hier: https://www.nrw-versammlungsgesetz-stoppen.de/

  • Do
    15
    Jul
    2021
    So
    18
    Jul
    2021
    tba

    Wie versprochen, gibt es heute die aktuellsten Infos von uns:
    Dieses Jahr werden wir euch leider keine Alternative zum Antifa Festival anbieten können. Unter den aktuell zu erwartenden Bedingungen halten wir keinen adäquaten Ersatz für sinnvoll möglich. Stattdessen konzentrieren wir uns lieber jetzt schon darauf, das Festival in 2021 noch ansprechender zu gestalten – Ihr dürft gespannt sein!

    Daher gibt es jetzt auch schon den Termin für nächstes Jahr. Das Antifa Festival 2021 findet statt:
    vom 15. bis 18. Juli 2021!

    Tragt euch den Termin in eure Kalender ein, beantragt Urlaub und lasst die Vorfreude beginnen!

    Wir freuen uns auf eine spannende Zeit mit euch!

    stay tuned: antifa.camp

  • Sa
    28
    Aug
    2021
    10:00Aachen Hauptbahnhof

    28.8. | 10 Uhr | Aachen Hauptbahnhof

    Jetzt erst Recht! Am Samstag fahren wir gemeinsam nach Düsseldorf zur Demo gegen das geplante Versammlungsgesetz. Dafür treffen wir uns um 10:00 Uhr am Hbf. Kommt mit!

    Hier findet ihr den Aufruf und weitere Informationen zur Demonstration vom Bündnis "Versammlungsgesetz NRW stoppen": https://www.nrw-versammlungsgesetz-stoppen.de/grossdemonstration-in-duesseldorf-28-08/

  • Di
    28
    Sep
    2021
    18:30Elisenbrunnen
    Laut WHO finden 45% aller weltweit durchgeführten Schwangerschaftsabbrüche unter unsicheren Bedingungen statt. Deswegen sterben jährlich mitunter 47.000 Frauen an den Folgen dieser. Auch heißt es dort, dass alle 11 Minuten weltweit eine Frau an den Komplikationen eines unprofessionellen Schwangerschaftsabbruchs stirbt.
    Auch heute sind in Deutschland Schwangerschaftsabbrüche immer noch nicht legal. Der §218 regelt lediglich, dass Schwangerschaftsabbrüche unter bestimmen Voraussetzungen straffrei sind. Das bedeutet, dass auch in Deutschland 15% der Schwangerschaftsabbrüche unter unsicheren Bedingungen stattfinden. In ihrer Verzweiflung greifen ungewollt Schwangere zu riskanten Selbstabtreibungen. Zum Beispiel führen sie den Schwangerschaftsabbruch mit Kleiderbügeln selbst durch und riskieren ihre Gesundheit und ihr Leben.
    Aufgrund der rechtlichen Lage von Schwangerschaftsabbrüchen wird die Durchführung dieser innerhalb der gynäkologischen Ausbildung in Deutschland nicht standardmäßig gelehrt. Zudem erfahren Gynäkolog*innen, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen und darüber informieren, Druck durch den §219a. Dieser stellt das Informieren über Schwangerschaftsabbrüche unter Strafe. Immer wieder werden Ärzt*innen, wie beispielsweise Kristina Hänel, von Abtreibungsgegner*innen angezeigt und mit Hilfe des §219a verurteilt. Diese gesellschaftliche und rechtliche Lage führt dazu, dass immer weniger Ärzt*innen Schwangerschaftsabbrüche nach modernen medizinischen Standards anbieten und ein Teil der medizinischen Grundversorgung zur moralischen Gewissensfrage verkommt. Eine flächendeckende medizinische Versorgung von ungewollt Schwangeren ist darum nicht mehr gewährleistet.
    Wegen der Covid19 Pandemie hat sich die Lage sogar verschärft und immer wieder berichten ungewollt Schwangere, dass ihnen Abbrüche vorenthalten werden. Dies ist für uns nicht hinnehmbar! Denn das Beenden von ungewollten Schwangerschaften fand in allen Gesellschaften zu allen Zeiten statt. Ein Verbot dessen führt nicht zu weniger Abtreibungen, sondern zum Tod von ungewollt Schwangeren.
    Der Zugang zu einem sicheren Schwangerschaftsabbruch schützt die Gesundheit und die Menschenrechte von Frauen und Mädchen sowie aller ungewollt schwangeren Personen. Darum fordern wir:
     
    • Die ersatzlose Streichung der §§218 und 219a
    • Die bedingungslose Selbstbestimmung aller Mädchen, Frauen und aller anderen gebährfähigen Personen
    • Die Anerkennung von Schwangerschaftsabbrüchen als medizinische Grundversorgung
    • Eine flächendeckende Versorgung aller ungewollt Schwangeren
    • Die Enttabuisierung von Schwangerschaftsabbrüchen
    • Eine konsequente medizinische und gesellschaftliche Aufklärung
     
    Hiermit wollen wir dazu aufrufen anlässlich des Tags für sichere Abtreibung am 28.09.2021 um 18:30 Uhr zur Kundgebung am Elisenbrunnen zu kommen.
     
  • Mi
    20
    Okt
    2021
    19:00Autonomes Zentrum Aachen

    Wir laden euch herzlich zur nächsten Schwarz-Roten Kneipe zum Thema „Kritik des Kapitals statt
    Konsumkritik“ ein!
    Wir wollen eine Kritik der politischen Ökonomie einer (neuen?) grünen
    Ökonomie entgegenstellen. Also Gesellschaftskritik statt Konsumkritik.

    mehr Infos zu Hygienekonzept und Coronaregelungen hier: az-aachen.de. Die Schwarz-Rote Kneipe ist dabei eine Veranstaltung der Kategorie 2, dass heißt ihr müsst geimpft oder genesen sein oder einen max. 48h Stunden alten PCR-Test vorzeigen.

  • Sa
    30
    Okt
    2021
    17:00Autonomes Zentrum Aachen

    Vortrag Gewalt gegen Frauen – Zusammenhänge und Folgen organisiert vom Bündnis für ein Ende der Gewalt im Rahmen der kritischen Einführungswochen 2021

    Wie kommt Gewalt gegen Frauen in unserer Gesellschaft zustande? Welche Folgen ergeben sich für die betroffenen Frauen und wie geht die Gesellschaft mit Gewalt gegen Frauen um?

     

    Bitte beachtet die aktuellen Corona-Regelungen des Veranstaltungsortes:

    https://az-aachen.de/2021/09/29/es-geht-wieder-los-infos-zu-oeffnung-und-hygienekonzept/

    Gruppenbeschreibung:

    Das Aachener Bündnis für ein Ende der Gewalt hat sich Anfang 2019 zur Vorbereitung des Frauen*kampftags gegründet. Seitdem treffen wir uns regelmäßig um weitere feministische Aktionen zu planen, wie den Tag gegen Gewalt an Frauen* am 25. November.

    Bei Fragen schreibt uns gerne an die Social Media Accounts oder E-Mail Adresse der kritischen Einführungswochen oder des Aachener Bündnis für ein Ende der Gewalt.

  • Sa
    13
    Nov
    2021
    07:00Aachen Hauptbahnhof

    Gemeinsame Anreise aus Aachen: Treffpunkt 13.11. um 7 Uhr am Hauptbahnhof Aachen.

    via Bündnis "NS-Verherrlichung stoppen!"

    Kurzaufruf: https://remagen.blackblogs.org/kurzaufruf-2021/

    Wir sind alle Antifa!

    Auch in diesem Jahr wollen Faschist*innen in Remagen ihr revisionistisches Heldengedenken abhalten.

    An diesem wie an anderen Tagen wollen wir es den Nazis so unmöglich machen, auch nur einen Fuß nach Remagen zu setzen. Mit dem konstruierten Opfermythos um das alliierte Rheinwiesenlager und eine angebliche systematische Aushungerung deutscher Soldaten heißt für uns neben dem Versuch, die Demonstration der Faschist*innen zu durchkreuzen, auch eigene Akzente und Themen auf die Straßen Remagens zu tragen. Wir sind überzeugt, dass antifaschistischer Kampf in Zeiten der rechten Diskursverschiebung, faschistischer Gewalttaten und Morde neben der Konfrontation mit dem politischen Gegner eigene Inhalte hervorbringen und an die Öffentlichkeit tragen muss.

    In diesem Jahr lautet daher die Parole: Wir sind alle Antifa!

    Antifa heißt Kampf um die Geschichte:

    Antifaschismus in der postnazistischen Gesellschaft heißt immer, aus einem historischen Standpunkt heraus zu argumentieren.

    Im Land der industriellen Vernichtung von Millionen Jüd*innen, Sinti & Roma, queeren Menschen, Gewerkschaftler*innen und Sozialist*innen ist die ständige Erinnerung an diese Zeit die Grundlage jedes Antifaschismus. Dazu zählt die Entlarvung deutscher Täter*innen, die aktive Sabotage an dem Bild eines besseren, neuen Deutschlands. Denn mit der BRD besteht bis heute der unmittelbare Nachfolgestaat des nationalsozialistischen Apparates weiter fort. Die personellen Überschneidungen von NS-Täter*innen in deutschen Staats- und Wirtschaftssitzen in den höchsten Rängen bis in die 80er Jahre hinein beweist diesen fehlenden Bruch mit den Schrecken des Faschismus. Vielmehr lautete die Parole: Irgendwann muss auch mal Schluss sein! Doch einen Schlussstrich ziehen heißt, Geschehenes ruhen zu lassen und ungesühnt in eine staubige Schublade der Geschichte zu verstauen, um es möglichst nie wieder hervorholen zu müssen. Dabei gehen die Verdrängung antifaschistischer Erinnerungspolitik und die Ausschlachtung des größten Menschheitsverbrechens in Deutschland Hand in Hand. Denn neben der unbequemen Art der Auseinandersetzung mit der eigens fabrizierten Barbarei steht die Profilierung Deutschlands über seine Erinnerungspolitik, vor allem an die Shoah. Schließlich hat sich Deutschland „Ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt“. Mehr historische Schuldaufladung würde schließlich die Abschaffung einer Nation, namentlich der Deutschen, bedeuten. Aus dieser historischen Schuldposition leitet dieses neue Deutschland nun seine moralische Überlegenheit ab und fühlt sich in verschiedensten geopolitischen Krisen und historischen Verbrechen anderer Nationen zu höherem berufen. Denn wer den Zivilisationsbruch schlecht hin überwunden habe und nur 70 Jahre später wieder an der Spitze der globalen Ausbeuter*innen stünde, der hätte moralisch quasi das Recht zu allem.

    Bei allem Zynismus wird deutlich, wie wichtig radikale und konsequente Erinnerungsarbeit von links ist. Staatliche Ansätze brechen zugunsten einer ehrlichen historischen Aufklärung niemals mit dem Status quo. Die Besetzung dieses Diskurses ist unsere Pflicht! Neben der Verdrehung deutscher Schuld, wie auch jedes Jahr in Remagen zu beobachten, ist die vollständige Abwehr dieser Tatsache im Zuge des Rechtsruckes in den letzten Jahren eine neue Gefahr, der wir uns stellen müssen. Die neue Rechte um Think-Tanks wie Götz Kubitschek hat mit der AfD und vielen anderen Organisationen das Sagbare in Fragen deutscher Geschichte massiv nach rechts außen verschoben. Dabei schlagen davor eher gemäßigte konservative Fähnchen im Wind wieder voll in die Kerbe, die sich mit dem Zitat von AfD-Bundestagsfraktionsvorsitzenden Gauland auf den Punkt bringen lassen: „Hitler und die Nazis sind nur ein Vogelschiss in über 1000 Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte.“. Als wäre die Nation, die aus 3 blutigen Einigungskriegen mit ihren europäischen Nachbarn von oben herab geschmiedet wurde und den ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts zu verantworten hat, nicht auch ohne den Blick auf die 12 Jahre eine einzig zu beseitigende Kultur der Barbarei. Was die neue Rechte salonfähig gemacht hat, praktizieren die Gesinnungsgenoss*innen der offen faschistisch auftretenden Nazis, die seit 2009 ihr Unwesen in Remagen treiben, schon länger. Die Verdrehung deutscher Schuld zwischen 1933 bis 1945 gehört seit Kriegsende zu der Opferposition, aus der die (neo)nazistische Bewegung seither versucht, politisch Fuß zu fassen. Gesellschaftlich anschließen konnten sie damit längst, auch wenn sich viele nie zu einem offenen Bekenntnis zu Leuten dieser Manier haben hinreißen lassen. Doch nach innen stärkt die jährliche Kaderveranstaltung um den sogenannten „Volkstrauertag“ die eigenen Reihen. Denn die kollektive Einigung auf eine eigene Wahrheit, entgegen eines allgemein zumindest teilweise gültigen Konsens Deutscher Schuld am 2.Weltkrieg, schafft Abgrenzung nach außen und bildet die grundlegende moralische Legitimation des eigenen Handelns. So gering der gesellschaftliche Einfluss eines neofaschistischen Aufmarsches wie in Remagen auch sein mag, so wichtig bleibt der Widerstand dagegen. Nicht zuletzt, weil unsere historische Verantwortung auch die Mahnung „Wehret den Anfängen“ impliziert.

    Antifa heißt Diversität des Widerstandes:

    Um rechten, faschistischen und totalitären Tendenzen jeder Art nachhaltig begegnen zu können, glauben wir an das Prinzip der Diversität in unserem Widerstand. Neben der Erinnerungsarbeit müssen wir als Antifaschist*innen alle vorhandenen Ressourcen ausschöpfen, um Menschenfeinden das Handwerk zu legen. Primär muss unser Anspruch bestehen, Gesellschaft, die rechte Tendenzen hervorbringt, zu beeinflussen und sie grundlegend zu verändern. Mit Aufklärungsarbeit, Erinnerungspolitik, Gesprächen im Betrieb, in der Schule, in der Uni, auf dem Sportplatz und auch in der Kneipe schaffen wir in unserem Umfeld eine Hegemonie, die in gesamtgesellschaftlichem Maßstab einen Teilaspekt bildet, wenn es darum geht, faschistischen Tendenzen den Boden unter den Füßen wegzuziehen. Um diese Arbeit besser leisten zu können, glauben wir auch, das organisierte Arbeit in politischen Strukturen essenziell ist. Die organisierte Zusammenarbeit mit anderen Menschen verschafft uns größere Handlungsspielräume und erweitert die Reichweite unseres Einflusses enorm.

    Die Entfaltung sozialer Kämpfe spielt in der Abwehr aufkeimender neofaschistischer Tendenzen, zum Beispiel in Form rechter Krisenlösungen, gerade während der Coronapandemie, eine zentrale Rolle. Denn nicht zuletzt die Rechte versucht, gesellschaftliche Krisenstimmungen für sich zu nutzen. Die historische Analyse zeigt, dass gesellschaftliche Krisen faschistischen Bewegungen als Sprungbrett dienen. Die Inszenierung als Retter*innen und die klare Fixierung eines Feindbildes in gesellschaftlichen Gruppen nach rassistischen und/oder antisemitischen Maßstäben schafft in Zeiten existenzieller Ängste vermeintlich klare Blicke und fixiert eine Ursache der eigenen Misere, gerade wenn die realen Verhältnisse zu undurchsichtig scheinen. Die Aufgabe der antifaschistischen Bewegung muss es sein, diese „Krisenlösungen“ zu entlarven und reale Verhältnisse aufzudecken, um auf dieser Basis dagegen agieren zu können. Denn es besser zu wissen nützt nichts, wenn klar ist, das krisenbedingende Zustände, namentlich die kapitalistische Produktionsweise und ihre Gesellschaftsordnung, weiter für materielle Miseren sorgen. Die radikale Gesellschafts- und Faschismusanalyse wirft schnell den Kapitalismus als Nährboden des Übels auf. Wer sich jeden Tag von gesellschaftlicher Partizipation und Wohlstand abgehängt fühlt, ist anfällig für identitätsstiftende Gruppenbildung. Die Entfremdungslogik, die jede*r von uns täglich erfährt, ist eine der Vorraussetzungen, die im Zusammenspiel mit regressiven Ideologien und Konstrukten wie Volk, Nation, Rasse und nicht zuletzt dem Patriarchat die Grundlage der Entfaltung von totalitärer Herrschaft bedingen.

    Der Widerstand gegen Faschist*innen heißt daher die Entfaltung sozialer Kämpfe entgegen der Herrschaft des Kapitals!

    Corona zeigt uns, dass der Kapitalismus tagtäglich Krise für Millionen von Menschen bedeutet, die sich während einer Pandemie weiter verschärft und so auch für Jede*n sichtbar wird. Wir solidarisieren uns daher mit jeglichen Streiks von Pflegekräften, Menschen in der Logistik und allen anderen Lohnabhängigen in (gesellschaftlich relevanten Arbeitsverhältnissen). Egal in welchem Bereich: Der Konflikt mit der herrschenden Klasse ist gerechtfertigt.

    Doch während der Existenz konkret organisierter rechter und faschistischer Bedrohungslagen heißt Antifaschismus auch, direkten Widerstand zu leisten: Rechte Aufmärsche, Versammlungen und Meinungskundgaben sind mit entsprechenden Mitteln zu verhindern. Nazis dürfen im öffentlichen Raum keine Rolle spielen und müssen bei Erscheinen mit Gegenwind rechnen. Unser Ziel muss dabei immer die Delegitimation des politischen Gegners sein. Rechte und neonazistische Verbindungen und Organisationen, egal ob in Parteien, staatlichen oder außerstaatlichen Strukturen sind aufzudecken und zu zerschlagen. Akteur*innen dieser Art dürfen nicht zur Ruhe kommen. Zu den zahlreichen Wegen, Nazis ihren politischen Handlungsspielraum zu nehmen, gehört auch Militanz. Antifaschistische Strukturen, die Nazis physisch begegnen sind ebenso Teil unseres gemeinsamen politischen Kampfes wie Recherchegruppen oder offene antifaschistische Treffen.

    Antifa heißt Solidarität gegen ihre Repression!

    Der Versuch der Spaltung und Kriminalisierung linker und insbesondere antifaschistischer Politik durch Repression wird in jüngster Zeit am Beispiel Lina E. deutlich. Unserer Genossin Lina wird konsequenter und direkter Widerstand gegen organisierte Neofaschisten vorgeworfen. Der Staatsanwaltschaft reicht dabei eine dünne Beweislage im Zuge einer Hausdurchsuchung (Hammer, Perücke, Bargeld und die Messengerapp Signal) für die Inhaftierung in Untersuchungshaft. Zuvor wurde Lina, wie zuletzt nur die Rechtsterroristin Beate Zschäpe (sie muss sich für mindestens 9 Tote im Zuge der NSU-Morde verantworten; die Dunkelziffer der Getöteten dürfte weit höher sein), mit dem Hubschrauber zum Haftrichter nach Karlsruhe geflogen. Im April 2021 wird sie dann in der JVA Chemnitz, dem Gefängnis, in dem Beate Zschäpe ihre Haftsrafe verbüßt, inhaftiert.

    Der Prozess zeigt, dass der Staat gegenüber antifaschistischem Widerstand gegen Menschenfeinde von rechts mit aller Härte vorgeht. Eine Härte, die bezüglich einer rechten Bedrohungslage durch bewaffnete terroristische Netzwerke und Zellen innerhalb wie außerhalb staatlicher Strukturen, ausbleibt. Gemeinsam mit Lina sitzen im Augenblick Genoss*innen wie Ella, Dy, Findus und so viele andere in deutschen Gefängnissen. Für uns ist klar: Wir lassen uns nicht spalten; Solidarität ist der Hammer gegen ihre Repression!

    Die autoritäre Formierung des Staates, die sich in ganz natürlicher Abwehr einer emanzipatorischen Bewegung, die eine solche Zuspitzung der Herrschaftsverhältnisse ablehnt und diese anprangert, entgegenstellt, wird auch am Beispiel des neuen Versammlungsgesetzes, was in NRW bald rechtskräftig werden soll, deutlich. Dabei lässt die nordrhein-westfälische Landesregierung mit ihrem Gesetzesentwurf die Notstandsgesetze von 1968/69 alt aussehen.

    Eine Auswahl:

    verschärfte Videoüberwachung von Versammlungen
    strafbewährtes Vermummungsverbot
    Verbot des Mitführens von Gegenständen, die der „Id

    entitätsverschleierung“ dienen könnten
    Militanzverbot: Versammlungen, die unter freiem Himmel einschüchternd wirken oder militant auftreten, können verboten werden. Darunter fällt auch das Verbot der einheitlichen Bekleidung
    Demonstrationen können nicht mehr mündlich oder telefonisch angekündigt werden, sondern nur noch schriftlich – außerdem auch nicht mehr am Wochenende
    Die Anzahl der Ordner*innen sowie ihre Namen sollen der Polizei im Voraus mitgeteilt werden
    Störungsverbot: Darunter fällt nicht nur die Störung durch Musik oder Rufen, sondern genauso die „gezielte Anmeldung einer Gegenveranstaltung für dieselbe Zeit und denselben Ort“, sowie die „Förderung“ einer solchen Störung

    Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/proteste-in-nordrhein-westfalen-warum-das-geplante.2897.de.html?dram:article_id=499521#gesetzentwurf

    Die geplanten Maßnahmen können einen nur zutiefst schockiert und beunruhiget zurücklassen. Denn mit der Vorlage dieses geplanten Gesetzes gibt sich die herrschende Klasse nicht den Hauch einer Mühe, offen linke Bewegungen JEDER Art kriminalisieren und schlussendlich beenden zu wollen. Die Repression, die auf Menschen, die die Einnahme des öffentlichen Raumes durch Faschist*innen über den Weg der legitimierten bürgerlichen Ordnung mit einer Anmeldung zur Blockade eines Ortes gehen wollen, können dabei bald ebenso von Repression getroffen werden wie Menschen, die von Polizei und Nazis im Anschluss einer Versammlung nicht verfolgt werden wollen und ihr Recht der anonymen Meinungskundgabe wahrnehmen. Das Gesetz trifft linke und antifaschistische Bewegungen gezielt und stärkt damit faktisch rechte Tendenzen und konkrete Organisationen in dieser Gesellschaft. Ein konsequenter und radikaler Antifaschismus kann daher nur in Antagonie zu den bestehenden Herrschaftsverhältnissen und konkret ausgedrückt zu dem bürgerlichen Staat und seinem Gewaltmonopol stehen.

    Ein Fazit:

    Was ist unser Fazit aus dieser Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Handlungsrealität, in der wir uns bewegen?

    Die Devise muss heißen: Dran bleiben!

    Wenn Nazis am * Datum einsetzen * wieder durch die Straßen von Remagen ziehen wollen, gilt es alles daran zu setzen, das zu verhindern! Wer an diesem Tag beim „Trauermarsch“ mitläuft, gehört zu der ärgsten Ausprägung des Faschismus, die uns aktuell begegnet. Sich dieser Gefahr in den Weg zu stellen, steht in der Priorisierung unserer Arbeit ganz oben. Doch um handlungsfähig zu bleiben und eine grundsätzliche Veränderung gesellschaftlicher und ökonomischer Verhältnisse hervorzurufen, müssen wir an mehreren Stellschrauben drehen, schlussendlich die ganze Maschine aus den Angeln heben. Soziale Revolte beginnt in der Bildung und Verständigung mit unseren Mitmenschen. Linke Stadtteilzentren, gewerkschaftliche Organisation auf der Arbeit und der Mut zum Konflikt mit Obrigkeiten gehören genauso zu antifaschistischer Arbeit wie die Enttarnung und Konfrontation des politischen Gegners. Das wir uns dabei nicht auf den Staat verlassen können, er sogar Teil des Problems ist, muss dabei immer in unserem Handeln mitgedacht werden. Solidarität ist dabei unsere wichtigste Waffe: Am 18.09. trugen circa 5000 Antifaschist*innen in einem breiten Bündnis ihre Entschlossenheit, den Mut und ebenso ihre Wut über die Kriminalisierung legitimer Politik, dem Antifaschismus, auf die Straßen von Leipzig. Die kraftvolle Demonstration ist einer von vielen Ausgangspunkten unseres Widerspruches mit den bestehenden Verhältnissen.

    Antifaschismus heißt über die genannten Aspekte hinaus auch die Überwindung regressiver Ideologien und Konstrukte, die Menschen unterdrücken, tagtäglich gewaltsam einengen und sie schlussendlich fertig machen. Volk, Nation, Rasse, Patriarchat, Kapital und Staat sind unterdrückende Herrschaftsverhältnisse, die in ihren Wirkungsmechanismen miteinander verknüpft sind und sich wechselseitig stützen. Antifaschistische Kämpfe im Jahr 2021 sind vielfältig und solidarisch gegenüber Angriffen, egal an welcher Stelle der Bewegung.

    Lasst uns deshalb am 13. November 2021 ​​​​​​​eine starke Demonstration auf die Straßen Remagens tragen: Wir sind ​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​alle Antifa!

  • Mi
    17
    Nov
    2021
    18:30Autonomes Zentrum Aachen

    Zur Situation rumänischer Arbeitsmigrant:innen in Deutschland

    !!! Wichtiges Update: Die Coronaschutzmaßnahmen des AZ Aachen haben sich geändert: Nur Menschen, die genesen oder geimpft sind und zugleich (!) einen tagesaktuellen negativen Bürger*innen-Test vorweisen können, können unsere Veranstaltungen besuchen (2G+ Konzept). !!!

    17.11.2021 | 18:30h | Autonomes Zentrum

    Arbeitsmigration nach Deutschland hat im Zuge der EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit neue Formen und Ziele angenommen. Wurden früher noch staatlich Anwerbeabkommen abgeschlossen, welche Arbeiter:innen für die deutsche Schwerindustrie gewinnen sollten – so bewirkte die Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes für die osteuropäischen EU-Länder seit 2011, dass Arbeitsmigrant:innen vor allem in den Bereichen Handwerk, Pflege, und Lebensmittelindustrie sowie im Dienstleistungsbereich tätig sind. Ein Teil dieser Migrant:innen stammt oft aus Rumänien.[read more…]