Einführung in die marx’sche Kapitalismuskritik

Der Vortrag findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe ‘Another world is possible’ des SDS Aachenstatt. Es soll in die marxsche Kategorien der Kritik der politischen Ökonomie eingeführt werden.
Anhand dieser soll folgende These bewiesen werden:

>>Kapitalismus ist ein System, dessen innere Dynamiken den Menschen Zwänge auferlegen. Dies führt zu einer Destruktivität gegen Mensch und Natur. Die rücksichtslose Ausbeutung ist hierbei nicht durch moralisches Versagen der Einzelnen zu erklären, sondern leitet sich direkt aus den Mechanismen der kapitalistischen Vergesellschaftung ab.<<

Der Vortrag findet Online auf der Plattform Zoom statt. Öffnet hierfür einfach diesen Link: https://us02web.zoom.us/j/89533616743 Continue reading

Nachbericht des Bündnis „Für ein Ende der Gewalt“ zur Frauenkampftagsdemo

Nachfolgend dokumentieren wir den Nachbericht der heute vom Bündnis „Für ein Ende der Gewalt“ veröffentlicht wurde:

+++Teilen erwünscht +++

Am gestrigen Sonntag den 8. März versammelten sich bis zu 300 Menschen auf dem Aachener Markt, um unter dem Motto „Wandle Wut, Trauer und Angst in Widerstand“ laut und entschieden gegen patriarchale Zumutungen auf die Straße zu gehen.
Nach einleitenden Worten vom Bündnis für ein Ende der Gewalt, hielt Diskursiv Aachen einen Redebeitrag zu internationalen feministischen Kämpfen. Es wurde auf die wichtigsten Themen für Feminist*innen im Nahen Osten, Südamerika und Indien hingewiesen. Continue reading

ABGESAGT: Schwarz-Rote Kneipe: Mobi-Vortrag zum Housing Action Day

Aufgrund des Corona-Viruses schließt das AZ vorläufig die Pforten. Diese Entscheidung finden wir richtig und begrüßen sie. Dementsprechend entfällt auch unsere Schwarz-rote Kneipe.

Schwarz-Rote Kneipe | 18. März | 18:30 | Autonomes Zentrum Aachen

Am 28. März findet der internationale „Housing Action Day“ statt. Unter dem Motto „Wohnen für Menschen nicht für Profite“ werden in vielen Ländern Menschen auf die Straße gehen! Auch in Aachen wird es eine Demonstration geben! Continue reading

Am Aschermittwoch ist alles vorbei?

Am Aschermittwoch ist alles vorbei?

Nicht für die Öcher Penn, wie wir finden. Denn diese hat vergangenen Sonntag Neonazis in SA-Uniformen in ihr Festzelt gelassen und war nach Ansprache der Security nicht bereit, diese wieder rauszuschmeißen. Stattdessen konnten die offensichtlichen Neonazis weiterhin auf die Gastfreundschaft der Öcher Penn setzen und sich der feucht-fröhlichen Sause hingeben. Continue reading

Sorgenfreies zu Hause: Zum Verhältnis von Care und Kapitalismus

Wir laden euch herzlich zu unserer Schwarz-Roten Kneipe im Februar ein. Thematisch findet ein Vortrag zum Thema Care und Kapitalismus statt:

Arbeit wird nach wie vor mit Lohnarbeit verknüpft. Dabei fällt ein großer Teil der täglich von Frauen geleisteten Sorgearbeit hinten über und wird gesellschaftlich nicht wahrgenommen, da diese nicht entlohnt wird. Es findet eine Trennung zwischen Lohnarbeit und Reproduktionsarbeit statt. Lohnarbeit wird in der Öffentlichkeit verrichtet und männlich konnotiert. Wohingegen Carearbeit, welche meist von Frauen erledigt wird, ins private verdrängt wird. In einer Gesellschaft, die den Wert von Arbeit über Lohn bemisst, wirkt unentlohnte Arbeit zunächst wertlos und wird abgewertet und mit ihr die Frauen, die sie verrichten. Continue reading

Siemens und der Traum vom grünen Kapitalismus

„Früher war es selbstverständlich, dass nicht alle alles haben und konsumieren können; der Mangel machte uns kreativ. Flüge, die 35 Euro kosten, zeigen doch, dass wir uns verrannt – äh – verflogen haben. Wirkliches Reisen sowie auch Kaviar und Kokain gab es nur für eine ehemalige High Society, für die anderen eben nicht.“ (Wolfgang Joop 2019) Verzicht ist in aller Munde, wir müssen auf dies und das in ‚unserem‘ Alltag Rücksicht nehmen, diese Diskussion, hier von Joop vorzüglich zusammengefasst hat ein Geschmäckle. Joop zeigt auf, dass der Konsum in seiner klimaschädlichen Art und Weise von immer mehr Bevölkerungsgruppen praktiziert wird. War ein kosmopolitischer Lifestyle früher einer kleinen Elite vorbehalten, (ist der Billigflieger einmal im Jahr nach Mallorca für die meisten Erschwinglich geworden) kann heute der letzte Proll nach Malle. An dieser Entwicklung setzt die ‚Kritik‘ vieler liberaler Bewegungen wie Fridays for Future an, in dem sie in Folge dessen auf den Verzicht des Individuums auf Flugreisen oder SUVs pochen. Der Zustand der Welt ist dann nur noch auf das unmoralische Verhalten ihrer Bewohner*innen zurückzuführen. Gesellschaftliche Machtverhältnisse und Dynamiken, welche sich aus der Konkurrenz am Markt ergeben, fallen hinter die ‚Allmacht‘ der Entscheidung des Einzelnen zurück.

Im aktuellen Diskurs lässt sich dies insbesondere an den Protesten gegen Siemens und deren Beteiligung am Bau einer gigantischen Kohlemine in Australien aufzeigen, wo noch immer Millionen Hektar Land den Flammen zum Opfer fallen. Der Kohleindustrie wird berechtigter Weise eine Mitschuld an den dortigen Bränden und dem Klimawandel generell zugeschrieben. Dennoch wird das Projekt durch den indischen Kohlekonzern Adani vorangetrieben. Mit der Kohle aus diesem Megaprojekt soll Strom für den Süd-Ost-Asiatischen Raum hergestellt werden, darunter vor allem auch Indien. Dort leben zur Zeit etwa 350 Mio. Menschen ohne Strom, was in etwa ein Viertel von Indiens Bevölkerung ausmacht. Nun könnte man natürlich wie Joop argumentieren und sagen, Strom ist nicht für jede*n zu haben.  Was unter den jetzigen Bedingungen zu einer Zuspitzung des Klimawandels führen würde. Derartiger Sozialchauvinismus kann jedoch nicht Ausgangspunkt eines emanzipatorischen Anspruchs sein. Continue reading

If I can’t dance, it’s not my revolution!

DISKURSIV AACHEN PRESENTS: IF I CAN’T DANCE, IT’S NOT MY REVOLUTION!

Diskursiv Aachen lädt auch im Februar wieder zum Tanz im Autonomen Zentrum. Diesmal werden elektronische Klänge im AZ erklingen. Wer also gute elektronische Musik, nette Menschen und günstige Drinks und zu dem unsere politische Arbeit unterstützen mag, ist bei uns genau richtig.
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Schwarz-Rote Kneipe: Islamismus als Leerstelle des Antirassismus

Islamismus als Leerstelle des Antirassismus
Den gängigen liberalen Antirassismus stellt der Islamismus vor inhaltliche Herausforderungen, was dazu führt, dass er entweder ganz aus der Analyse herausfällt oder herunter gespielt wird. Der Vortrag möchte sich dem Komplex Islamismus von verschiedenen Seiten nähern, um dann anhand ausgewählter Antirassismustheorien zeigen, warum diese blinden Flecken im Bezug auf das Thema entstehen und welche weitreichende Konsequenzen diese in der politischen Praxis linker und liberaler AntiRa-Gruppen haben können.

Neben vielen Informationen und einer hoffentlich spannenden Diskussion, wird es außerdem leckeres veganes Essen gegen Spende, Kaltgetränke für günstiges, sowie Kicker für lau geben.

Am Mittwoch, den 15.1.2020 um 18:30 im AZ Aachen, Hackländerstraße 5.

Schwarz-Rote Kneipe

Hallo ihr Lieben,

Da wir unsere Kapazitäten bei unserem Jahresabschlussabend, letzten Samstag gebraucht haben, haben wir diesmal keinen Vortrag in Petto.

Ab 18.30 wird das Autonomes Zentrum Aachen wie gewohnt offen sein!

Um trotzdem einen guten Vortrag zu hören, laden wir euch ein um 17 Uhr zur KatHo (Robert-Schuman-Straße 25) zu kommen, zum Vortrag:
„(Aachener) Aspekte des neuen Rechtsextremismus“ von Richard Gebhardt.

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