
Sisterhood is powerful. Dieser Slogan zieht sich wie ein roter Faden durch feministische Bewegungen weltweit. Er weckt die Hoffnung, dass Solidarität unter Frauen die Kraft entwickeln kann, gesellschaftliche Ungleichheiten zu überwinden. Gleichzeitig gab es kaum ein Thema, das die Feministinnen des 20. Jahrhunderts so stark gespalten hat wie die Idee der Schwesterlichkeit. Es entstanden zahlreiche Widersprüche, Zerwürfnisse und Ausschlüsse. Diesem Spannungsfeld widmet sich der Vortrag.
In einem ersten Schritt geht es um die historischen Wurzeln: Seit wann gibt es die Idee und wie kam es überhaupt dazu, dass ein familiäres Konzept wie das der Schwesterlichkeit im politischen Kampf der Feministinnen Einzug fand? Dafür werden verschiedene Quellen herangezogen und Deutungsversuche gewagt. Der Vortrag betrachtet Konflikte und Debatten rund um die global sisterhood und zeigt auf, wie sich das Konzept in der Entwicklung des Feminismus des 20. Jahrhunderts verändert hat. Abschließend wird die Gegenwart beleuchtet: Wie wird Schwesterlichkeit von Feministinnen aktuell verstanden?
Der Vortrag reflektiert feministische Solidarität kritisch und untersucht, was sich aus der Geschichte der Schwesterlichkeit für aktuelle feministische Kämpfe lernen lässt.
Kommt vorbei und diskutiert mit uns bei veganem Essen und kühlen Getränken. Bis dahin!
15.07.2026 // 18:30h // Volin Aachen // Oligsbendengasse 10








