Gegen die Karlspreisverleihung an Emmanuel Macron
Am 10. Mai ist es mal wieder so weit: In Aachen wird der Karlspreis verliehen. Und dieses Jahr wird der französische Staatspräsident Emmanuel Macron höchstpersönlich geladen, um die Auszeichnung für seine Verdienste für ein geeintes Europa entgegenzunehmen.
Diese augenscheinliche Farce sollte nicht stillschweigend hingenommen werden. Denn Emmanuel Macrons neoliberale Politik, sowie die seiner gesamten Partei „En Marche“, befördert viel mehr die Spaltung der Menschen. Es handelt sich um eine Politik, die den Reichsten in die Hände spielt und dabei vor allem diejenigen mit den Füßen tritt, die am anderen Ende stehen wie Arbeits- und Obdachlose, Sans-Papiers (Menschen ohne Papiere) oder die immer mehr werdenden prekär Beschäftigten in Frankreich.
Mit der Fortführung des Loi-Travail zeigt sich Macron als eine Person, die es nicht auszuzeichnen gilt, sondern der mit Widerstand begegnet werden sollte. So wie es bereits 2016 geschah, als die Arbeitsmarktreform die Menschen in Massen auf die Straßen zog, welche dort mit wilden Demos, Blockaden und brennenden Autos mehr als deutlich machten, was sie von einer derartigen Neoliberalisierung hielten.
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